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Digitalisierung im Job löst Abstiegsängste unter Deutschen aus

    Digitalisierung im Job löst Abstiegsängste unter Deutschen aus

Ganze Branchen setzen in der Produktion vollkommen auf Maschinen. (Foto: Tesla Motors)

Nehmen uns die Roboter die Arbeitsplätze weg? Oder nehmen sie uns monotone Aufgaben ab? Die Deutschen glauben beides. Die Mehrheit befürchtet aber negative Auswirkungen.

Die Digitalisierung am Arbeitsplatz löst bei vielen Beschäftigten Abstiegsängste aus. Satte 81 Prozent der Deutschen befürchteten, dass sie durch technologische Entwicklungen beruflich abgehängt werden könnten, schreibt die Berliner Zeitung am Donnerstag. Das Blatt beruft sich auf eine noch unveröffentlichte Befragung durch das Institut Kantar Emnid im Auftrag des deutschen Bildungsministeriums. Die Erkenntnisse seien das Ergebnis aus mehr als 1.000 persönlichen Interviews.

Deutschen befürchten sozialen Abstieg durch Digitalisierung der Arbeitswelt

Eine Rolle spielt die Geschwindigkeit der Digitalisierung. 84 Prozent glauben der Umfrage nach, dass durch die Digitalisierung in Zukunft Gehaltsunterschiede zunehmen werden. 80 Prozent denken zudem, dass 2030 ein Großteil der Routine-Aufgaben nicht mehr von Menschen, sondern von Maschinen oder Computerprogrammen übernommen wird. Jeder zweite Befragte  (52 Prozent) meint, dass das auch für viele kreative Aufgaben gilt.

Die Frage, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert, treibt die Deutschen um. Dabei wird es auch mehr und mehr zum Wahlkampfthema, wie die Politik mit diesen Veränderungen umgehen sollte. Während die SPD die Einführung eines Arbeitslosgengeldes Q fordert, mit dem den Menschen Qualifizierungen ermöglicht werden sollen, warnt die Union, ein solches Projekt lade zur Frühverrentung ein. Sie will lieber auf Fortbildung in den Betrieben setzen, damit die Menschen ihren Job gar nicht erst verlören.

Das Analyse-Unternehmen Career Cast hat in einer Studie zehn Berufe identifiziert, die zukünftig mit Einstellungsrückgängen rechnen. Darunter: Postboten, Druckerei-Mitarbeiter und Holzfäller. Lies auch: Vom Aussterben bedroht – 10 Berufe, die es bald nicht mehr geben könnte

Aylee
Aylee

Ich sag es mal so. Wenn man niemals bereit war, sich jobtechnisch weiterzubilden, sondern immer nur das gemacht hat, was man am besten kann, kommt natürlich nicht weiter. Die Jobmöglichkeiten sind heutzutage so groß und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist in technischen Jobs stets vorhanden.
Mit der Digitalisierung entstehen neue Jobs und letztendlich ist es egal, ob man in der Großstadt arbeitet oder auf dem Land. Internetzugang ist überall gegeben. Frankfurt ist beispielsweise für eine Finanz- und IT Struktur bekannt, die ineinander eng miteinander verknüpft sind. Aber auch in der Stadt Offenbach ganz in der Nähe sind auch viele interessante Jobs (vgl. http://www.yourfirm.de/jobs/offenbach-am-main/ ).

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serika77
serika77

Es gibt soviel mehr Jobs inzwischen. Spiele Entwickler, Apps Entwickler und vieles mehr was es alles nicht gegeben hat. Im It gibt es nur allein in Deutschland über 150.000 freie Stellen. https://allejobs.jetzt/jobs/keyword/it - die sollen erstmal besetzt werden...

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Thomas Robert Rausch
Thomas Robert Rausch

Es muss niemand Angst haben, wenn der Vorteil der technischen Revolution allen gleichermaßen zu kommt. Was wir seit der Einführung des Computer bzw. Mikrochips schleichend erleben, ist das Abschöpfen der Vorteile dieser technischen Veränderungen zu Gunsten des wirtschaftlichen und politischen Establishments. Dadurch wurde und wird die Arbeit als Einkommensquelle zum Bestreiten der Lebenshaltungskosten zunehmend entwertet.
Wenn wir die Muster dieses Systems so aufrecht erhalten, wird Arbeit als Basis für Einkommen weiter entwertet werden. Um dem zu begegnen muß die Politik einen Ausgleich schaffen, die wirtschaftlich abhängige Sklavenstruktur beenden, um einerseits der Arbeit wieder einen Wert und Sinn zu verschaffen, andererseits die Verantwortung durch mehr soziale Sicherheit und Freiheit den Bürgern zu geben. Nur dann können auch neue Dienstleistungsbereiche erschlossen und infolge nachgefragt werden(purchaser power). Der Staat kann insofern helfen, als dass er Anfangs selbst den Dienstleistungsbereich über öffentliche Aufträge in Gang setzt. Auch kann er Beschäftigung in Verbindung mit einem Grundeinkommen und einer Aufwandsentschädigung (als Bürgerpflicht wie bei der Wehrpflicht) in Gang setzen bis sich gewisse Dinge etabliert haben. Politik selbst kann in allen Varianten eine sinnvolle bezahlbar Dienstleistung sein, ohne das die Bürger Teil einer Partei oder Parlament sein müssen.
Die Zukunft wird großartig, wenn die richtigen Schlüsse gezogen werden und die Früchte des Fortschritts allen zukommt.
Viele Wege führen nach Rom. Nur scheint mir, das Establishment hat mehr Angst vor dem technischen Fortschritt als die Bevölkerung. Vor allem hat sie kein Konzept, erwähnt die Digitalisierung mal so neben bei. Das aber, reicht nicht aus! Die Zukunft ist jetzt, nicht erst in zwanzig Jahren!!

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