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DJI Phantom 4 vorgestellt

Smarter Quadcopter: DJI Phantom 4 weicht Hindernissen aus und folgt dir auf Schritt und Tritt

DJI hat mit dem Phantom 4 seine neueste Quadcopter-Generation vorgestellt, die Hindernisse automatisch erkennt und bewegliche Objekte oder Personen eigenständig verfolgt. Selbst Anfänger sollen die „Drohne“ per „Tap-and-Fly“-Funktion leicht bedienen können.

Smarter Quadcopter: DJI Phantom 4 weicht Hindernissen aus und folgt dir auf Schritt und Tritt

DJI Phantom 4. (Foto: DJI)

DJI Phantom 4 besitzt Kollisionsschutz

Der DJI Phantom 4 besitzt eine neue Hinderniserkennung. (Bild: DJI)
Der DJI Phantom 4 besitzt eine neue Hinderniserkennung. (Bild: DJI)

Beim neuen DJI-Quadcopter hat der Hersteller den Fokus auf eine leichtere Handhabung und verbesserte Schutzmechanismen sowie Objekt-Tracking gelegt. Damit soll der Quadcopter zum einen einfacher zu bedienen sein und zum anderen nicht gegen Hindernisse fliegen können. Um das zu bewerkstelligen, verbaut DJI zwei Hindernissensoren – zwei Kameras und zwei Ultraschall-Sensoren, mit denen das Fluggerät die Umwelt scannen und Objekte eigenständig erkennen kann. Darüber hinaus sind speziell für das Anti-Kollisionssystem (Obstacle Sensing System) zwei weitere Sensoren verbaut, die Objekte registrieren, die sich zwischen 0,7 und 15 Metern vor dem Quadcopter befinden. Der Phantom 4 kann Hindernisse entweder überfliegen oder vor ihnen stehen bleiben. Das Anti-Kollisionssystem ist in standardmäßig aktiviert, kann aber auch manuell ausgeschaltet werden.

Außer den Sensoren besitzt der Quadcopter ein duales satellitengestütztes Positionierungssytem, das sowohl im Freien als auch in Innenräumen funktioniert. Für Innenräume wird weiterhin auf das „Vision Positioning System“ (VPS) gesetzt. Dieses System soll laut Hersteller jetzt bis zu zehn Metern Höhe funktionieren – bislang war schon nach drei Metern Ende. Per TapFly-Funktion lässt sich der Phantom 4 mit einem Fingerzeig auf das verbundene iPad steuern. Man muss auf dem Tablet nur eine Stelle markieren, schon bewegt sich der Flugköper dorthin. Will man seine wieder „einfangen“, genügt ein Tap auf die „Return-Home-Funktion“.

Der DJI Phantom 4 ist im klassischen Quadcopter-Design gehalten. (Foto: DJI)
Der DJI Phantom 4 ist im klassischen Quadcopter-Design gehalten. (Foto: DJI)

DJI Phantom 4 folgt euch auf Schritt und Tritt

DJI hat bei seinem Phantom 4 unter anderem auch an Sportler gedacht, denn der Quadcopter unterstützt visuelles Tracking. Die ActiveTrack-Technologie kann bis zu vier Objekte oder Personen erkennen und diesen automatisch folgen. Dabei spielt es laut DJI keine Rolle, ob sich das Objekt bewegt oder dreht. Für längere sportliche Aktivitäten wie Langstreckenläufe oder Mountainbike-Touren ist der Quadcopter aber selbstredend noch nicht geeignet, denn er besitzt „nur“ eine Flugzeit von 28 Minuten, was für Quadcopter aber schon recht ordentlich ist. Im sogenannten „Sportmodus“ kann der der Phantom 4 Geschwindigkeiten von bis zu 72 Kilometern pro Stunde erreichen und agile Flugmanöver ausführen, so DJI.

DJI Phantom 4. (Foto: DJI)
DJI Phantom 4 mit ActiveTrack-Technologie. (Foto: DJI)

Für Videoaufnahmen ist eine Kamera verbaut, die Videos in 4K-Qualität mit 4.096 x 2.160 oder 3.840 x 2.160 Pixeln bei 24 bis 30 Bildern pro Sekunde festhalten kann. Clips in Full-HD lassen sich mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Laut DJI ist das Objektiv überarbeitet worden und soll im Vergleich zum Vorgänger eine höhere Randschärfe und weniger chromatische Aberrationen aufweisen.

DJI Phantom 4. (Foto: DJI)
Die Kamera des DJI Phantom 4 kann 4K-Videos aufnehmen. (Foto: DJI)

Das Gehäuse, der Drei-Achsen-Gimbal und die mit der Aufhängung fest verbundene Kamera sind aus einer Magnesiumlegierung hergestellt, was laut Hersteller unter anderem für eine Verringerung des Gewichts sorgen soll. Da im Phantom 4 aber größere und schwerere Akkus verbaut sind, ist das Gesamtgewicht des Quadcopters im Vergleich zum Phantom 3 (1.280 Gramm) um 100 Gramm auf 1.380 Gramm angestiegen.

Der Phantom 4 kostet in Deutschland 1.599 Euro. Ab 15. März 2016 kann der Quadcopter bei Apple oder direkt beim Hersteller gekauft werden. Ab dem 29. März soll der freie Verkauf beginnen.

via www.theverge.com

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