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Diaspora-Gründer starten Meme-Generator Makr.io

Diaspora-Gründer starten Meme-Generator Makr.io

Zwei der Gründer des oft als „Anti-Facebook“ titulierten , Daniel Grippi und Maxwell Salzberg, haben ein neues Projekt gestartet: „Makr.io“. Mit dem Meme-Generator appellieren die Macher an die Kreativität der Internet-User. Auf „Makr.io“ können Fotos und animierte GIFs mit witzigen Kommentaren versehen werden – so ähnlich wie man es von den Lolcats kennt.

Diaspora-Gründer starten Meme-Generator Makr.io

„Makr.io”: Social Remix im Lolcats-Style

Makr fördert Social Remix und baut Barrieren ab.

Die Schwester-Website von Diaspora kommt in einem Pinterest-ähnlichen Look. Kernstück sind die von Usern geposteten Fotos mit – im Idealfall – witzigen Kommentaren, die dann geteilt oder per Klick auf das Herzsymbol geliked werden können. Innovativ ist die Remix-Funktion. Hier kann die „Makr.io“-Gemeinde entweder dem Foto einen anderen lockeren Spruch verpassen oder einem Kommentar ein witzigeres Foto untermischen. Mithilfe dieses einfachen Konzepts will „Makr.io“ dazu beitragen, Barrieren für die Mitwirkung am Online-Austausch zu senken, wie All Things D berichtet.

„Makr.io“ ist nicht als Konkurrenz zum Social Network Diaspora geplant, sondern soll es vielmehr in Zukunft ergänzen. Die „Makr.io“-Macher beschreiben ihren Meme-Generator als Tool zur Erforschung sozialer Kommunikation, „mit dem Menschen Dinge tun, auf die sie stolz sind und mit anderen zusammenarbeiten können“, heißt es in einem entsprechenden Blogeintrag. Die Entwickler selbst nutzen „Makr.io“ demnach, um Späße mit ihren Freunden zu machen, haben aber die Hoffnung, dass sich mit dem Meme-Generator noch kreativere Arbeiten ermöglichen lassen.

Das Makr.io-Team

Erst vor wenigen Tagen haben die Twitter-Gründer Evan Williams und Biz Stone mit „Branch“ ein eigenes Social Network der etwas anderen Art an den Start gebracht. Auf „Branch“ sollen mit Videos, Links und Fotos angereicherte Diskussionsstränge für mehr Dialog sorgen, als es derzeit bei Twitter in 140 Zeichen möglich ist.

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3 Antworten
  1. von huettenzauber am 17.08.2012 (11:48 Uhr)

    Inflationäres kurzlebiges Lösungsangebot.
    Das wird bestimmt noch ein nerviges Thema: neue Produkte schwemmen auf den Markt, bevor man sich in eine Lösung eingearbeitet hat, ist diese bereits "OUT".
    Oder es stehen mindestens 10 Alternativen zu Auswahl, welche in kürzester Zeit wieder Amöben-artige Ableger generieren.
    Macht es überhaupt noch Sinn, sich über aktuelle Nischenprodukte zu informieren?

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  2. von starptech am 17.08.2012 (13:13 Uhr)

    Schaut aus wie ein verzweifelter Versuch geld zu verdienen. Kein eigenes Design Konzept "Pinterest" , geschweige den ein Zukunftsträchtiges Projekt.

    @huettenzauber Klatschblatt -> t3n.de

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  3. von Herbert am 18.08.2012 (09:52 Uhr)

    Asozial. Ich wusste nicht, das Diaspora von einem Soziopathen gegründet wurde, der sich daran aufgeilt, wie andere Leute für immer im Netz blossgestellt werden.

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