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Digitales Leben

Nicht quatschen, machen: 9 digitale Initiativen, die ihr unterstützen solltet

    Nicht quatschen, machen: 9 digitale Initiativen, die ihr unterstützen solltet

Demo „Freiheit statt Angst“ mit padeluun 2009. (Bild: digitalcourage Lizenz: CC-BY-2.0)

Wir haben versagt. Sascha Lobos Urteil zur digitalen Gesellschaft, das er auf der re:publica 2014 gefällt hat, trifft die Netzgemeinde hart. Es heißt aktiv werden, aber wie und wo? Wir haben zur Orientierung 9 Organisationen zusammengestellt, die sich für die digitale Gesellschaft engagieren.

Digitale Bürgerrechte sind ein Thema, für das es sich lohnt aufzustehen und zu kämpfen. Eine Einsicht, die durch Sascha Lobos Brandrede auf der re:publica 2014 zur „Lage der Nation“ gerade befeuert wird. Frisch ausgestattet mit Einsicht und Willen zum Aktionismus begibt sich der Deutsche Netizen auf die Suche nach einer Organisation, die unterstützenswert ist. Aber wohin? Es steht aus dem Umfeld der digitalen Bürgerrechtsbewegung eine breite Auswahl an Organisationen zur Verfügung. Wir haben für euch die wichtigsten zusammengetragen um eine erste Orientierung zu ermöglichen.

Sascha Lobo: Wann fangen wir an, für ein freies, gerechtes und sicheres Internet zu kämpfen?

Liken, twittern und entrüsten. Mehr kann die Deutsche Netzgemeinde nicht. Sascha Lobo hat uns in seinem gestrigen Vortrag eine rethorische Ohrfeige verpasst, die hoffentlich nicht nur lange nachhallt – sondern auch aufrüttelt und tatsächlich für Veränderung sorgt. Lobo hat davon gesprochen, dass der Protest der deutschen Netzgemeinde schlecht organisiert und besorgniserregend unterfinanziert sei. Wie meine Kollegin Lea Weitekamp in Ihrem Bericht über Lobos Rant über die digitale Gesellschaft schreibt: „Für seinen Vortrag hat Sascha Lobo analysiert, wie viel uns das Internet wert ist. Die ernüchternde Antwort: quasi nichts. Klar: Retweets, Likes und vielleicht mal die eine oder andere Online-Petition, für deren Unterzeichnung man seinen Hintern nicht vom Sofa erheben muss.“

9 Organisationen, die für deine digitalen Bürgerrechte, Informationsfreiheit oder eine sinnvolle Netzpolitik stehen

Helfen könnt ihr auf unterschiedliche Weise: Zum Einen durch direkte Beteiligung und aktive Mitarbeit und zum Anderen durch Spenden. Möchtet ihr euch direkt beteiligen und Mitglied bei einer der vorgestellten Initiativen werden, stehen meist zwei Alternativen zur Verfügung: als ordentliches Mitglied bekommt ihr in der Regel ein Mitspracherecht für eure finanziellen Mitgliedsbeiträge, als Fördermitglied tragt ihr nur euren Mitgliedsbeitrag zur Initiative bei. Auch die Erwartungen an die Mitglieder sind unterschiedlich: Von einem Fördermitglied wird oft nur der Beitrag erwartet, von einem ordentlichen Mitglied schon eher aktive Partizipation.

Um mitzuhelfen muss man kein Mitglied sein: Viele Initiativen sind für freiwillige Helfer dankbar und haben auch meist viele unterschiedliche Aufgaben zu vergeben. Einen kleinen, wenn auch sicher nicht vollständigen, Überblick über die Möglichkeit mitzuhelfen soll euch der Absatz „Mitmachen“ vermitteln.

Digitalcourage

digitale-gesellschaft-digitalcourageDer früher unter dem sperrigen Namen „Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e. V.“ (FoeBuD) bekannte gemeinnützige Verein digitalcourage besteht schon seit 1987 und kümmert sich bevorzugt, aber nicht ausschließlich, um das Thema Informationsfreiheit und Datenschutz. Digitalcourage ist der Veranstalter der sogenannten „Big-Brother-Awards“, ein Datenschutz-Negativpreis für Behörden, Unternehmen und Personen. Unterstützen kann man digitalcourage als Mitglied, durch aktive Mitarbeit oder Spenden.

