t3n News Digitales Leben

„Tesla hätte auch in München entstehen können“ – und 9 weitere starke Statements von der DLD 2016

„Tesla hätte auch in München entstehen können“ – und 9 weitere starke Statements von der DLD 2016

Mit Gästen wie Oliver Samwer, Steffen Seibert oder Zanny Minton Beddoes ist die DLD-Konferenz in München auch 2016 wieder prominent besetzt gewesen. Ein perfekter Ort für starke Statements. Eine Sammlung.

„Tesla hätte auch in München entstehen können“ – und 9 weitere starke Statements von der DLD 2016
(Foto: Daniel Grund/DLD)

„Tesla hätte – was die technische Expertise angeht – auch in München entstehen können. Es wäre nur niemals finanziert worden.“ Oliver Samwer (@oliver_samwer), Mitgründer und CEO von Rocket Internet

„Ich will ein Anti-Amazon aufbauen.“ Bastian Lehmann (@basti), Gründer und CEO von Postmates

„Ich kann ein einziges Wort auf Deutsch und das trifft das Problem von Delivery-Drohnen sehr exakt: verboten.“ Ahti Heinla (@ahtih), Mitgründer des Delivery-Startups Starship

„Die Etablierung sogenannter Showrunners – eine Mischung aus Drehbuchautoren und Produzenten – ist ein Schlüsselfaktor für den aktuellen Erfolg von US-Serien. Das müssen wir in Deutschland noch lernen.“ Martin Moszkowicz (@mmoszkowicz), Vorstandsmitgleid der Constantin Film AG und Prodzuent von über 150 Filmen und TV-Serien

„Nach Fernsehserien erreicht die Disruption jetzt auch die Filmindustrie. Amazon und Netflix bringen sich schon in Position.“ Julian Morris (@JulianM), Schauspieler

„Ich bin sehr konservativ, was Native Advertising angeht. Anzeigen, die zu stark redaktionellen Inhalten ähneln, zerstören das Vertrauen der Leser. Und dieses Leservertrauen ist das wichtigste Kapital eines Mediums.“ Zanny Minton Beddoes (@zannymb), Chefredakteurin „The Economist“

„Wir Menschen sind ein schöner Ausrutscher der Natur. Da hat sie ganz einfach einen Fehler gemacht. Das wird ihr nicht noch mal passieren.“ Luciano Floridi (@floridi), Philosoph

„Es war nie einfacher, Milliardär und nie schwieriger, Millionär zu sein.“ Scott Galloway (@profgalloway), Marketing-Experte und Autor

„Wir haben keine andere Wahl als bei Facebook und Google mitzuspielen, aber ich sehe darin auch eine Chance für uns.“ Norman Pearlstine, Journalist und Chief-Content-Officer von Time Inc.

„Ich habe gesagt, wir sollten mit unserer Kommunikationsstrategie nicht zu weit hinter dem Papst zurück bleiben.“ Steffen Seibert (@regsprecher), Sprecher der Bundesregierung, über die Einführung der Social-Media-Strategie der Bundeskanzlerin

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
4 Antworten
  1. von Bernhard Sprenger am 20.01.2016 (07:02 Uhr)

    Steffen Seibert ergänzt unsere vielleicht ein wenig spröde wirkende Kanzlerin mit seiner erfrischenden und Art und einer guten Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Schmunzeln.

    Antworten Teilen
  2. von John Doe am 20.01.2016 (10:21 Uhr)

    Klar hätte Tesla auch in München entstehen können - aber nur als Kopie einer Idee aus dem Sillicon Valley. Schon lustig wenn die Chief Copy Cat solche Statements loslässt. Welche Startup-Idee hat Samwer nochmal entwickelt ohne bereits existierende Vorlage?

    Antworten Teilen
  3. von Tolles Treffen am 22.01.2016 (12:57 Uhr)

    ---------------------- Tesla und die Strom-Revolution
    Ich war ja schon vor Jahren für Selbstversorgung mit eigenem Solarstrom. Dieselben Medien wo ich damals vor vielen Jahren dafür gemobbed wurde berichten jetzt davon als gute Idee. BMW kündigt nach Daimler und Tesla auch Powerpacks für die Wand an um den eigenen Solarstrom selber zu lagern und fürs Auto oder Wohnzimmer zu nutzen wo nach dem Wegfall der Monitore eh alles nur noch 12 Volt auskommt und man 220-Volt nur noch für sogenannte "weiße Ware" braucht. Die Powerpacks sind evtl auch gut als Wärme-Schutz-Schicht im Winter und gibts dann als 1Mann-Platten zum FUNKTIONIERENDEN Selbst-Aufbau und ändern ihre Farbe quasi wie eine Hauswand wenn sie voll sind.

