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Diskussion: Die Zukunft der Unkonferenzen – Sind kleinere BarCamps besser?

    Diskussion: Die Zukunft der Unkonferenzen – Sind kleinere BarCamps besser?
Die Küche war immer ein beliebter Treffpunkt und stand jederzeit offen

Der Rückblick auf das SummerCamp in Alfeld hat für eine interessante Diskussion gesorgt. Unter dem Titel „BarCamp 2.0 - Ein Prototyp für Unkonferenzen im Web 2.0 Stil“ sollten nicht nur persönliche Eindrücke geschildert, sondern auch die Grundstimmung der Teilnehmer transportiert werden, um eine Diskussion über die zukünftige Entwicklung von Unkonferenzen in Gang zu bringen. Das scheint gelungen zu sein.

Der Erfolg von BarCamps egal welcher Ausrichtung und Größe ist unstrittig. Darum soll es bei der Diskussion auch gar nicht gehen. Wer auf dem SummerCamp dabei war, ganz gleich ob nun Neuling oder alter Hase, merkte sehr schnell, dass es sich bei der Veranstaltung um etwas Besonderes handelt. Die soziale Komponente stand im Mittelpunkt, die Themen waren Beiwerk.

Natürlich spielte dabei das Motto „Wissen tauschen und Kontakte knüpfen“ eine Rolle, denn es sorgte schon im Vorfeld dafür, dass bestimmte Erwartungen geweckt worden. Erwartungen, die eben nicht allein durch eine reibungslose Organisation erfüllt werden konnten, sondern nur von den Teilnehmern selbst. Die Allgegenwärtigkeit der sozialen Komponente auf dem SummerCamp ging von den Teilnehmern selbst aus, weil es nicht nur ihre Erwartung war, sondern auch ein tiefes Bedürfnis.

Die Küche war immer ein beliebter Treffpunkt und stand jederzeit offen

Das alles spricht für kleinere BarCamps, die man vielleicht auch als SocialCamps bezeichnen könnte. Sind kleinere BarCamps deshalb besser als große? Natürlich nicht. Nur weil sich etwas voneinander abgrenzt, muss nicht das eine gut und das andere schlecht sein. Es gibt sicher gute Gründe für größere BarCamps, bei denen der Schwerpunkt mehr auf bestimmte Inhalte und auf das Weiterreichen von Wissen gelegt wird. Das soll auch in Zukunft so bleiben, denn jedes BarCamp bildet einen wichtigen Schnittpunkt zwischen der virtuellen und der realen Welt.

Wir seht Ihr die Zukunft der Unkonferenzen? Sollte es zu den herkömmlichen BarCamps, bei denen die Themen im Mittelpunkt stehen, noch weitere SocialCamps geben, bei denen es noch mehr um das gegenseitige Kennenlernen in der realen Welt geht?

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6 Reaktionen
Herr Voß
Herr Voß

Noch 6 Plätze beim BarCamp Kiel: http://barcampkiel.de/ ;-)

130 Leute und Freitag abends gibt's noch n "Jour Fitz" - Bloglesung mit dem Taubenvergrämer, MC Winkel & Co direkt an der Kieler Förde mit Beachvolleyball und Segelkurs.

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Karsten Sauer
Karsten Sauer

Was Thorsten sagt! :-)

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Torsten
Torsten

Auch große Barcamps wie die Hamburg oder Nürnberg haben natürlich ihre Vorteile, insbesondere die Vielzahl der Sessions. Wem es in erster Linie darum geht in vielen Sessions möglichst viel Wissen zu sammeln, der dürfte auf größeren Barcamps sicher richtig sein. Wem auch die soziale Komponente sehr wichtig ist, der ist auf kleineren Barcamps richtig aufgehoben.

Ich fahre zu beiden. ;-)

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Andreas Sander
Andreas Sander

Hallo zusammen,

ich finde die Diskussion über kleine/große BarCamps sehr interessant, da ich selbst im Mai diesen Jahres das erste SaarCamp im Saarland organisiert habe und ähnliche Erfahrungen wie die Organisatoren aus Alfeld gemacht habe.

Es waren zwar nur 30 - 40 Teilnehmer vor Ort, aber die soziale Komponente hat aus dem SaarCamp das gemacht was es dann auch war:

Eine Veranstaltung mit tollen, interessanten Menschen, vielen Gesprächen und tollen Sessions.

Dennoch finde ich nicht, dass wirklich große BarCamps mit 100, 200 Teilnehmern dagegen schlecht sind. Es wird dort aber eben mehr auf Inhalt hinauslaufen als auf eine gemütliche Atmosphäre.

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Kai Thrun
Kai Thrun

eh würde gern darauf hinweisen, dass das SummerCamp bzw. die Diskussion von heute morgen wohl Auslöser war. Ich finde es zwar schön, dass die Veranstaltung für so viel Aufsehen sorgt, aber ich würde das Thema ungern noch mal durchnudeln ;)

Ich halte ein großes oder kleines BarCamp für 2 paar Schuhe. Ob nun Ticket hin oder her, Essen, Wlan etc pp - ich finde es als Besucher wichtig, dass ich ganz genau weiß, worauf ich mich einlasse.

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Manuel
Manuel

Ich persönlich fand die Anzahl der Sessions auf dem SummerCamp etwas dürftig - was aber wohl an der recht hohen 'NeuCamper'-Quote lag. Aber ein so starkes Networking habe ich bis jetzt auf noch keinem Camp erlebt.
Beim SummerCamp gab es Tickets zu kaufen um die No-Show-Rate (bei kleinen Camps sehr problematisch) zu senken - was ich ok finde, manche aber doch stört. Vor einigen Monaten habe ich deshalb folgende Umfrage gestartet:
"Wie viel wärest du bereit für ein BarCamp zu zahlen?" http://twtpoll.com/4sztkz

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