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Kickstarter: Die 10 coolsten Crowdfunding-Projekte aus Deutschland

Kickstarter: Die 10 coolsten Crowdfunding-Projekte aus Deutschland

Ab sofort steht die Crowdfunding-Plattform auch deutschen Projekten offen. Wir zeigen euch die zehn spannendsten Projekte der ersten Tage.

Kickstarter: Die 10 coolsten Crowdfunding-Projekte aus Deutschland

Deutsche Kickstarter-Projekte. (Grafik: Nuimo)

Kickstarter: Crowdfunding-Plattform kommt nach Deutschland

Die bekannte Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat sich jetzt auch dem deutschen Markt geöffnet. Schon 97 Projekte aus Deutschland buhlen um die Gunst der internationalen Crowdfunding-Gemeinschaft. Wir haben sie uns angeschaut und zeigen euch im Folgenden die zehn coolsten Kickstarter-Projekte der Bundesrepublik.

Kickstarter: Die 10 coolsten Crowdfunding-Projekte aus Deutschland

Albert-Einstein-Font: Schreiben wie der große Physiker

Das Kickstarter-Projekt will einen Font auf Basis der Handschrift von Albert Einstein entwickeln. Dafür hat sich der Frankfurter Harald Geisler unzählige handschriftliche Notizen des Physikers vorgenommen. Wir hatten euch das Projekt schon in unserem Artikel „Von Einsteins Handschrift bis Elbisch: 5 ungewöhnliche und verrückte Fonts“ vorgestellt.

Das Finanzierungsziel von 15.000 US-Dollar hat das Projekt übrigens schon deutlich überschritten. Wer den Font ebenfalls haben will, zahlt dafür 15 US-Dollar. Die Kampagne läuft noch bis zum 13. Juni 2015.

Optonaut: VR-Fotografie

Optonaut soll es euch ermöglichen, dreidimensionale Panoramen mit euren Freunden zu teilen. Die nehmt ihr mit der dazugehörigen Smartphone-App auf, indem ihr euch einmal um die eigene Achse dreht. Anschließend könnt ihr euch die Bilder mit einer VR-Brille wie Googles Cardboard anschauen oder sie euren Freunden zeigen.

Allerdings nur, wenn Optonaut aus Karlsruhe die notwendige Summe von 15.000 Euro zusammenbekommt. Wer das Projekt unterstützen will, hat noch bis zum 11. Juni 2015 Zeit.

Bocusini: Quelloffener 3D-Lebensmittel-Drucker

Die Idee, einen 3D-Drucker mit essbaren Materialen zu befüllen, ist nicht ganz neu. Ein ähnliches Konzept hatte beispielsweise die fehlgeschlagene Foodini im Jahr 2014. Jetzt wagt sich ein Team aus München an einen neuen Versuch. Ihr Bocusini getaufter Lebensmittel-Drucker soll Plug-and-Play-fähig sein und sich vor allem auf die Verzierung von Backwerk verstehen. Obendrein soll das Ganze auch noch Open Source sein.

Neben einem eigenständigen System soll es Bocusini auch als Erweiterung für quelloffene 3D-Drucker wie Printrbot und Ultimaker 2 geben. Die Preise für ein solches Selbstbau-Kit beginnen bei 249 Euro. Bis zum 11. Juni 2015 muss die Kampagne allerdings noch ihr Ziel von 30.000 Euro erreichen.

Miito: Der ressourcenschonende Wasserkocher

„One day of extra energy use [from overfilling electric kettles] is enough to light all the streetlights in England for a night.“ Dieses Zitat stammt aus einem TED-Talk von Leyla Acaroglu und lieferte den Anstoß für die Entwicklung des innovativen Wasserkochers Miito. Die Idee: Mit Miito erhitzt ihr nur die Flüssigkeit, die ihr wirklich benötigt.

Das Ganze funktioniert mit jeder Tasse oder Kanne, die nicht aus Metal besteht. Den ressourcenschonenden Wasserkocher könnt ihr für 90 Euro über die dazugehörige Kickstarter-Kampagne erwerben. Ausgeliefert werden soll Miito ab April 2016. Aber natürlich nur, wenn die Kampagne das angestrebte Ziel von 150.000 Euro bis zum 14. Juni 2015 erreicht.

BuddyGuard: Intelligentes Sicherheitssystem

BuddyGuard soll ein intelligentes Heimsicherheitssystem sein, das dank künstlicher Intelligenz und einer Reihe von Sensoren sowie einer Kamera automatisch erkennen soll, wenn ihr euer Zuhause verlassen habt und Fremde mit Gewalt in eure Wohnung vordringen wollen.

Das System kann euch im Falle eines Einbruchs nicht nur kontaktieren, sondern soll potenzielle Einbrecher auch automatisch mit Geräuschen von dem Einbruch abschrecken. Wer schnell ist, soll sich das Gerät derzeit noch für 175 Euro sichern. Die Kampagne läuft bis zum 11. Juni 2015 und soll bis dahin mindestens 80.000 Euro einnehmen.

Weitere Projekte findet ihr auf der zweiten Seite.

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4 Antworten
  1. von Erfolgsquote messen am 13.05.2015 (01:06 Uhr)

    Ohne Sharknado würde wohl fast jeder die Idee ablehnen. Iron Sky wurde teilweise auch gecrowd-funded.

    Leider sind die Endkunden-Preise wie auch schon bei US-Projekten oft leider recht hoch.
    http://t3n.de/news/kickstarter-projekt-verdient-596325/
    zeigt ja auf das man hohe Sicherheits-Reserven einkalkulieren muss.
    Kickstarter müsste Schulungen und Checklisten oder Cheatsheets anbieten um Projekte erfolgreicher durchzuziehen: Termintreue, Qualität, geringe Kosten, günstige gute Produzenten finden, Regularien einhalten und Versicherungen dafür,... sind optimierbare Faktoren die viele Projekte betreffen und wo oft Kickstarter ohne hohen eigenen Aufwand viel helfen könnte.

    Wie beim PISA-Test oder Eurovision-Song-Contest oder Europa-Meisterschaft sollte auch die Erfolgsquoten der Projekte nach Ländern und anderen Kategorien messen und regelmäßig veröffentlichen. Es gibt ja ähnliche Projekte auch in Nachbarländern und dort ist man vielleicht preisbewusster oder termin-treuer.

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  2. von Fabian am 13.05.2015 (11:04 Uhr)

    Moin, moin! :)

    Wir würden uns freuen, wenn Ihr euch auch mal unser Kickstarter Projekt anschaut, teilt und bei Gefallen vielleicht ne Kleinigkeit spendet ;)

    Unser App heißt notyfy. Sie schickt Push-Benachrichtigungen, sobald sich Freunde / Bekannte in der Nähe befinden. Einfach, sicher und unkompliziert. Egal ob auf Festivals, beim Shoppen oder im Urlaub!

    https://www.kickstarter.com/projects/591851257/notyfy-connect-your-life

    Vielen Dank schon mal im Voraus und nen sonnigen Tag!

    Liebe Grüße,
    Fabian

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  3. von Sleeve am 13.05.2015 (13:19 Uhr)

    Scheinbar hat es mein Projekt leider nicht in die Liste geschafft, ist aber natürlich auch nicht unbedingt ein Technik-Projekt - falls es doch jemanden interessiert, einfach mal den Kommentar-Namen anklicken. ;)

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