    ------------------------------------------ Delivery-Drohnen
    Delivery-Drohnen sollen erst mal die Stadt versorgen. Z.B. oben vom Dubai-Tower aus liefert Amazon-Dubai 95% der Kleinbestellungen per Glider-Drohnes. Das nächste Paket kommt man erst wenn man an die billigen Gastarbeiter die Drohen per QR-Code am Handy (da sind freie Wifis nicht verboten) zurückgegeben hat.
    Jeff Bezos der Hochbegabte hat eine Zeitung aufgekauft. Dort steht ja wohl das eine Stadt eingekesselt ist und hungert.
    Berlin wurde damals mit "Rosinen-Bombern" gerettet.
    D.h. die Boni-Manager und Holding-Ketten sollten so lange Abgaben zahlen bis die letzte Berliner Rosine (Die Lebensmittel-Lieferungen der Alliierten Luftbrücke damals nach dem Krieg sind gemeint) mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt wurde.
    Da können die Delivery-Drohnen CEOs wirklich mal beweisen das ihre Drohnen die besten sind und sie nicht der nächste Cashburner sind. Er fordert es offen bei Youtube, Twitter, Instagram von der United Nation und sein Bild, seine Firma, sein Name sind weltweit auf jedem TV-Sender.
    Der US-Präsident kann es so schnell erlauben wie damals das US-Embargo gegen Kuba als Präsidenten-Erlass unterschrieben wurde.
    Wie billig Plastikteile sind, sieht man im 1Euro-Regal im Supermarkt. Nur der RasPi und die Motoren und Akkus sind wertvoll und werden nach der Lieferung zurückgeholt.
    Wikipedia: EinmannPackung
    Bei einer Haltbarkeit von 10 Jahren werden jedes Jahr 10% entsorgt bzw. jeden Monat fast 1%. Da so ziemlich jedes Land sowas hat, sind diese kostenlosen Mindesthaltbarkeits-Datums-Verfall-Naht-Mengen gigantisch.
    Der Unterschied zu sonst ist ja das man wohl keine LKW mit vielen vielen Lebensmitteln, Decken, Schlafsäcken, Zelten usw, schicken kann.
    Oder mein Konzept der Mutterdrohnen/Cessna/... halt mit Glidern/GleitFallschirmen die von freiwilligen Flüchtlingsfrauen genählt werden können. Auch da muss man nur die Steuerung zurückholen.
    Die sprichwörtlichen Medikamente gehen natürlich auch und das sogar als erstes weil sie so klein und leicht sind. Dort sind ja auch medizinisches Personal eingekesselt welches die Medikamente sofort benutzen kann.
    Jede gute Drohnenfirma würde sich beteiligen und die Überlegenheit ihrer Drohnen nicht mehr nur bei Schönwetter auf der Flugschau zeigen sondern in hostilem Environment aka "Feindesland".
    Aber dann bei 90cm Schnee Weihnachten in USA die letzten zugeschneiten 3 Meilen überwinden wollen um die Amazon-Prime-Bestellung zu liefern....
    In unregulierten Gebieten baut man doch hsofort Drohnen-Center auf wenn man kein Cashburner oder zu teuer dafür ist.

    --------------------------------------------------- Showrunners
    Und wer soll ein Showrunner sein ? Viele Startups scheitern ja ständig obwohl die Idee (Möbel-Lieferung per Internet usw.) ja trivial ist.
    Wenn man 5-10 Produzenten und noch ein paar Executive Producer in jeden Vorspann/Abspann reinschreibt braucht man sich nicht wundern.
    Es gibt bei Fußball nur einen Cheftrainer.
    Viele Köche verderben den Brei....
    Machtzusammenführung, Hierarchieeinsparungen und Lean-Management bei Produktionen die früher Millionen kosteten soll also was neues sein ?
    Auch leben die 24-Teiligen Serien davon, das unterschiedliche Schreiber Drehbücher machen und man unterschiedliche Fälle löst oder unterschiedliche Familienmitglieder unterschiedliche Probleme an unterschiedlichen Orten (Arbeit, Hausfrau, Grundschule, Highschool, College, Fußballteam, Kneipe, Urlaub, Thanksgiving, Helloween, Weihnachten, ...) haben. Bei Serien ist der Regisseur der Ausführende(1) und der Autor ist der wahre Chef. Bei Kinofilmen ist der Regisseur der Chef und kann sich bei Streit auch einen anderen Drehbuchschreiber holen.
    So wie Präsident und Premier-Minister wo in manchen Ländern der Präsident der Chef ist und in anderen der Premier-Minister.

