von , 25.09.2008

Digg gräbt fast 29 Millionen Dollar Risikokapital aus

Nachdem der Kauf durch Google nicht zustande gekommen ist, will es das Social-News-Portal Digg nun auf eigene Faust mit der Konkurrenz aufnehmen. Knapp 29 Millionen US-Dollar enthält die neueste Finanzspritze der Investoren. Auch eine deutschsprachige Ausgabe wäre nun denkbar, denn die Internationalisierung des Dienstes soll forciert werden.
Das Social-News-Portal Digg hat mit den zirka 29 Millionen US-Dollar der neuesten Finanzierungsrunde nun seit seiner Gründung vor vier Jahren knapp 40 Millionen US-Dollar Risikokapitel hereingeholt. Ob dies die gescheiterte Übernahme durch Google ausgleichen kann, bleibt offen. Laut den damaligen Gerüchten ging es um einen Kaufpreis von 200 Millionen.

Das Problem für Digg: Es gibt inzwischen viele Klone. Siehe dazu auch diesen Artikel bei T3N. Vor Kurzem hat mit Yahoo Buzz ein weiterer ernstzunehmender Konkurrent den Markt betreten. In den USA soll der Dienst sogar bereits an Digg vorbeigezogen sein. Der Vorteil von Yahoo Buzz liegt dabei wohl in der Verknüpfung mit der Yahoo-Startseite, die zu den weltweit meistgenutzten Websites überhaupt gehört.

Das frische Kapital soll deshalb vor allem in den Ausbau der Lokalisierung, neue Features sowie bessere Userdialoge fließen. Das Team vergrößert sich dabei um das Doppelte. Der Plan: Die Lokalisierung soll Digg mehr internationale Nutzer bescheren - die Hälfte aller Besucher kommt bisher aus den USA. So wäre auch eine deutschsprachige Digg-Ausgabe denkbar. Das bietet zwar Potenzial, aber die reine Übersetzung wird angesichts der Konkurrenz wohl nicht reichen.

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