Mitmachen

Gestaltungsarbeiten, Texte schreiben oder korrigieren, Fotografieren, Expertenwissen und Technikprojekte sind Aufgaben, bei denen wir Ihre Hilfe brauchen. Wir unterstützen Sie auch gerne bei Projekten, teilen Sie uns einfach Ihre Ideen mit. Am allerwichtigsten sind die vermeintlich kleinen Dinge: Anpacken bei Demos, Briefe eintüten, Infostände begleiten und vieles mehr.

Auszug aus dem Bereich „Was kann ich tun?“ | digitalcourage.de 07.05.2014

Spenden: https://digitalcourage.de/spende

Website der Initiative: http://digitalcourage.de/

Zur Website von digitalcourage. (Screenshot: digitalcourage)
Zur Website von digitalcourage. (Screenshot: digitalcourage)

Netzpolitik.org

digitale-gesellschaft-netzpolitikNetzpolitik ist ein journalistisches Meinungs- und Informationsangebot, das für digitale Bürgerrechte und die Umsetzung dieser Bürgerrechte eintritt. Trotz journalistischen Anspruchs, ist die redaktionelle Arbeit nicht neutral – die Berichterstattung soll schließlich zur politischen Umsetzung der digitalen Bürgerrechte beitragen. Die Redaktion von Netzpolitik umfasst derzeit 30 Personen und finanziert sich durch Werbung und Spenden.

Mitmachen

Wir freuen uns über sachdienliche Hinweise zu den Themen des Blogs: submit (at) netzpolitik.org (OpenPGP). Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht jede Einsendung tatsächlich verbloggen können.

Aber ungefragte Pressemitteilungen, SEO-Fuzzis und „Kooperationsangebote“ brauchen wir nicht, bitte tragt euch selbst in die Blacklists ein.

Leider haben wir auch nicht genug Ressourcen, um jede Anfrage zu Umfragen, Beratungen, Gastbeiträgen, Podiumsdiskussionen und Universitäts-Arbeiten beantworten zu können. Daher gerne anfragen, aber nicht davon ausgehen, dass wir das auch tatsächlich machen.

Auszug aus dem Bereich „Über uns“ | netzpolitik.org 07.05.2014

Spenden: Netzpolitik.Org e.V ist gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung, deshalb werden auch Spendenquittungen ausgestellt. https://netzpolitik.org/spenden/

Website der Initiative: https://netzpolitik.org/

Zur Website von Netzpolitik.org. (Screenshot: Netzpolitik.org)
Zur Website von Netzpolitik.org. (Screenshot: Netzpolitik.org)

D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt

Der SPD-nahe Verein D64 sieht sich als Think Tank und will die Digitalisierung der Gesellschaft durch politische Arbeit und Know-How-Transfer aktiv mitgestalten, um Wirtschaft und Politik zu mehr Teilhabe und Transparenz zu bewegen. Zu den Themenfeldern, die der Verein aktuell bearbeitet, gehören Arbeit, Transparenz & OpenData, Datenschutz, Netzneutralität und Urheberrecht. Die Aktivitäten des Vereins sollen nach eigener Beschreibung unter anderem folgendes beinhalten: „Offline-Aktivitäten wie Studien, Umfragen, Buchprojekte, journalistische Arbeiten, Diskussionsveranstaltungen, als auch Online-Aktivitäten wie das Betreiben von politischen Blogs, Netzwerken und Kampagnenwerkzeugen.“.

Mitmachen

Der Kreis der Unterstützenden und Mitglieder soll dabei von Beginn an sukzessive erweitert werden. Alle, die sich mit den Ideen und den Zielen des Vereins verbunden fühlen, erhalten die Möglichkeit, an der Arbeit des Vereins zu partizipieren, sie von Anfang an zu beeinflussen, mitzugestalten und eigene Impulse zu setzen.

Auszug aus dem Bereich „Missionstatement“ | d-64.org 07.05.2014

Spenden: D64 ruft nicht aktiv zum Spenden auf. Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies als ordentliches Mitglied oder als Fördermitglied ohne Stimmrecht durch seine Beitragszahlungen tun. D64 ist gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung, die Mitgliedsbeiträge sind somit steuerlich verwendbar. http://d-64.org/mitglied-werden/

Website der Initiative: http://d-64.org/

Zur Website von D64. (Screenshot: D64)
Zur Website von D64. (Screenshot: D64)

Digitale Gesellschaft

digitale-gesellschaftDer Verein Digitale Gesellschaft lebt und arbeit, wie der Name schon ausdrückt, für eine freie und offene Gesellschaft. Der Verein engagiert sich für eine bürgerrechts- und verbraucherfreundliche Netzpolitik. Aktuell besonders in den Themen Überwachung, Netzneutralität, Störerhaftung und allgemein für digitale Grundrechte. Digitale Gesellschaft möchte sich als Interessenvertretung für digitale Bürger- und Verbraucherrechte verstanden wissen und arbeitet am Aufbau einer Kampagnen-Infrastruktur für diese Themen. Der Verein braucht also Unterstützung durch aktive Mitglieder für Kampagnenorganisationen und sucht speziell Know-How aus dem Medien- und IT-Umfeld.