    3*90 Minuten wie Pfarrer Braun oder Sherlock können auch von unterschiedlichen Autoren sein. Wieso auch nicht.
    Bei Mini-Serien oder 10/12-Teiligen Serien wie Game of Thrones usw. kann man einen Chef deklarieren oder hat verschiedene Erzählstränge und jeweils dafür (Verteidigung, Angriff, Tor, Mittelfeld) verschiedene Einheiten die auch parallel drehen. 24-Teilige Serien werden wohl jede Woche gedreht. 10-teilige wohl am Stück.

    (1) Uwe Boll dreht Spielfilme wohl recht schnell und handwerklich korrekt. Beim Schnitt oder Drehbuch hingegen herrscht m.E. Optimierungs-Potential. D.h. er würde die Umsetzung machen aber jemand anders Schnitt und Drehbuch liefern.

    ----------------------------------------------------- Disruption der TV-Serien
    Was soll dort disruptiert worden sein ?
    - Analog-TV per Antenne, LokalTv, dann Satelliten-übertragungen von der anderen Küste oder aus Europa oder nach Europa wie Eurovision Song Contest. Dann Satelliten und Kabel-TV-Netze. Dann Internet.
    - Schwarzweiss, Farbe, HD (720!), Digital, mpeg1, mpeg2,mpeg4/h264, HEVC/h.265...
    - Lokal-Sender, Landesweite Sender, Kabel-Sender, separat buchbare Kabel-TV-Pakete. Dank Digital noch feingranularer Buchbar als früher per Telefon oder Post. Schlecht für ESPN und große US-Kabel-Pakete die kleiner werden müssen. Aber Fastfood-Boxen haben die Mehrgänge-Küche auch nicht verdrängt sondern ergänzt. Früher kaufte man eine komplette CD oder Schallplatte aber dann kamen Singles mit je 1 Song auf vorder/rückseite und dann Maxi-Singles usw. Coca-Cola gibts auch in 0,25/0,3/0.5/1,0/1,5/2,5? Liter-Behältern.
    - Parallele Kamerapositionen, nebenläufigkeit gibts schon Ewig bei Sport-Übertragungen (Cockpits verschiedener Fahrer, 4-8 Ansichten aus dem Fußball-Stadion)... und angeblich bei manchen DVDs oder bei Audio auch als Regie-K
    Kommentare oder zusätzliche Fun-Synchronisations-Spuren.
    - Lokalsender, Landessender, KabelSender, PaySender. Da kommen jetzt halt noch Amazon und Netflix dazu. Ist natürlich schlecht wenn man fusioniert um die Preise für (evtl schon Großteils steuerlich abgeschriebene oder 90% KGV) Kabel-Netze und die Profite und Boni oben zu halten aber so ist das Leben des wahren Kapitalisten. Denn jede Arbitrage motiviert zu günstigerer Konkurrenz und Alternativen und existiert eher nur bei Oligopolen/Monopolen lange. Denn der optimale Preis ist das definitorische Versprechen jedes wahren kapitalistischen Marktes.
    - 40 Minuten Serien und alle 8 Minuten Werbepause und Scripte entsprechend. HBO usw. mit 60(?) Minuten ohne geplante Werbepausen. Episoden unterschiedlicher Länge. Bei Walking Dead essen die schon mal extra langsam oder detailliert um auf die Laufzeit zu kommen weil in dieser Folge dann nur eine kleine Gruppe vorkommt. Sowas ist natürlich ungünstig. Das man weiss wie lang die Busfahrt/UBahnFahrt dauert und man Romance, Action, kurzer Fall, Meta-Story,... selektiert und passend zurechtgeschnittene Versionen bekommt ist doch klar. Man weiss ja vorher wie lang die UBahn braucht ! Die Folge ist also nicht zu lang !! Wie beim Büffet wo man seinen Teller (großer Teller, Kleiner Teller,...) zusammenstellt.
    - TV-Sender kaufen Formate und produzieren sie selber oder GEZ-Sender zusammen mit BBC und Canal+ (ich glaube PayTV) glaube ich. Auch keine Disruption.
    - "Fernsehspiele" sind Filme für im TV glaube ich. Die meisten Filme kamen wohl auch nur auf Video/DVD heraus und später halt im TV und eben nicht ins Kino. Wenn also jetzt Netflix und Amazon Filme produzieren ist das auch nix neues.

