Die sozialen Netzwerke nehmen laut der Erhebung nicht nur einen wesentlichen Anteil an der Online-Zeit der deutschen Internetnutzer ein, der Wert vergrößert sich auch fortwährend. Entfielen 2010 noch rund 14 Prozent der Online-Zeit auf soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ oder Xing, waren es 2011 bereits 23 Prozent.
Mit insgesamt 9 Prozent der aufgebrachten Zeit liegt Multimedia auf dem zweiten Platz, ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. In diese Sparte fallen unter anderem Foto-, Video- oder Musik-Websites à la YouTube. Auf den weiteren Plätzen folgen unter anderem Online-Portale mit 7 Prozent (Vorjahr 10 Prozent), Instant-Messenger mit 3,8 Prozent (Vorjahr 8,6 Prozent) und Online-Gaming (3,7 Prozent). Der Rest teilt sich in 41,9 Prozent „sonstigen“ Zeitvertreib auf.
Social Networks vereinen viele Eigenschaften unter einem Dach
Die Gründe für die Verlagerung der Online-Zeit sind vielfältig, aber im Grunde vereinen die sozialen Plattformen viele Angebote der einzeln aufgeführten Bereiche unter einem Dach. Bitkom-Chef Bernhard Rohleder sieht die sozialen Online-Netze inzwischen als zentralen Anlaufpunkt im Web, der unterschiedliche Anwendungen und Inhalte auf einer Plattform vereint. Soziale Netzwerke könnten über tagesaktuelle Ereignisse informieren, Kommunikation wird über viele Wege wie Messenger oder Nachrichtenfunktionen ermöglicht, unterhaltsame Musik und Video-Clips lassen sich leicht verteilen und Freunden zugänglich machen und vieles mehr.
Weiterführende Links:
Internetnutzer verbringen die meiste Zeit in sozialen Netzwerken - bitkom.org




![Facebook vs. Google: Duell der Ad-Giganten [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-389470_Facebook_vs_Google_Ads_500x281_medium.jpg)

3 Answers
von Michael Vollmer via facebook 14.02.2012 (08:35Uhr) 1.
Kann ich nicht nachvollziehen! Vor allem um die Zeit jetzt würde ich mich niiiie in sozialen Netzwerken rumtreiben! :-)
von Brand2Web via facebook 14.02.2012 (09:28Uhr) 2.
Wahnsinnszahlen! Daran wird wieder deutlich, dass man Nutzer in den Sozialen Medien wirklich erreichen kann. Welches Unternehmen kann sich da erlauben, nicht auf Facebook, Twitter und Co. präsent zu sein?
von Christiane 14.02.2012 (11:28Uhr) 3.
ja, sehr überraschend ;) obwohl die zahlen dann doch nochmal ein wenig höher sind, als ich vermutet habe...