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Sponsored Post Was ist das?

Digitalisierung: Ohne gutes Design geht gar nichts

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Die Digitalisierung ist der zentrale Megatrend unserer Zeit und ist dabei, Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend zu verändern. Dabei entscheidet vor allem das Design über den Erfolg.

(Bild: ti&m)

„Warum ist Facebook heute überall, während sich kaum noch jemand an den langjährigen Konkurrenten Myspace erinnert?”

Hinter dem Begriff der Digitalisierung steht eine Ansammlung von technischen Herausforderungen: Datenbanken müssen miteinander verknüpft, Schnittstellen zwischen verschiedenen IT-Systemen umgesetzt und analoge Prozesse in digitale Workflows umgestellt werden. Diese Herausforderungen lassen sich durch innovative Frameworks inzwischen zuverlässig und kostengünstig lösen.

Aber was macht neue Player erfolgreich? Warum ist Facebook heute überall, während sich kaum noch jemand an den langjährigen Konkurrenten Myspace erinnert? Worauf beruht der Erfolg von Uber, Airbnb und Zalando? All diese Firmen haben gemeinsam, dass sie ihre Geschäftsmodelle um ihre Kunden herum gebaut haben. Sie haben die Kundenbedürfnisse besser verstanden als Ihre Mitbewerber und ihre Touchpoints radikal darauf zugeschnitten.

Digitale Touchpoints als Moment of Truth

Über den Autor: Tim Walther-Galatoire ist bei ti&m Lead Designer und Senior Consultant. (Bild: ti&m)

Anwender und Kunden nehmen die Digitalisierung vor allem durch das Entstehen von neuen Touchpoints und deren Benutzung wahr. Bestehende Kommunikationskanäle werden ergänzt oder gleich ganz ersetzt: Das Taxi wird direkt über eine App bestellt und bezahlt, Sommerferien und Geschäftsreisen werden im Web gebucht, die Musik spielt in der Cloud und ist überall verfügbar. Über den Erfolg oder Misserfolg eines Produkts oder Services entscheidet mittlerweile das Benutzererlebnis an den Touchpoints. Die Bedürfnisse der Anwender müssen hier adressiert und befriedigt werden. Im besten Fall lösen die Interaktionen Begeisterung aus – zufriedene Kunden werden zu Multiplikatoren und Markenbotschaftern.

Digitalisierung: Design als Erfolgsfaktor

Touchpoint-Design: Entscheidend für erfolgreiche Digitalisierung. (Bild: ti&m)

Design spielt im Entwicklungsprozess und bei der Umsetzung von Touchpoints die entscheidende Rolle. Im Laufe der Entwicklung kommen drei verschiedene Disziplinen des Designs zum Einsatz:

  • Mit Design-Thinking-Methoden werden neue Geschäftsmodelle erkannt und innovative Prozesse sowie deren Touchpoints definiert.
  • User Experience Design (oder kurz UX-Design) sorgt dafür, dass die Anwender die Funktionen eines Touchpoints verstehen und tadellos bedienen können.
  • Das Visual Design stellt sicher, dass sich die neuen Touchpoints in die bestehende Marken-Landschaft einfügen.

Denken wie Designer

Design Thinking nutzt etablierte Methoden aus dem Designprozess, um innovative Lösungen für neue Geschäftsmodelle zu finden. Designer haben Erfahrung darin, Varianten auszuprobieren, Ideen zu verwerfen oder mit anderen zu kombinieren, um schließlich die ideale Lösung zu finden. Die Bedürfnisse der Anwender und der Nutzungskontext werden empirisch untersucht, Ideen generiert, bewertet und mit schnell erarbeiteten Prototypen durchgespielt.

Erlebnisse gestalten

ti&m steht für technology, innovation & management und ist Leader für Digitalisierungs-, Security- und Innovations-Projekte in der Schweiz.

Tel: +41 44 497 75 00

UX-Design setzt die konzeptionellen Ideen in konsistenten Screenflows um. Es sorgt dafür, dass sich das Verhalten für die Anwender natürlich anfühlt, so dass sie die Funktionen verstehen und problemlos ausführen können.

Die unterschiedlichen Ziel-Plattformen wie Smartphone, Tablet und Desktop auf Windows, Android oder iOS, bieten dabei ganz individuelle Herausforderungen und Chancen. Es gibt immer mehrere Wege, um ein bestimmtes Problem zu lösen und ein Ziel zu erreichen. UX-Designer kennen sich damit aus und entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen das optimale Erlebnis. Dabei stehen sie im ständigen Austausch mit echten Anwendern, die sie über Usability Tests intensiv in die Ausarbeitung einbinden.

Form und Fokus

Visual Design ist der sichtbarste Teil des Designprozesses. Der richtige Einsatz von Farben, Formen, Animationen, Icons und Typographie sorgt dafür, dass Touchpoints qualitativ hochwertig wahrgenommen werden. Die Designsprache der Marke wird integriert und eventuell für eine neue Plattform weiterentwickelt. Visual Designer denken in Layouts. Sie sind Experten für wahrnehmungspsychologische Aspekte und vermitteln den Anwendern so ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen.

Visual Designer arbeiten eng mit Frontend-Entwicklern zusammen. Ein Living Styleguide sorgt dafür, dass die Layouts am Touchpoint nahtlos umsetzbar sind.

Design macht Innovation erfolgreich

Innovation ist dann erfolgreich, wenn eine mutige Vision mit der richtigen Technologie und überzeugendem Design zusammenkommt. Unternehmen, die auch in der Zukunft ihren Platz behaupten oder neues Terrain erobern wollen, müssen Anwender an den Touchpoints überzeugen. Sie brauchen einen Partner, der sie in all diesen Bereichen unterstützen kann.

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