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Deutsche Telekom begräbt Musicload und Gamesload

Deutsche Telekom begräbt Musicload und Gamesload

Die Deutsche steht kurz vor der Schließung seiner langjährig betriebenen Download-Portale Musicload und Gamesload – wenn sich nicht rechtzeitig noch ein Käufer findet.

Deutsche Telekom begräbt Musicload und Gamesload

Musicload steht zum Verkauf. (Screenshot: Musicload)

„Geschäftlich sind die Modelle sehr unter Druck“

Die Dominanz von Spotify und Steam war wohl doch zu groß: Die Deutsche Telekom glaubt offenbar nicht mehr an einem nachhaltigen Erfolg seiner beiden Downloadportale Musicload und Gamesload und will die Angebote daher schon innerhalb der nächsten Monate schließen – vorausgesetzt, es findet sich nicht rechtzeitig ein passender Käufer.

Die Deutsche Telekom schließt ihren digitalen Softwarevertrieb großflächig. Jetzt stehen Musicload und Gamesload zum Verkauf. (Foto CC – wikimedia by Bin im Garten)
Die Deutsche Telekom schließt ihren digitalen Softwarevertrieb großflächig. Jetzt stehen Musicload und Gamesload zum Verkauf. (Foto CC – wikimedia by Bin im Garten)

„Die Fortführung macht für uns keinen Sinn mehr“

„Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck“, erklärte Thomas Kiessling, verantwortlicher Produktchef beim Mobilfunkriesen, gegenüber dem Handelsblatt. Der Hauptgrund dürfte vor allem die stetig wachsende Beliebtheit von Streamingdiensten wie zum Beispiel Spotify sein. Die Telekom kooperiert ohnehin seit Längerem mit dem schwedischen Unternehmen und bietet Kunden eine unbegrenzte (und von der mobilen Trafficabrechnung ausgenommene) Nutzung auf Smartphones an. „Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn mehr“, so Kiessling.

Zudem steht auch die hauseigene Plattform zum von Computerspielen, Gamesload, zur Disposition, zu groß die Marktmacht von Steam. Aktuell befindet sich die Deutsche Telekom in Sondierungsgesprächen mit möglichen Partnern, die die Musik- oder Spieleplattform übernehmen könnten. Sind die nicht erfolgreich, werden die Portale schon in ein paar Monaten geschlossen. Insgesamt sollen von der Schließung rund 50 Beschäftige betroffen sein.

Telekom schließt weitere Digitalangebote

Die drohende Schließung von Musicload und Gamesload ist allerdings nur der Anfang. Inzwischen hat die Deutsche Telekom auch angekündigt, seine E-Book-Plattform Pageplace zum 31. März schließen zu wollen. In einer E-Mail an die schätzungsweise rund 180.000 Nutzer teilte der Konzern mit, dass ein Zugriff auf gekaufte Inhalte dann nicht mehr möglich sein werde. Gekaufte Bücher, Magazine oder Zeitungen könnten auf Tolino-Partner wie zum Beispiel Weltbild.de, Hugendubel.de oder Buch.de übertragen oder offline gesichert werden. Im vergangenen Jahr hat man außerdem das Downloadportal Softwareload geschlossen und es an einen französischen Partner verkauft.

via www.golem.de

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Eine Antwort
  1. von stefanie_t am 22.01.2014 (09:53 Uhr)

    Interessant. Die Frage ist was da hinter steckt. Ich kaufe immer noch recht regelmäßig Musik (auch einzelne Tracks), bin da regelmäßig bei http://www.artistxite.de unterwegs. Ansonsten halt eher die Special interest Seiten wie http://www.beatport.com usw.

    Aber Musicload ist was Userfreundlichkeit usw. angeht ja nun auch nicht unbedingt eine Perle in dem Bereich. Dazu gibts aus meiner Sicht viel zu wenig Back-Infos, Reviews zu Alben usw. Mit gamesload wundert mich aber schon eher, das ist doch ein Riesenmarkt, aber wahrscheinlich wurde man da auch erstmal abgehängt.

    LG

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