Mitmachen

Besonders werden gerade folgende Themenfelder und Aktivitäten gebraucht…

Videos und Animation: Du bist Video- und/oder Animations-Künstler/in und kannst komplexe Sachverhalte aus der Netzpolitik visualisieren und schöne Kampagnen-Videos schneiden?

Design & Werbung: Du bist Designer/in und willst mit uns Kampagnen visuell umsetzen, eigene Banner beisteuern oder Flyer designen? Du bist in der Werbebranche tätig und willst Deine Fähigkeiten für Bürgerrechte einsetzen?

Fundraising: Für den Anfang können wir Hilfe beim Fundraising gebrauchen. Helfe uns, Ideen zu entwickeln und diese konkret umzusetzen, wie wir Spenden sammeln können, um unsere Idee zu verwirklichen.

Programmierung: Du bist Programmierer/in und kannst Du helfen, kleine Widgets und andere Tools zu entwickeln?

Blogs und Podcasts: Du bist Blogger/in oder Podcaster/in und möchtest uns helfen, die Idee der Digitalen Gesellschaft in die Öffentlichkeit zu tragen? Dann blogge oder podcaste darüber und informiere Deine Leser/innen oder Hörer/innen.

Auszug aus dem Bereich „Mitmachen“ | digitalegesellschaft.de 07.05.2014

Spenden: https://digitale-gesellschaft.de/spenden/

Website der Initiative: https://digitalegesellschaft.de/

Zur Website von Digitale Gesellschaft. (Screenshot: Digitale Gesellschaft)
Zur Website von Digitale Gesellschaft. (Screenshot: Digitale Gesellschaft)

Chaos Computer Club

digitale-gesellschaft-ccc-1Der vom Datenphilosophen Wau Holland gegründete Chaos Computer Club (CCC) hat sich im Verlaufe der Jahre zu einer europäische Hackervereinigung entwickelt. In vielen regionale Vereinen und an Stammtischen verbindet der Chaos Computer Club Hacker und Hackerinnen, die angetrieben werden „vom Drang herauszufinden, wie Dinge funktionieren, vom Willen, nicht nur am Rechner zu konsumieren, sondern Kunst und Schönheit zu schaffen und sich und andere in freien Netzen zu informieren“ – wie es der Club in eigenen Worten auf seiner Website formuliert. Der Chaos Computer Club engagiert sich an vielen Stellen: Unter anderem wird über viele Medien und Publikationswege Aufklärungs- und Informationsarbeit betrieben, sowie technische Forschung und Politikberatung geleistet. Der Chaos Computer Club erhebt seine wirkungsvolle Stimme in Spannungsfeldern technischer und sozialer Entwicklungen, wie digitale Bürgerrechte, Netzpolitik und IT-Sicherheit.

Mitmachen

Wer den Club kennenlernen und unterstützen will, ist beim Erfa oder Chaostreff in der Nähe am besten aufgehoben. In chaotisch unterversorgten Gegenden ist es natürlich sowohl möglich als auch gern gesehen, einen eigenen Hackerstammtisch zu organisieren. Freiwillige Helfer bei Wahlbeobachtungen, Organisation von Demonstrationen und als Engel beim jährlichen Congress helfen uns und Euch beim gemeinsamen Land-, Stadt- und Weltverbessern.

Da wir hoffen, daß unsere Fühler am Netz keine Einbahnstraßen bedeuten, sind Beiträge zur Diskussion, Texte und Bilder für die Datenschleuder, Angebote von und Nachfragen nach Vorträgen und Hinweise auf bemerkenswerte Vorgänge in der Netzrepublik eine wertvolle Hilfe für die Aktiven.

