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Deutsche Post testet in Ingolstadt „persönliche Paketkästen“ für 99 Euro

    Deutsche Post testet in Ingolstadt „persönliche Paketkästen“ für 99 Euro

In Ingolstadt startet ein Pilotprojekt „für die ganze Republik“, schreibt der Donaukurier. Wie jetzt bekannt wurde, testet die Deutsche Post in der bayerischen Großstadt erstmals persönliche Paketkästen. Sie stehen direkt vor der eigenen Haustür und kosten einmalig minimal 99 Euro.

Die Deutsche Post testet erstmals in Deutschland sogenannte „persönliche Paketkästen“. Sie sollen in den kommenden Monaten in Ingolstadt zum Einsatz kommen, berichtet der Donaukurier. Die Deutsche Post hat das Vorgehen mittlerweile bestätigt. Bewohner der bayerischen Großstadt sowie ausgewählter umliegender Gemeinden können die Paketkästen bereits vorbestellen. Das Angebot gilt jedoch nur für Ein- und Zweifamilienhäuser. Die einfachste Variante kostet „mit Selbstaufbau“ einmalig 99 Euro.

So funktionieren die „persönlichen Paketkästen“ der Deutschen Post

Ingolstädter gelanten in „4 Schritten zu ihrem Paketkasten“, verspricht die Deutsche Post. (Quelle: paket.de)
Ingolstädter gelanten in „4 Schritten zu ihrem Paketkasten“, verspricht die Deutsche Post. (Quelle: paket.de)

Persönlichen Paketkästen werden ähnlich einfacher Briefkästen an der Hauswand montiert. Gegen einen Aufpreis in Höhe von 120 Euro bietet die Deutsche Post auch ein freistehendes Standgerüst. Postboten und Hausbesitzer erhalten über Schlüsselchips Zugang zum Paketkasten. Sie können diesen damit jederzeit öffnen, um Pakete hineinzulegen oder herauszunehmen. Der bestehende Lieferprozess vereinfacht sich dadurch für beide Parteien, das zeitaufwändige Abholen nicht angenommender Lieferungen entfällt.

Standort des Pilotprojekts wurde Ingolstadt aufgrund der hohen Kaufkraft der Bewohner, schreibt der Donaukurier. Auch die Anzahl der empfangenen Pakete liegt demnach über dem Bundesdurchschnitt. Andrej Busch, Leiter des Paketgeschäfts bei Deutschland Post DHL, erklärte im Donaukurier: „Wenn sie viele Pakete empfangen, spricht das für die Kaufkraft der Bewohner von Ingolstadt“ Ebenso passend sei aber auch die Wohnstruktur der bayerischen Großstadt. Hier gäbe es viele Ein- oder Zweifamilienhäuser.

Die Bestelloptionen der „persönlichen Paketkästen“

(Quelle: <a href="https://www.paket.de">paket.de</a>)
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Experten prognostizieren weiteres Wachstum im Online-Handel. Der rasche Aufstieg von Zalando beweist: noch immer liegt hier viel Potenzial. Ob die persönlichen Paketkästen das „Paketproblem“ der Deutschen lösen, bleibt abzuwarten. Mit dem Projektstart in Ingolstadt sei die Deutsche Post bisher zufrieden, schreibt der Donaukurier. Schon jetzt hätten sich mehr als 200 Interessenten über die Projektwebsite paket.de angemeldet.

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8 Reaktionen
Christian
Christian

Die sollten mal lieber die normale Lieferung wieder halbwegs hinbekommen.

1. Pakete liefern auch wenn (bzw. obwohl) man zu Hause ist und nicht einfach nur einen Zettel an die Haustür kleben
2. Pakete nicht einfach vor die Tür legen
3. Pakete nicht an Fremde aushändigen die vorgeben der Empfänger zu sein

Das wären erstmal drei Punkte die mir einfallen. Stattdessen wird eine neue Baustelle eröffnet die bestimmt wieder für neue Probleme sorgt z.B. "Also laut unseren Unterlagen sollte Ihr Paket im Kasten liegen"

@ s.
Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn es wirklich soweit kommt.

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s.
s.

In den letzten Jahren kommt es immer mehr zu einer Verschiebung der Dienstleistungen vom Dienstleister hin zum Kunden. Es wird nicht mehr lange dauern, da überlässt einem die Post auch noch ein persönliches Fahrzeug für einen monatlichen Pauschalbetrag, mit dem man dann seine eigenen Pakete selber zustellen kann.

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HamuSumo
HamuSumo

Man könnte auch einfach Abendzustellungen einführen...

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Hannes
Hannes

Nichts für ungut, aber 50% der Pakete, die ich bekomme würden in den Kasten nicht hineinpassen. Also Daumen runter. Es klappt doch auch so, wenn man sich mit den Nachbarn versteht. Also lieber ein paar Ideen "wie baue ich ein gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn auf". ;-)

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Guido
Guido

Und was macht mein Lieferant von UPS? Bekommt der auch einen Chip? Eine einheitliche Lösung wäre wohl vorzuziehen bei dem eine Lösung für verschiedene Lieferungen / -dienste eingeführt wird. Bewährt hat sich mittlerweile - finde ich - die Abholung in Paketshops oder -boxen, die in einen Kiosk integriert sind. Das ist m.E. zielführender um die Zustellquote zu erhöhen, als einen "Flickenteppich" mit privaten Paketboxen zu erzeugen.

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sam
sam

Lustig wirds wenn die anderen Logistiker auf die gleiche (eigentlich gute) Idee kommen, dann wirds voll vor unserem Haus.

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Ich
Ich

Wie dokumentiert der Postbote denn das er das Paket abgeliefert hat? Macht er einfach nur ein Häkchen und der Kunde steht dann dumm da falls das Paket nicht da ist? Ne ne, dann doch lieber zur Packstation. Warum sollte ich mir so ne hässliche Kiste vors Haus stellen lassen und dann noch das Risiko tragen? Und vermutlich Instandhaltungskosten falls das Ding mal kaputt geht....

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