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Deutschlandstart von Apple Music: Die 6 wichtigsten Fragen kurz und knapp geklärt

Deutschlandstart von Apple Music: Die 6 wichtigsten Fragen kurz und knapp geklärt

wird am heutigen Dienstag veröffentlicht. Das musst du über den neuen Streaming-Dienst wissen.

Deutschlandstart von Apple Music: Die 6 wichtigsten Fragen kurz und knapp geklärt

Alle wissenswerten Informationen über Apple Music

Apple Music: Der neue Service kombiniert iTunes mit einem sozialen Netzwerk für Musiker. (Quelle: Apple.com)
Apple Music: Der neue Service kombiniert iTunes mit einem sozialen Netzwerk für Musiker. (Quelle: Apple.com)

Apple Music wird am heutigen Dienstag sein Debüt feiern. Bereits seit Wochen ist die Spannung von Musik- und Tech-Interessierten hoch. Wird der Streaming-Dienst ein erst- oder eher zweitklassiges Konkurrenz-Angebot zu Spotify, Deezer und Co. werden? Einige Fragen ließen sich über die letzten Wochen klären. Andere sind noch offen. Was bis jetzt bekannt ist, haben wir für euch im Rahmen dieser sechs wichtigen Fragen geklärt.

1. Kann ich Apple Music kostenfrei nutzen?

Der Streaming-Dienst wird lediglich während der ersten drei Testmonate kostenlos sein. Anschließend wird Apple Music vom Kostenlos- in den Bezahlmodus umschwenken.

2. Was wird das Abonnement kosten?

Das anschließende Abonnement wird einen Grundpreis von 9,99 US-Dollar kosten – genau wie bei den Mitbewerbern Spotify und Deezer. Da beide Dienste in Deutschland ebenfalls 9,99 Euro kosten, können Nutzer wohl von ausgehen, dass Apple Music auch hierzulande einen derartigen Preis ansetzt. Bekanntgeworden sind die Preise aber noch nicht. Zudem gibt es aber auch ein Familienpacket, das 14,99 US-Dollar ausmacht. Der Dienst ist dann für bis zu sechs Familienmitglieder offen.

3. Wie umfangreich ist das Musikangebot?

Laut den Verantwortlichen werden Nutzer vom Testabonnement an einen Zugriff auf das gesamte Musikangebot von Apple Music haben. Wie hoch die Titelanzahl ist, ist bis noch nicht öffentlich mitgeteilt wurden. Experten gehen von mindestens 30 Millionen Musiktiteln aus, da auch die Mitbewerber wie Spotify in diesen Sphären unterwegs sind. Es könnten jedoch auch wesentlich mehr sein, da Apple Music keinen werbefinanzierten Modus anbietet und Künstler eine Chance sehen dürften, sich vom kostenlosen Streaming loszusagen.

4. Was passiert mit meiner persönlichen Musikbibliothek?

Apple Music wird bequem mit der iOS-Music-App integriert, wo auch die persönliche Musiksammlung gespeichert ist. Die Stücke können weiterhin parallel gehört werden. In der Music-App wird es beispielsweise einen Reiter „Meine Musik“ und „Apple Music“ geben. Wer auf einem anderen Gerät oder einer anderen Plattform unterwegs ist, wird ebenfalls weiter auf seine Musikbibliothek zugreifen können – allerdings ohne spezielle Reiter.

5. Kann ich Apple Music auf allen Geräten empfangen?

Der Streaming-Dienst wird mit iOS 8.4 für iPhone, iPad und iPod erscheinen sowie einer neuen iTunes-Version für Mac OS. Das iTunes-Update ist zudem für Windows-PC bestätigt und Android angekündigt. Streaming-Boxen, Spielekonsolen- und Smart-TV-Plattformen wird Apple Music zumindest derzeit noch nicht unterstützen. Genauso verhält es sich mit Windows-Phone und Blackberry. Einige Nutzer müssen sich insofern noch etwas gedulden. Auch wer seinen Streaming-Dienst gerne als Web-Client bedient, wird noch warten müssen.

6. Was steckt hinter den zusätzlichen Angeboten „Beats 1“ und „Connect“?

Beats 1 ist ein englischsprachiger Radiosender, der rundum die Uhr im Internet und via Satellit live senden wird. DJ und andere Musiker werden sowohl Moderation als auch Interviews geben. Neben Beats 1 werden aber auch zahlreiche andere Themensender angeboten.

Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich. (Foto: Shutterstock-Robert Kneschke)
Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich. (Foto: Shutterstock-Robert Kneschke)

Ich wollt noch mehr Informationen zu den gängigen Musik-Streaming-Diensten? Wir haben vor einigen Tagen einen Vergleich über alle Alternativen veröffentlicht, der die Vor- und Nachteile aller Angebote gegenüberstellt. Wir empfehlen an der Stelle einen Blick in den Beitrag „Apple Music und andere Spotify-Alternativen: 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich“.

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3 Antworten
  1. von Testleser am 30.06.2015 (20:23 Uhr)

    "Der Streaming-Dienst wird lediglich während der ersten drei Testmonate kostenlos sein." bedeutet was:
    Entweder "Kostenlos wird weltweit für die gesamte Menschheit am 30.September beendet und jeder muss ab dem allerersten Tag den Preis bezahlen"
    oder "Nach dem Anklicken der AGB kann man iMusic mit seinem normalen iTunes/iOS-Account 90 Tage kostenlos testen" ?

    Werden hunderte von Millionen die kostenlosen 3 Monate nutzen und sich die iTunes-Downloads folglich vervielfachen um am 30.September zu entfallen ? Werden die Provider sich beklagen weil Zillionen den ganzen Tag lang streamen auch weil Ferien sind ?
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zeitung-Mobilfunk-Streit-um-Skype-Handys-von-Nokia-218209.html man suche "Netze verkraften das nicht... ". Im Prinzip ein weiteres "640KbyteAreEnough4All"-Meme.
    Ist es also vielleicht extraschlau getimed, es jetzt (Sommerferien wohl auch in USA) herauszubringen ?

    Der Unterschied zwischen Apple und vielen anderen ist nämlich, das die die Nutzerdaten nach Insolvenz oder Aufgabe des Dienstes nicht weiterverkaufen oder plötzlich zur Abofalle verwandeln oder sonstwie fast nie dem Nutzer unangenehm auffallen. Apple=seriös. Also werden auch Rentner oder Leute die schon mal abgezockt wurden, iMusic bevorzugen egal wie viel TV-Werbung die Konkurrenz macht.

    "Wer auf einem anderen Gerät oder einer anderen Plattform unterwegs ist, wird ebenfalls weiter auf seine Musikbibliothek zugreifen können – allerdings ohne spezielle Reiter." . Wenn ich sowieso nur auf die "auf den Geräten herumliegenden AAC/MP3-Files-basierende Musikbibliothek" zugreifen kann, braucht man auch keinen zweiten Reiter für das nicht verfügbare AppleMusic.

    "für iPhone, iPad und iPod erscheinen". AppleTV ? Oder dort nur per AirPlay ?

    Offline-fähig ?
    Daraus ergibt sich automatisch die Frage "iPod ?"

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    • von Christian am 01.07.2015 (08:21 Uhr)

      Die 3 Monate gelten ab dem Zeitpunkt an dem Du dich anmeldest.

      ---

      "Der Unterschied zwischen Apple und vielen anderen ist nämlich, das die die Nutzerdaten nach Insolvenz oder Aufgabe des Dienstes nicht weiterverkaufen oder plötzlich zur Abofalle verwandeln oder sonstwie fast nie dem Nutzer unangenehm auffallen. Apple=seriös. Also werden auch Rentner oder Leute die schon mal abgezockt wurden, iMusic bevorzugen egal wie viel TV-Werbung die Konkurrenz macht."

      Wie kommst Du darauf? Welcher Anbieter hat denn schon die Nutzerdaten weiterverkauft?

      ---

      "Dafür musst du nur die iCloud Familienfreigabe auf deinem iOS Gerät oder Mac einrichten und deine Familienmitglieder einladen."

      Und wie läuft das bei PC Nutzern? Gerade die Familienmitgliedschaft macht das Streaming Angebot für mich interessant. Will mir deswegen aber keinen Mac zulegen ;)

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  2. von Testleser am 02.07.2015 (16:27 Uhr)

    Wie man sieht sollte man auch bei Apple 10-20 Tage mit dem Update warten um zu sehen ob es Probleme gibt und warten bis sie bereinigt wurden.
    Yosemite im Appstore zeigt eine übel schlechte Sternchenverteilung.

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