Auszug aus dem Bereich „Unterstützen“ | ccc.de 07.05.2014

Spenden: Helfen können Interessierte mit einer Mitgliedschaft oder einem Abonnement der Datenschleuder – dem offiziellen Magazin des Chaos Computer Clubs. Geldspenden helfen auch, es gibt allerdings keine Spendenquittung, da der CCC nicht gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung ist: http://www.ccc.de/de/support

Website der Initiative: http://www.ccc.de/

(Screenshot: Chaos Computer Club)
(Screenshot: Chaos Computer Club)

Wau Holland Stiftung

wau-holland-stiftung-digitale-gesellschaftDie gemeinnützige Wau Holland Stiftung (WHS) soll das geistige Erbe des Chaos-Computer-Club-Gründers und geistigen Vaters des Konzeptes der Hacker-Ethik Wau Holland am Leben erhalten. Die Stiftung fördert spezifische Projekte zur Informationsfreiheit (Wikileaks), Bildungsangebote zum verantwortlichen Umgang mit neuen Medien und Techniken, das TOR-Projekt und die WHS finanziert viele Projekte und Belange des Chaos Computer Clubs: von Referentenspesen auf CCC-Fachkongressen bis hin zu Hardware und Infrastruktur. Die Stiftung ermöglicht es Spenden zielgerichtet für eines der Stiftungs-Projekte abzugeben.

Projektübersicht: http://www.wauland.de/de/projekte.html

Spenden: http://www.wauland.de/de/spenden.html

Website der Initiative: http://www.wauland.de/

Zur Website der Wau Holland Stiftung. (Screenshot: Wau Holland Stiftung)
Zur Website der Wau Holland Stiftung. (Screenshot: Wau Holland Stiftung)

Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur

digitale-gesellschaft-ak-zensurDer Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) engagiert sich überall, wo der schleichende Aufbau einer zur Zensur dienenden Infrastruktur bemerkbar ist. Er versucht Symbolpolitik anzuprangern und zu bekämpfen wie beispielsweise bei den im Jahr 2009 heftig kritisierten Internetsperren der Bundesregierung. Der AK Zensur forderte stattdessen „eine effektive Bekämpfung von Kindesmissbrauch anstatt einer Symbolpolitik, die nur das Wegschauen fördert, den Opfern nicht hilft und dafür eine Infrastruktur einrichtet, die Grundrechte der Allgemeinheit einschränkt“, wie es der Arbeitskreis auf seiner Website beschreibt. Aktuell setzt sich die Initiative kritisch mit der geplanten Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) auseinander.

Mitmachen

Werde aktiv gegen Internet-Sperren und Zensur!

Kontaktiere deinen Wahlkreisabgeordneten. (z.B. auf abgeordnetenwatch.de, gib deine Postleitzahl an und schon siehst du, wer für dich im Bundestag sitzt)

Arbeite mit im AK-Zensur!

Grundsätzlich kann jeder beim AK-Zensur tätig werden. Überlege dir vorher wo deine Stärken liegen, was du gut kannst, was dir Spaß macht. Dann melde dich per E-Mail bei uns (presseAt.pngak-zensur.de) und schreibe uns damit wir mit dir klären können wie du am besten helfen kannst. Bei ernsthaftem Interesse an einem intensiveren Austausch und zumindest mittelfristiger Zusammenarbeit solltest du dich auf unseren Mailinglisten anmelden und dich dort vorstellen. Alles Weitere ergibt sich dann schon.

Auszug aus dem Bereich „Mitmachen“ | Öffentliches Wiki des AK Zensur 07.05.2014

Spenden: Spenden an den AK Zensur gehen an die FITUG E.V. – der Verein ist nicht gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung, deshalb gibt es keine Spendenquittung. http://ak-zensur.de/mitmachen/

Website der Initiative: http://ak-zensur.de/

Zur Website des AK Zensur. (Screenshot: AK Zensur)
Zur Website des AK Zensur. (Screenshot: AK Zensur)

Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung

digitale-gesellschaft-Akvd-1Der Arbeitskreis ist eine zivilgesellschaftliche Initiative gegen die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung und engagiert sich so gegen staatliche Überwachung. Das eigene Credo beschreibt der Arbeitskreis auf seiner Website: „Die Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellt die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.“ Der Arbeitskreis betreibt Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema, organisiert Proteste und Aktionen und hat in der Vergangenheit Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung  eingelegt. Für Interessierte stellt der Arbeitskreis kostenloses Informationsmaterial zur Verfügung, größere Mengen können erworben werden.

