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Sponsored Post Was ist das?

Mehr Releases, bessere Qualität: Wie DevOps dein Unternehmen weiterbringt

(Grafik: Crisp Research AG)

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Agile Methoden erlauben es heutzutage, eine Idee innerhalb kürzester Zeit über einen Prototyp bis hin zum Rollout in Produktion zu bringen. Wie der DevOps-Ansatz dabei hilft, lest ihr hier.

Neue Anforderungen: Releases im 24/7-Betrieb

Eine der grundlegenden Fähigkeiten erfolgreicher Unternehmen in der digitalen Welt ist die schnelle Adaption neuer Technologien und Features. Nur wenn Unternehmen ihre Anwendungen in kurzer Zeit um neue Funktionen und Services erweitern sowie diese auf den gängigen mobilen Endgeräten anbieten können, bleiben sie langfristig wettbewerbsfähig. Dramatisch verändert hat sich in den vergangenen Jahren allerdings die Anzahl der Releases, die pro Jahr beziehungsweise Monat zu bewältigen sind.

Die neuen Anforderungen und Entwicklungen verändern auch das Zusammenspiel der beteiligten Akteure. Bislang oblag in vielen Fällen die Entscheidung hinsichtlich des IT-Betriebs den betreuenden Digitalagenturen. Mit steigender Komplexität und dem neuen strategischen Stellenwert der E-Commerce-Aktivitäten wird sich diese Aufgabe zukünftig in Richtung von Managed-Service-Providern und Cloud-Hosting-Firmen verlagern, die sich auf den Betrieb anspruchsvoller E-Commerce-Applikationen und der neuen digitalen Workloads spezialisieren.

Die Rollen und Aufgaben ändern sich für die einzelnen Akteure zunehmend. (Grafik: Crisp Research AG)

Die Rollen und Aufgaben im Rahmen des IT-Betriebs anspruchsvoller digitaler Workloads werden sich in den kommenden Jahren massiv ändern. Eine detailierte Beschreibung für die verschiedenen Akteure findest du im Whitepaper „Wie DevOps für mehr Conversion und Profit sorgt“.

DevOps – Wie Entwicklung und IT-Betrieb sukzessive zusammenwachsen

Eine enge Verzahnung von Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb gilt im Zeitalter des „Digital Business“ mittlerweile als Faustregel. Gerade Unternehmen, die – zum Beispiel mittels Application-Performance-Management – verstanden haben, an welchen Stellen sie ihre Anwendung und IT-Infrastruktur optimieren können, stehen vor der Frage, wie dies organisatorisch und Tool-seitig aussehen kann.

Application-Performance-Management ist ein entscheidendes Werkzeug für ein erfolgreiches Release Management: Nur wenn sich die neuen Releases unterbrechungsfrei in den laufenden Betrieb einfügen und die neue Software vollständig die Performance-Anforderungen erfüllt, werden die erwünschten Effekte erzielt. Application-Performance-Management unterstützt dabei, die Risiken in Echtzeit zu kontrollieren und die Performance-Qualität der Innovationen zu sichern.

Unter dem Begriff „DevOps“ werden seit einigen Jahren Ansätze und Tools zusammengefasst, die ebenjene Verzahnung von „Development“ und „Operations“ unterstützen sollen. Dabei sind die zentralen Aspekte eines DevOps-Ansatzes eine effiziente Zusammenarbeit,  Automatisierung, volldokumentierte Prozesse und Live-Monitoring.

DevOps: Verzahnung von Entwicklung und Betrieb (Grafik: Crisp Research AG)

Eine effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg ist eine Grundvoraussetzung. Trotzdem scheitern hier viele Unternehmen, da Organisationsstrukturen, Anreizsysteme und Firmenkultur einer schnellen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Entwicklern, Test-Engineers und IT-Administratoren im Wege stehen. Ein erster Schritt ist die Einführung von einheitlichen und transparenten Systemen, die allen den gleichen Informationsstand bieten. Dies gilt für Code Repositories, System Management Tools sowie für das Application-Performance-Management. Für Unternehmen sollte die Unterstützung der relevanten Systeme bei der Auswahl eines passenden Managed-Service- beziehungsweise Managed-Cloud-Providers ein entscheidendes Auswahlkriterium sein.