    Ich sehe keine Disruption. nur normale Weiterentwicklungen. Wo ist die Disruption ?

    Gleiches bei Kino.
    Allerdings ist Sin City mein Beispiel für viele Kamera-Positionen und Nebenläufigkeiten. Sowas könnte man als Machinima Schauspielerfrei realisieren. Das wäre die Disruption. Erfunden in Deutschland (oder halt noch früher als von mir schon woanders). Realisiert von USA.
    http://t3n.de/news/holus-holografisches-display-615855/ auch für Fußballspiele kewl und an der Smartwatch dreht man das Modell bis man einen guten Blickwinkel hat und lässt den Torschuss bequem repeaten und guckt wie bei der Ameisenfarm von allen Seiten bis man auf weiter-drückt.

    Auch TV-Serien werden bald hoffentlich nicht auf 40-60 Minuten produziert sondern auf 100 Minuten und man wählt 100%=100Minuten oder Love, Action, Drama,... und kriegt es passend zusammengesetzt und ja nach Lieblings-Schauspieler die jeweilige optimale Kamera-Position statt ständiges Umschalten bei Politiker-Talkshows oder Serien-Dialogen. Man hört was Merkel sagt und will das Gesicht von Gabriel sehen oder als Multiscreen alle Gesichter am UHD1-TV und noch Internet-Gesichter und Kommentar-Tweets bei UHD2-TV mit 4 mal mehr Pixeln. Schade das Politiker-Talkshows oft wohl aufgezeichnet wurden...

    Nur das VR als 360-Videos oder zur Hausbesichtigung schon existiert und Youtube bald damit überschwemmt wird.
    Die einzige Disruption wären erfolgreiche Machinima-Geschichten. Freiwillige gibts genug die ihre Hörbücher oder Lieblings-Fan-Fiction umsetzen wollen aber wegen der Lizenzen verklagt werden.
    http://www.heise.de/ct/artikel/Zweierlei-Mass-290702.html
    http://www.golem.de/news/aaron-swartz-vorwuerfe-gegen-staatsanwalt-und-mit-1301-96889.html

    "Sherlock geht zum Kamin" hatten wir damals schon in Adventures am C64 als "Goto Kamin" "Look Kamin" "Take Evidence"... D.h. sobald man solche Kleinaufgaben im Machinima-Script automatisieren kann und die Bodyscans seiner Lieblings-Schauspieler drauf legt braucht man keine Menschen mehr...
    Das man in gentrifzierten Stadtgebieten dieselben Comedy-Serien mit angepasster Hautfarbe und ggf. auch auf Spanischer Aussprache spielen lässt ist dann auch trivial. Als Ethno-Skinning gibts das schon für digitale Schulbücher und Lern-Texte weil das blöd rüberkommt, wenn immer nur weiße Leute oder Männer ein Auto verkaufen oder eine Steuer-Erklärung machen. Dann gibts auch einen weißen Urkel (dann auch mit Handy nach Update) und jeder kann seine Lieblings-Person ihn als InAppKauf kaufen und spielen lassen. Die Munsters oder Adams Family gabs mit teilweise recht identischen Drehbüchern in Farbe und Schwarzweiss. Oder einen Edgar Wallace in Farbe mit dem Schauspieler von Derrick (Tappert ?) nur ein paar Jahre nach der Schwarzweiss-Version einer sehr ähnlichen oder derselben Geschichte die dankenswerterweise mal hintereinander auf den Privatsendern gezeigt wurden. Danke. Wiederverwendung ist normal. Was ich als Teenager im Kino gesehen habe kommt als 3D-Remake mit Kiddies neu ins Kino... Wie Southpark schon ansatzweise zeigte: Wir warten "scharenweise" auf das 3D-Remake von Indiana Jones 1 mit Jar-Jar-Binks und Wesley Crusher. Wiederverwendung ist also ganz normal...
    Und alles entsteht fiktiv im Computer in der Qualität die man haben will oder der PC einem liefert oder die Cloud-Rechen-Zentren wie Onlive (Cloud-Gaming) aber für VR-Anwendungen... Und bei jedem Update werden die Body-Scans präziser mit mehr Dreicken, die Texturen feiner und natürlich die Bewegungen flüssiger und realistischer oder eben wie bei Serien und Spielfilmen an der Grenze zu Mexico häufig immer dementsprechender. Auch bei koreanischen und chinesischen Action-Filmen ist exakte Physik für die Kampf-Geräte oder 100.000 Pfeile nicht immer erwünscht. Wie bei StarWars7(Analog-Film) oder für Hobbit-Filme könnte man aber versuchen, immer physikalisch korrekter zu werden weils dann doch oft (vielleicht nur unterbewusst) echter aussieht und wirkt. Shrek, Findet Nemo und alle anderen 3D animierten Filme kann man in UHD-1 und/oder für VR mit besseren Texturen neu berechnen lassen. Im Prinzip waren das die single-Kamera-single-Kamera-Winkel-Vorgänger(1Cam1View) der Machinima-Serien/Movies.
    Hier kann man sowas ohne hohe Rechtskosten ja möglicherweise nicht realisieren. Sonst gäbe es das längst von mir... Ohne Investoren, ohne Subventionen,...