Mitmachen

Spenden: Die Spenden für den AK Vorrat gehen an die Humanistische Union E.V. ein gemeinütziger Verein im Sinne der Abgabenordnung, deshalb gibt es auch eine Spendenquittung. http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/66/77/lang,de/

Website der Initiative: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/

digitale-gesellschaft-Akvd-2
Zur Website des AK Vorrat. (Screenshot: AK Vorrat)

Electronic Frontier Foundation

effDie Electronic Frontier Foundation (EFF) ist eine digitale Bürgerrechtsorganisation mit Sitz in den USA, die sich deutlich den Kampf gegen die Echtzeit-Überwachung der NSA auf die Fahnen geschrieben hat. Darüber hinaus ist die Organisation in weiteren Themenfeldern unterwegs, wie zum Beispiel Urheberrecht- und Digital-Rights-Management und Netzneutralität. Sie betreibt Lobby-Arbeit, strebt Rechtsstreitigkeiten an und bietet Informationen und Datenschutz-Tools für interessierte Bürger. Mit einem Sitz in den USA ist die Organisation theoretisch an der richtigen Stelle um Änderungen voranzutreiben, denn nur die US-Gesetzgebung hat es in der Hand die NSA zu regulieren – Spenden sind also auch für EU-Bürger sinnvoll. Ein tatkräftiges Engagement ist ebenfalls möglich, wir haben unten einige der Vorschläge aus dem Bereich „Take-Action“ gelistet, die EFF internationalen Unterstützern vorschlägt.

Mitmachen

Call on US Internet Companies to Demand Accountability and Transparency

The massive NSA surveillance dragnet is of grave concern to people inside and outside of the U.S. alike — especially considering that it was justified under foreign surveillance laws. If you're outside of the U.S., take this action to call on the chief executives at the top Internet companies implicated in the PRISM spying program, and urge them to push on Congress to bring the accountability and transparency we need.

Demand a Free and Open Internet

Sign the Declaration of Internet Freedom to join a growing movement fighting for rights in the digital world. Join EFF in calling on elected officials to safeguard free expression, privacy, and innovation online.

Don't Let TPP Become the Next ACTA: Contact Your Lawmakers and Demand Transparency!

The Trans-Pacific Partnership Agreement is a trade agreement currently being negotiated by the United States and eight other countries. Like ACTA, the TPP is being negotiated in secret, and on a fast timetable. We don’t know what’s in the TPP IP chapter, and that’s what worries us. Entertainment industry executives who are members of the Industry Trade Advisory Committee will likely get to see the agreement drafts – again – but the rest of us will be kept in the dark unless we speak up now.

Auszug aus dem Bereich „Take Action“ | eff.org 07.05.2014

Spenden: https://supporters.eff.org/donate

Website der Initiative: https://www.eff.org/

Zur Website der Electronic Frontier Foundation. (Screenshot: eff.org)
Zur Website der Electronic Frontier Foundation. (Screenshot: eff.org)

  Ihr kennt weitere, unterstützenswerte Organisationen? Dann freuen wir uns über eure Hinweise in den Kommentaren.

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6 Reaktionen
juri.sinitson
juri.sinitson

Wenn hier Electronic Frontier Foundation erwähnt wird, dann fehlt mir persönlich auch noch http://www.fightforthefuture.org/. Ich glaube diese Organisation spielt auch eine große Rolle.

TTIP (http://de.wikipedia.org/wiki/TTIP) ist auch eine Problematik die Internet viel zu tun hat. Gegen TTIP engagieren in Deutschland http://www.campact.de/ und http://www.lobbycontrol.de/.

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Marcel G.
Marcel G.

@klausmoped: super Sache! =)

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klausmoped
klausmoped

Habe mal was gemacht: http://www.lage-der-nation.info

Jetzt aktiv werden! #lagedernation

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Orry
Orry

@Anja:
Man kann es sich auch drehen, wie man's gerne hätte. Der Artikel geht doch nicht darum Lobo etwas ENTGEGEN zu setzen, sondern denjenigen, die sich Fragen, wie sie etwas für die Netzkultur tun können, ein paar Webseiten an die Hand zu geben. Eben damit sie sich nicht auf Klicks und Re-Tweets beschränken müssen. Dieser Artikel ist eine ERGÄNZUNG, und man kann zu Lobo stehen wie man will - was er in dieser Rede sagt, stimmt nun mal. Und ich muss zugeben, von einigen dieser Organisation hatte ich auch noch nie gehört. Trotz Internet.

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Anja
Anja

Schön, dass Ihr Lobos selbstverliebtem Gelalle ein paar Fakten gegenüber stellt. Viele dieser Organisationen gibt es seit Jahren, manche sogar seit Jahrzehnten. "Die Netzgemeinde" hat weit mehr drauf als ab und zu eine Petition zusammenzuklicken.

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Marcel G.
Marcel G.

Mir persönlich fehlt hier noch der EDRI, auch wenn einige der genannten Organisationen dort bereits drin aufgehen. Dennoch ist gerade EDRI wichtig, da es direkt an der Wurzel, in Brüssel, ansetzt.

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