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Dial und AneedA: Will.i.am und Deutsche Telekom präsentieren autarke Smartwatch der Zukunft

    Dial und AneedA: Will.i.am und Deutsche Telekom präsentieren autarke Smartwatch der Zukunft
Will.i.am und Dial. (Foto: Deutsche Telekom)

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 in Barcelona haben Will.i.am und die Deutsche Telekom die Smartwatch Dial sowie den digitalen Assistenten AneedA präsentiert. Dank Funkmodul und SIM-Karte benötigt Dial keine Smartphone-Anbindung.

Dial und AneedA: Für Will.i.am mehr als nur Smartwatch

Was Samsung Facebook-Boss Marc Zuckerberg ist der Deutschen Telekom der Black-Eyed-Peas-Sänger Will.i.am: Der Hip-Hop-Star und Unternehmer hat mit seiner Firma i.am+ die sprachbasierte mobile Plattform AneedA entwickelt und auf dem MWC 2016 die dazugehörige Smartwatch Dial präsentiert. Zugleich wurde auch die exklusive Partnerschaft mit der Deutschen Telekom verkündet, das erste Produkt der langfristig angelegten Kooperation sei eben Dial, „eine Uhr, ein Wearable der nächsten Generation“, wie die Deutsche Telekom in einer Mitteilung wissen lässt.

Will.i.am kündigt auf dem MWC die Smartwatch Dial und das Sprachsteuerungssystem AneedA an. (Foto: Deutsche Telekom)
Will.i.am kündigt auf dem MWC die Smartwatch Dial und das Sprachsteuerungssystem AneedA an. (Foto: Deutsche Telekom)

Dial soll mehr sein als „nur“ Smartwatch, das Gerät funktioniert dank Funkmodul und SIM-Karte autark. Auf eine Anbindung an ein Smartphone oder einen Computer wird verzichtet. Das Wearable hat ein zwei Zoll großes Touch-Display, soll aber primär über Sprachbefehle gesteuert werden. Der Akku befindet sich im Armband von Dial und kann abgenommen werden. Dial hat einen Steckplatz für eine Nano-SIM-Karte, Lautsprecher und ein Mikrofon – dadurch wird die Smartphone-Funktionalität gewährleistet.

Angetrieben wird das Wearable über einen Qualcomm-Prozessor und einen zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Neben 32 Gigabyte Speicherplatz finden sich ein GPS-Modul und verschiedene Sensoren in dem Gerät. Dank einer eingebauten Kamera soll man sogar Fotos machen können. Das Ziel für Will.i.am und sein Unternehmen i.am+ ist es nach eigenen Angaben, das erste sprachgesteuerte Betriebssystem der Welt zu entwickeln. Dazu soll die AneedA-Plattform dienen, dank der sich die Nutzer mit der Smartwatch unterhalten können sollen.

Smartwatch Dial: Steuerung per Sprachbefehl

Der digitale Assistent soll E-Mails und den Kalender des Nutzers im Auge behalten, die Musiksammlung managen und Bahn- oder Flugverbindungen recherchieren können. Wie genau das System funktioniert, wollte Will.i.am bei der Präsentation (noch) nicht verraten. Medienberichten zufolge habe es bei der Präsentation aber Probleme bei der Spracherkennung gegeben, als Will.i.am die Smartwatch des i.am+-Mitgründers Chandra Rathakrishnan bedienen wollte, angeblich, weil die smarte Uhr schon zu sehr auf ihren Nutzer abgestimmt gewesen sei. Dial und AneedA sollen jedenfalls mehr bieten als die Konkurrenz von Siri über Google Now bis hin zu Cortana.

Dial. (Foto: Deutsche Telekom)

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Für die Vermarktung der Smartwatch, auf die noch weitere Geräte folgen sollen, ist die Deutsche Telekom verantwortlich. Wann das Gadget auf den Markt kommt, wurde aber noch nicht verraten. Auch über den Preis ließe sich bislang nur spekulieren. Interessant dürfte für viele auch sein, wie lange das Armbandgerät mit einer Akkuladung durchhält. Bisher haben Smartwatch-Hersteller auf die energieintensive Möglichkeit, mit der Smartwatch zu telefonieren, nämlich auch aus Gründen der Akkuschonung verzichtet.

via www.wiwo.de

1 Reaktionen
Akku-Optimierung
Akku-Optimierung

Moores Law sagt, das man doppelte Rechenleistung zum gleichen Preis alle 15-18 Monate kriegt. Umgekehrt die gleiche Rechenleistung zum halben Preis also halbe Chip-Fläche also vermutlich halbe Watt-Anspruch pro Telefonat-Minute.

Wie bei ROI wo man Kosten senken oder Umsätze oder Profit-Prozente steigern kann also an vielen Stellen drehen damit das Ziel erreicht wird (meist wohl Boni-Maximierung und nicht all zu viel für kleine Kleinanleger).
D.h. also 4core-Handy wird nach 18 Monaten ein 8core-Handy mit doppeltem RAM bei gleichem Preis oder halb so teuer bezieht sich auch auf den Stromverbrauch und lässt vermuten das allein ein aktuelles Chipdesign in der iWatch die AkkuLeistung vielleicht einen halben Tag länger bekäme.
Das die Hälfte des Volumens fürs Armband verbraucht wird und man das besser mal für Akkus nutzen sollte, ist eigentlich auch klar.
Bei Handies ist das nicht so extrem weil die immer dünner werden und der hohe Display-Stromverbrauch evtl nicht sinkt weil dort Moore im Gegensatz zu RAM, Flash, CPU nicht so oder gar nicht relevant ist.
Supersportwagen holen die meisten PS pro Kilogramm heraus. Smartwatches müssen bzgl. Akkus das meiste herausholen und führen hoffentlich endlich mal zu wirklich verfügbaren besseren Akkus und nicht mehr ständig nur Versprechungen in der Presse wie auch bei den angeblich so viel besseren Solarzellen...

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