    Wenn man mit den Leuten aus manchen TV-Werbe-Städten für Wirtschafts-Ansiedlung spricht geht es darum tausende Jobs der armen Bevölkerung zu verschaffen und Firmen in 30 Minuten gründen zu können. Menschen per IT das Leben zu verbessern und gar keine Jobs zu schaffen sondern massiv Zeit und Geld zu sparen ist uninteressant...
    Ihr wollt doch auch die Fußgängerzone oder Restaurantviertel betreten und am Handy per Preselection ("Vegan" "Glutenfrei", "was kostet die Coca-Cola",...) die passenden Angebote auf dem Handy haben oder wofür soll Cortana oder Google-Talk lernen lernen und zum Assistenten werden ? Oder am Handy wissen wer grade von A nach B fährt und was !preisgünstig! mitnehmen kann. Gestern einen PickUp mit einer Waschmaschine gesehen. Genau sowas ermöglichen Handies in guten Ländern und durch Sharing sinken die Preise wie im Flieger wo man ja auch 100(?) Passagiere und nicht nur einen Luxus-Boni-Manager sitzen hat. Diese ultra-groß-Flugzeuge für Tausende von Gastarbeitern sind der Beweis.
    Holdingketten-Subventionen, Softwarepatente und Abmahnungen sind vielleicht ja wichtiger...

    Also ich sehe (ausser Machinimas also "FullVR") keine Disruption und die existiert auch noch nicht. HalbVR sind Wohnungsbesichtigungen oder Kamerapositionen bei Formel1 oder Theater-Aufzeichnungen wo wegen Mehrkanal-Aufnahme sowieso schon Mikrofone stehen die größer sind als eine GoProHero welcher man also nur ein anderes Objektiv aufschrauben müsste.
    Die Thanksgiving-Theater-Stücke aus den US-Serien oder die Bürgerkriegs-Schlachten werden MultiCam-Aufzeichnungen bei Youtube schnell berühmt machen...

    Wenn man allerdings "TV-Shows" als Rück-Übersetzung vermutet zählen dazu auch Scripted Reality, Mittags-Talkshows und natürlich Dschungelcamp, alle Casting-Shows und natürlich Big-Brother. Diese Straßenfeger hatten Zillionen Zuschauer und jetzt vielleicht in manchen Ländern 10%-20% weniger und somit weniger Werbe-Einnahmen (was mit mehr Inflation nicht so offensichtlich wäre) und DAS merken die TV-Sender deutlich. Was macht man wenn ein TV-Format 10% weniger in der Tasche hat ?
    Stefan Raab könnte von zu Hause viel günstiger eine ähnliche Internet-Show produzieren und kauft passend die Beiträge oder Ideen hinzu und Knaller werden inclusive aktueller Werbung immer wieder geguckt und sind nicht nach 1 Woche verschwunden wie vielleicht vieles in den Mediatheken.

