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„Digg Dialog“: So baut Digg eine Diskussionskultur zwischen Journalisten und Lesern auf

    „Digg Dialog“: So baut Digg eine Diskussionskultur zwischen Journalisten und Lesern auf
Sinnvolle Diskussionen zu Online-Artikeln sollen künftig bei Digg statt bei den Medien entstehen. (Bild: Digg)

Der frühere Reddit-Konkurrent macht jetzt sein eigenes „Ask Me Anything“. „Digg Dialog“ soll den interaktiven Austausch zu Online-Artikeln verbessern.

Digg wählt diskussionswürdige Stories aus

Es scheint die Ordnungswoche für Online-Medien zu sein: Während Reddit eine eigene Website launcht, um den beliebtesten Inhalte eine trollfreie Umgebung zu schaffen und Twitter mit „Moments“ Nachrichten kuratiert, verfolgt Digg jetzt ein ähnliches Ziel.

Die frühere Social News-Seite, die mit Reddit konkurrierte und dann stark abstürzte, versucht mit Interaktion das Comeback. Für den neuen Dienst „Digg Dialog“ werden die beliebtesten Artikel des News Readers ausgewählt und dessen Verfasser zu einem Chat eingeladen. Wie Digg in seiner Ankündigung erklärt, sollen die User die Gelegenheit bekommen, den Text mit den Journalisten zu diskutieren. Die Idee ähnelt den „Ask Me Anything"-Sessions von Reddit, Digg beschränkt sich vorerst aber auf gezielte Inhalte, zu denen Fragen gestellt werden können.

Sinnvolle Diskussionen zu Online-Artikeln sollen künftig bei Digg statt bei den Medien entstehen. (Bild: Digg)
Sinnvolle Diskussionen zu Online-Artikeln sollen künftig bei Digg statt bei den Medien entstehen. (Bild: Digg)

Journalisten statt Promis im Dialog

Der „Digg Dialog“ kann in Echtzeit mitverfolgt werden, die Fragen und Antworten ordnet die Plattform außerdem nach Beliebtheit. Die Uhrzeit einer Dialog-Session wird einige Stunden vorab angekündigt und User sollen vorab Fragen eingeben. Um das neue Format zu pushen, will Digg bis Ende Oktober jeden Werktag Dialoge führen.  Danach soll die Frequenz wieder zurückgedreht und der Fokus auf große Geschichten gelegt werden.

Damit eine angenehme Gesprächskultur herrscht, hat das Portal schon vor einigen Wochen neue Community-Regeln eingeführt. Mit Reddits AMA und Product Hunt Live boomen derzeit Live-Chats. Digg verspricht, statt Promis lieber Journalisten und Experten zu den interaktiven Interviews einzuladen. Die Plattform reagiert außerdem das Kommentar-Problem, das viele Nachrichtenportale haben. Weil Trolle die Diskussion stören oder erst keine aufkommt, schalten immer mehr Medien die Kommentar-Funktion ab. Der erste „Digg Dialog“ findet am Freitag zu einem Artikel über Wikipedia statt.

via www.theverge.com

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1 Reaktionen
Gute idee
Gute idee

Beschreibt ja meine direct-feedback-Idee die hier schon öfter beschrieben wurde.
Hoffentlich bleibt den Präsidenten-Kandidaten, Börsenfirmen und allen Politikern und Fußballvereinen und Live-Shows (viel viel weniger als man denkt) dann nichts übrig als bei jeder Pressekonferenz direct-feedback benutzen zu müssen um mit Presse, Kleinaktionären, Vereinsmitgliedern, Konkurrenten, Bezahlpostern, Facebook-Mitgliedern und natürlich anonymen Teilnehmern Fragen stellen zu müssen.

Gute Zeitschriften schicken Abonnenten natürlich 1-2 Artikel im Voraus und kriegen über das kostenlose Feedback die Tippfehler, unklare Formulierungen usw. benannt. Kino-Filme werden ja auch vor Testpublikum gezeigt.

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