Auf Seiten des IT-Infrastrukturmanagements betrifft die Automatisierung vor allem folgende Prozesse:

  • Deployment
  • Provisionierung
  • Configuration Management
  • Monitoring & Aggregation
  • Alerting & Notifications

Für alle fünf Bereiche können unterschiedliche Werkzeuge zum Einsatz kommen. Dabei zählen im Hinblick auf Innovationsgrad, technologische Reife und Verbreitung zu den relevantesten in den Bereichen Deployment, Provisionierung und Configuration Management Ansible, Puppet, Chef und Saltstack. ElasticStack und Prometheus helfen zum Beispiel beim Monitoring von Logs und Metriken. Docker verbessert den Workflow von der Entwicklung über das Testing bis hin zum Livebetrieb. Kubernetes hilft die Container zu betreiben.

Application-Performance-Management – Pflichtübung für schnelle Anwendungen

Der Managed Service Provider sorgt mit innovativen Cloud Hosting Services für maximale Agilität und Sicherheit von geschäftskritischen Applikationen.

Tel: +49 (0)69 40 80 18 450

Um digitale Geschäftsmodelle erfolgreich weiterentwickeln zu können, müssen Unternehmen die Performance und User Experience ihrer Anwendungen exakt überwachen und analysieren können – in Echtzeit, über alle Devices und Browser hinweg.  So können Informationen über Seiten- und Funktionsaufrufe sowie Transaktionen granular gemessen, ausgewertet und Muster vorhergesagt werden. Bei Bedarf können auf der IT-Infrastrukturseite Kapazitäten nachgezogen oder Fehler und Schwachstellen aufgedeckt werden. So stellen Unternehmen Qualität und Ausfallsicherheit ihrer Anwendungen sicher.

Die strategische Dimension von Application-Performance-Management liegt in der langfristigen und kombinierten Optimierung von Anwendungsarchitektur und IT-Betrieb. Durch den Aufbau einer entsprechenden „Application Intelligence“ können Unternehmen ihre Nutzer klassifizieren und die Performance sowie Kosten der zugrundeliegenden Infrastruktur entsprechend anpassen. Sprich, profitable A-Kunden werden auf Systeme geroutet, die deutlich näher an ihrem Standort stehen oder auf leistungsstärkerer Hardware betrieben werden. Ebenso lassen sich die Auswirkungen beim Austausch von einzelnen Technologiekomponenten wie zum Beispiel Datenbanken (Umstieg auf NoSQL) oder Application-Servern in isolierten Use Cases testen. Um solche Strategien erfolgreich in der Praxis umzusetzen, müssen Unternehmen Know-how im Umgang mit den entsprechenden Tools aufbauen sowie deren Ergebnisse und Analysen interpretieren können. Keine triviale Aufgabe, die daher oft von externen Managed-Service-Providern übernommen wird, die eine breitere Erfahrungsbasis mit ins Spiel bringen.

Mehr Agilität und mehr Stabilität

Das strategische Ziel, das mit der Umsetzung einer „DevOps“- Strategie verfolgt wird, liegt in der Auflösung eines alten Zielkonfliktes. So mussten sich Unternehmen früher meist zwischen einem Mehr an „Agilität“ oder einem Mehr an „Stabilität“ entscheiden. Die Kombination aus hochautomatisierten Cloud-Infrastrukturen und agilen Entwicklungsprozessen soll diesen Widerspruch nun aufbrechen. Und in der Tat lässt sich bei Unternehmen, die „DevOps“ ernsthaft betreiben, ein deutlich höheres Qualitäts- und Performance-Niveau im IT-Betrieb feststellen.

Du willst mehr darüber wissen, wie du DevOps in deinem Unternehmen umsetzen kannst? Dann lies das E-Book von Claranet „Your journey to DevOps – a guide to deploying code faster and at a lower risk“

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