    -------------- Native Advertisement
    Seit Jahrzehnten wird "Anzeige" an ganzseitige Anzeigen z.b. für Rentner und Mittel/Medikamente die ihnen Helfen sollen drangeschrieben. Liest keiner mehr die Prospekte im Briefkasten ?

    Aber auch in USA ist es vielleicht nicht unüblich:
    http://www.golem.de/news/netzsperren-hollywood-plante-offenbar-rufmordkampagne-gegen-google-1507-115467.html
    dritter Absatz.
    Die taz und andere haben ja schon investigativ bewiesen wie einfach man manchmal PR-Texte als seriöse Artikel bei manchen Zeitschriften unterbringen konnte.

    ------------ Milliardär vs. Millionär
    McAffee sagte im TV das es einfach wäre, Millionen zu machen. Das Problem wäre, sie zu behalten...
    Finde ich auch. Viele meiner Ideen werden langsam umgesetzt und kriegen (Strom-Selbstversorgung) Milliarden. Deutschland hätte da marktführend sein können. Aber Gebühren und Gewinn-Freiheit sind vielleicht ja wichtiger...

    Und der Chef von Twitter ist gestern wohl aus der Milliardärs-Liste herausgeflogen weil die Börsenkurse sinken. Wie schon gefordert sollte man die Metriken überarbeiten z.b. "Top1%" "500 Reichste" o.ä.

    --------------- Time.Inc
    Bundesweite Zeitung, Casting-Shows, Doku-Sender, Fun-Sender, SkyFi-Sender, Wochenzeitschriften, Fachzeitschriften, Yellow-Press usw. sind sehr verschiedene Dinge. Da sollte man also dranschreiben was Time Inc. repräsentiert. Es gibt ja auch Time-Warner. Haben die sich aufgespalten wie damals Atari welches zwei separate Firmen mit ähnlichem Namen waren ?
    Pizzerien oder Mehrgänge-Restaurants liefern auch und 10-Minuten-News-Sendungen gibts auch als 100Sekunden-Version. D.h. wenn man neue Medien wie Radio, TV oder Online-Texte bedient, muss man sich anpassen und passende Verpackungs-Formen für dieselben Informationen liefern. Nordsee gibts jetzt auch im Supermarkt und nicht mehr nur im Restaurant.
    Da gibts viel was man machen kann. Kürzere Artikel, Komplette Artikel nach 10 Tagen o.ä. und immer per Klick auf die Paywall führen um Leser zu finden welche es regelmäßig lesen wollen. Und wenn die Werbe-Einnahmen durch Facebook oder Google-AMP nicht stimmen sucht man die Artikel aus die Profit einbringen und der Rest kommt hinter die Paywall oder auf der selber vermarkteten Webseite oder vollständig nur in der eigenen App und natürlich auch für Abonnenten...

    --------------------- Fazit:
    Wenn also das die besten Zitate vom DLD sind, wünsche ich mir einen schnellen und großen Erfolg vom deutschen National Enquirer.
    Es bringt vielleicht kein Glück, gegen Google zu sein oder vielleicht gibt es Karma. Siehe den unaufhaltsamen Graswurzel-mäßigen Ausbau von Google-Fiber gegen seine damaligen Gegner (1)(2). Oder vielleicht auch damals Google Mail.
    Wenn der Enquirer dauerhaft so werbefrei und preisgünstig bleibt, zeigt das auf wie viel Zeitschrift man als Print zu günstigen Kosten in den Kiosken unterbringen kann und gibt ein kalkulatorisches (vielleicht nicht so sehr inhaltliches) Beispiel für alle die guten Journalismus bezahlbar machen wollen um dem Volk die Wahrheit zu bringen.

    (1) http://www.golem.de/1201/89187.html
    http://www.golem.de/news/google-fiber-mit-1-gbit-s-ohne-volumenlimit-laesst-sich-geld-verdienen-1305-99540.html
    (2) http://www.golem.de/news/1-gbit-s-google-fiber-kommt-in-weitere-grossstadt-1508-115622.html
    Die siebt-größte Stadt der USA bekommt es. Und die hat auch nur 1,4 Millionen Einwohner...

