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Dieses Display bindest du um deinen Arm: FlexEnable bringt dich zurück in die Zukunft

Dieses Display bindest du um deinen Arm: FlexEnable bringt dich zurück in die Zukunft

Sieht aus wie eine Mischung aus coolem Sci-Fi-Gadget und smarter Handschelle: FlexEnable hat auf dem 2016 einen Prototypen für ein Armband mit flexiblem Display vorgestellt.

Dieses Display bindest du um deinen Arm: FlexEnable bringt dich zurück in die Zukunft

Flexible Displays. (Bild: FlexEnable)

FlexEnable entwickelt smartes Armband

FlexEnable arbeitet schon länger an Möglichkeiten, funktionsfähige flexible Displays zu entwickeln. Mit dieser Technologie könnten sich künftig digitale Magazine wie ihre Print-Widerparts falten oder Smartphone und Tablet um das Handgelenk binden lassen. Jetzt hat das Unternehmen auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona einen Prototypen für ein smartes Armband gezeigt.

So stellt sich FlexEnable die Smartwatch der Zukunft vor. (Bild: FlexEnable)
So stellt sich FlexEnable die Smartwatch der Zukunft vor. (Bild: FlexEnable)

Anders als Samsung mit seinen Curved-OLEDs setzt FlexEnable auf günstigere LCD-Panels aus Plastiksubstraten statt Glas. Damit soll eine höhere Flexibilität und Widerstandsfähigkeit erreicht werden. Die sogenannten Organic-Liquid-Crystal-Displays (OLCD) von FlexEnable könnten es durch ihre Bauweise ermöglichen, eine Smartwatch mit physischen analogen Zeigern herzustellen, die zusätzlich mit einem farbigen LCD-Panel ausgerüstet ist, auf dem Benachrichtigungen angezeigt werden können.

Flexibles Display von FlexEnable hat einen optischen Sensor

Der auf dem MWC gezeigte Prototyp hat ein 4,7 Zoll großes Display, das 0,3 Millimeter dick ist. Der Prototyp diente zudem als biometrischer Scanner, etwa für Fingerabdrücke. Damit könnte ein zusätzlicher Einsatzzweck laut FlexEnable darin liegen, ein solches Display um einen Türgriff oder auf einer Tablet-Hülle anbringen, sodass der Nutzer sich ohne weitere Code-Eingabe für einen Zugang authentifizieren könnte. Ein optischer Sensor könnte darüber hinaus den Geräte-Nutzer erkennen und automatisch dessen bevorzugte Einstellungen vornehmen.

Die Technologie wird FlexEnable zufolge noch 18 Monate bis zwei Jahre Entwicklungszeit benötigen, um auf den Markt zu kommen. Allerdings will FlexEnable keine eigenen Produkte wie Wearables herstellen. Mit dem Prototyp soll vielmehr die Technologie anderen Herstellern vorgestellt werden. Diese könnten damit dann eigene Geräte entwickeln, so die Idee.

via www.slashgear.com

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Eine Antwort
  1. von Gute Idee am 24.02.2016 (17:15 Uhr)

    Noch ein Grund warum Google ARA nicht hätte droppen sollen :-(
    Denn das Wertvolle ist immer mehr das Display und nicht so sehr die CPU+RAM+Flash welche man alle 15-18 Monate dank MooresLaw zum halben Preis bekommt oder vom Handy-Anbieter zum alten Preis dann aber bzw. doppelt so groß, doppelt so viele Cores bekommt.

    Aber schön das meine Idee der Armband-Handies als WAHRE Smartwatch statt kleine Knubbel an Leder-Armbändern statt das Volumen der Armbänder für AkkuPacks und/oder Harvester zu nutzen.

    3cm Biegeradius hatte LG. Das erlaubt wie damals diese Leinwände zum Zusammenrollen. 6cm Durchmesser sollte für viele User ausreichen wenn man nicht grade sehr klein ist.
    Problem bei Aufklapp-Dingern ist halt der optische Anschluss der einzelnen Segmente oder Biegeradius. Im Prinzip wäre es aber nett ein Kleines Handy zu haben und es auffalten zu können um Artikel zu lesen. Viel mehr als Zeitschriften/Zeitungs-Spaltenbreite braucht man aber auch nicht unbedingt.
    Für Produkt-Kataloge oder Youtube ist mehr Fläche aber immer besser.

    Wenn die dünn genug sind, klebt man sie auf Türen oder LKWs/Kleinbusse/Pizza-Taxis um Werbung oder Informationen anzuzeigen und verbaut sie im Business-Bereich.
    Dann sind Kühlschränke oder Wasch-Salon-Geräte mit Displays nicht mehr abgespaced.

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