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Portrait

Diese Frau kündigt ihren Job und macht 500.000 US-Dollar im Jahr – mit Snapchat

    Diese Frau kündigt ihren Job und macht 500.000 US-Dollar im Jahr – mit Snapchat

(Foto: cyreneq.com)

Snapchat ist out? Von wegen! Diese Frau verdient mit der App ihren Lebensunterhalt.

Durch die einfache Bedienung, Hashtags und Markierungen ist es für Influencer leicht, bei Instagram groß herauszukommen. Für manche wird Instagram sogar zum Vollzeitjob.

Bei Snapchat hingegen ist es nicht ganz so einfach „Fuß zu fassen“. Um auf Snapchat bekannt zu werden und im besten Fall damit Geld zu verdienen, benötigt man eine Menge Geduld.

Trotzdem gibt es einige User, die mit Snapchat ein Business aufgebaut haben und gut davon leben können. Dazu zählt auch die 27-jährige Webdesignerin Cyrene Quiamco.

Wie alles begann:

Cyrene trat Snapchat 2014 bei und hat zu der Zeit als Webdesignerin bei Verizon gearbeitet. Um langweilige Meetings zu überstehen, fing die Webdesignerin an ihre ahnungslosen Kollegen zu fotografieren und mit den von Snapchat gestellten Malmöglichkeiten verrückte Bilder zu gestalten. Geld verdiente sie allerdings damit noch nicht.

Es war immer ihr Traum, „Celebrity-Selfies“ zu machen. Die Praxis sah allerdings anders aus. Mit nur einem einzigen Stift und der Farbauswahl bei Snapchat holte sich Cyrene die Celebrities in gemalter Form in ihre Snaps. Die Rede ist nicht von einfachen Strichzeichnungen, sondern von sehenswerten Gemälden. Ihr erster Viral-Snap war ein Bild von ihr und dem Musiker Kevin Jonas – natürlich gemalt. Der Musiker war so begeistert, dass er den Snap repostete.

(Screenshot: Instagram.com/kevinjonas)
„Awesome snapchat art by cyreneQ.“ (Screenshot: Instagram.com/kevinjonas)

Neben ihren Celebrity-Selfies gestaltete Cyrene auch eine Art Maskottchen. Das kleine Maskottchen „The Ele Machine“ begleitet Cyrene durch ihre Snaps und Stories.

Ein Jahr, nachdem sie Snapchat beitrat, kündigte sie ihren Job und wurde zur Vollzeit-Snapchatterin. Neben ihren eigenen Snaps postet sie gesponsorte Snaps für bekannte Marken wie Disneys, Walmart, Samsung und MTV. Sie reist um die Welt, interviewt Celebrities und bekam dann auch die Chance auf „echte“ Selfies. Alleine durch gesponsorte Snaps verdient sie laut Refinery29 zwischen 10.000 und 30.000 US-Dollar pro Snap.

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So wird gearbeitet:

Wer denkt, mit wenigen Fotos ist es getan, täuscht sich: Cyrenes Snaps sind alles andere schnelle Schnappschüsse. Mit einem Stativ und einem Bluetooth-Auslöser setzt sie sich perfekt in Szene, um anschließend aus ihrem Snap ein nicht wieder zu erkennendes Gemälde zu machen. Das kann mehrere Stunden oder sogar Tage dauern. Und natürlich ist es nicht nur ein Snap, sondern eine ganze Geschichte, die aus extrem aufbereiteten einzelnen Snaps besteht.

Die Webdesignerin hat erkannt, wie sie ihre Follower unterhält und setzt das 1:1-Marketing perfekt in Szene. Ein gutes Beispiel: Während sie ein Gemälde malt, lässt sie ihre Zuschauer entscheiden, welche Farben sie verwenden soll, welche Texturen noch fehlen oder was letztendlich auf das Gemälde soll. Während des ganzen Prozesses lässt sie ihre Follower teilhaben. Worum es auch geht, sie hält ihre Nutzer auf Trab und interagiert fast in jedem Snap mit ihnen.

Das Beste an dem Job der Vollzeit-Snapchatterin: sie muss nicht einmal rund um die Uhr arbeiten, um ein Jahrsgehlt von 500.000 US-Dollar zu bekommen. Im Interview mit Refinery29 erzählt sie: „Es reicht, wenn ich nur drei bis fünf gesponsorte Stories im Monat mache. Der Rest besteht aus meinem privaten Leben. Snaps mit Freunden, Familie oder meinem Hobby, die sich sowieso snappen würde.“

Snapchat-Künstler unter sich

Kurz nachdem sie auf Snapchat mit ihren Kunstwerken durchstartete, veröffentlichte sie die Website „The 11th Second“. Dort stellt sie verschiedene Künstler, auf die sie bei Google oder Instagram aufmerksam wird, vor und interviewt. Auf Refinery29 erzählt Cyrene, dass sie was gegen flüchtige Zehn-Sekunden-Videos unternehmen wollte und so die Idee zur Website entstand. Neben den Interviews bietet die Website auch viele Tipps und Tricks zu einer besseren Nutzung von Snapchat.

Interessant ist auch ihre Meinung zu Instagram Stories. Denn Cyrene glaubt, dass Instagram Stories Snapchat trotz der besseren Möglichkeiten zu malen nicht in den Schatten stellen wird. Ihr fehlt bei Instagram zum Beispiel die extreme Interaktion mit ihren Nutzern.

Cyrene rät: Wer mit Malerei auf Snapchat sein Geld verdienen will, muss es lieben mit seinen Followern zu kommunizieren. Und noch wichtiger: Man sollte sich vorerst nicht auf das Geld oder die Karriere auf Snapchat fokussieren.

Also: Lasst das Malen beginnen! Hier sind Beispiele von Cyrenes Arbeit:

(Foto: cyreneq.com)

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via www.refinery29.com

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