    Achtet auf die Jahreszahlen. Fahrt übers Land. Da sind überall Telefon-Masten welche locker eine drumgewickelte (1-2 Meter pro Umdrehung also nicht wie eine Kugelschreibermine oder Gartenschlauch-Rolle oder Tesafilm oder Nähgarn) Glasfaser wegstecken können. Neben der Landstraße hingegen kann man Kabelkanäle 40cm tief verlegen und 50-100 Fasern "reinwerfen". Alles ohne Strombedarf welches wohl die echten Probleme für UMTS-Antennen auf dem Land sind. Dank Tesla/BMW(heutige Meldung)/Daimler(kurz nach Tesla)-Power-Packs aber vielleicht bald auch nicht mehr...
    Die Glasfaserkosten fürs Land sind also viel kleiner als in der Stadt wo man wohl die Abflussrohre nicht benutzen will und ständig Baustellen und aufgerissene Bürgersteige sieht aber keine Kabelkanäle drin liegen oder die Bürgersteigplatten nicht anheben will damit was sinnvolles drunter gebaut werden kann. Sowas sollte man steuerfrei stellen und erst bei Gewinn versteuern. Zum Glück kann man nicht behaupten Glasfasern wären gefährlich, würden Elektrosmog produzieren oder sich sonst irgendwie negativ bemerkbar machen.
    http://www.golem.de/news/1-gbit-s-telekom-konkurrenten-wollen-glasfaser-oberirdisch-verlegen-1509-116293.html
    Die Betroffenen würden das locker aufbringen um von den hohen UMTS_Kosten los zu kommen und endlich Netflix oder Spotify machen zu können ohne das ratz-fatz die Tape-Flat aufgebraucht ist. Die Grauen Kästen müssten dem Volk gehören und taten das vor Rot-Grüns Telekom-Börsengang vielleicht auch schon.

    Ständig von Bandbreite reden aber nix dafür tun aber mich schon seit kurz nach rot-grün keine freien Wifis ohne Subventionen, ohne Steuervergünstigungen usw. problemfrei aufbauen lassen...
    Immobilienportale mit VR-Besichtigung im Google-Cardboard oder Oculus beim Immobilien-Makler in Ländern ohne Freie Wifis sind ja irrelevant weil VR-Besichtigung bald auch bei Amazon und Ebay hoffentlich normal wird. Denn wer Elektronik sucht will alle Seiten und die ANSCHLÜSSE sehen und kein minutenlanges unboxing-Video aber natürlich sehen ob Batterien dabei sind oder ob man ein USB-Kabel oder Endwiderstände oder was auch immer mit einkaufen muss usw.! Im Prinzip also alles was auf den Produkt-Fotos nicht sichtbar ist.
    Diktaturen ohne freie WiFis sollten von der US-Behörde als zu rückständig und nicht als urlaubsmäßig interessant eingestuft werden weil inzwischen jeder ein WiFi-Handy in der Tasche hat um alles zu regeln.

    Antworten Teilen
  4. von Tolles Treffen am 22.01.2016 (13:01 Uhr)

    Ich wünsche dem deutschen National Enquirer einen großen Erfolg...
    Daran erkennt man wie günstig man Papier-Journalismus in Kiosken (ohne viel Werbung) anbieten kann.
    Das ist vielleicht ein gutes Vorbild für manche DLD-Teilnehmer...

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Tesla
Neuer Elektro-Roadster von Tesla soll 2019 auf den Markt kommen
Neuer Elektro-Roadster von Tesla soll 2019 auf den Markt kommen

Tesla plant für 2019 eine Neuauflage seines Elektrosportwagens Roadster, die schneller und größer als das Urmodell sein soll. Mit dem Ur-Roadster hatte 2006 bei Tesla alles angefangen. » weiterlesen

Fast ein „Fliewatüüt“: Das Tesla Model S kann als Boot genutzt werden, sagt Musk
Fast ein „Fliewatüüt“: Das Tesla Model S kann als Boot genutzt werden, sagt Musk

In der Software des Tesla Model S ist mit dem Lotus Esprit S1, auch als „James-Bond-U-Boot“ bekannt, ein großartiges Easter-Egg an Bord.  Nicht von ungefähr: Denn laut Elon Musk soll das … » weiterlesen

Tesla zeigt seine andere Seite: Eine gerostete Radaufhängung und der Umgang mit Kunden
Tesla zeigt seine andere Seite: Eine gerostete Radaufhängung und der Umgang mit Kunden

Viel Wirbel um Tesla. Neben einer gerosteten Radaufhängung versucht das Unternehmen das Ganze zu verdecken, um eventuellen Konsequenzen aus dem Weg zu gehen. Dazu holt Tesla zusätzlich gegen einen … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?