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News

Die Dmexco zeigt, wie künstliche Intelligenz die ganze Branche aufmischt

Digitale Transformation beschäftigt nicht mehr nur die Big Player. (Screenshot: dmexco.de)

Die Dmexco brachte dieses Jahr erneut etliche Besucher sowie zahlreiche internationale Speaker und Aussteller der digitalen Wirtschaft zusammen. Was waren die Top-Themen in diesem Jahr?

Digitale Transformation ist nicht erst seit gestern das Buzzword der globalen Wirtschaft. Internet of Things, Automatisierung, künstliche Intelligenz und Virtual Reality sind die neuen Herausforderungen und zugleich Chancen für Marken, Unternehmen und Marketing. Kein Wunder also, dass man auf der Dmexco an jeder Ecke über diese Themen stolpert.

Allgemeine Verunsicherung: EU-Datenschutz-Grundverordnung und E-Privacy

Personalisiertes Marketing ist eindeutig die klare Richtung der Branche. Kunden sollen gezielter, persönlicher und relevanter angesprochen werden. Doch das geht nicht ohne einen ausreichend großen Datenpool. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung und die E-Privacy-Verordnung sorgen dabei für eine große Verunsicherung. An vielen Stellen fehlen schlichtweg Auslegungshilfen, die Marketern Sicherheit darüber geben, was erlaubt ist und was nicht.

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Addressable TV: Werbung ohne Streuverluste?

Alles wird smarter, auch unser Fernsehen. Dank Addressable TV und Smart TV werden Fernseher endgültig zum digitalen Kanal, der sich ebenso ansteuern lässt wie der Display-Bereich. Gezielte Werbung und eine genaue Zielgruppenansprache verringern nicht nur Streuverluste, sondern senken die Einstiegsschwelle in TV-Werbung. Wer seine Kunden über den Fernseher erreichen will, muss keine nationalen Kampagnen mehr stemmen, sondern kann für weniger Budget regional begrenzt werben. Gleichzeitig erhöht sich die Relevanz der Werbung für den jeweilig angesteuerten Zuschauer.

Kurs auf KI

Ein Blick auf die Aussteller zeigt auch: Künstliche Intelligenz ist weiter auf dem Vormarsch. Von Chatbots bis hin zu digitalen Assistenten probiert sich die Branche aus. Alexa und Co. ziehen in immer mehr Haushalte und bieten Marken so neben TV und Radio eine weitere Möglichkeit, in den Wohnzimmern präsent zu sein. Das Thema Smart Data kommt jetzt auch in der Breite an und ist nicht mehr nur Sache der großen Vorreiter wie Google, Adobe oder Oracle.

Online goes offline

Die Verzahnung von E-Commerce und stationärem Handel nimmt weiter Fahrt auf. Online-Kampagnen werden zukünftig offline verlängert, durch digitale Supermärkte, wie am Stand von T-System zu sehen, oder in Form digitaler Plakate. Ströer und Adform haben vor Kurzem ihre Kooperation bekanntgegeben. Durch solche und andere Projekte lassen sich zukünftig digitale Flächen programmatisch buchen und bei Adserver in Echtzeit überwachen und optimieren.

Fazit

Klar ist: Den neuen Trend gibt es auf der Dmexco 2017 nicht. Die Themen KI, Automation und digitale Transformation bewegen die Branche schon lange. Es zeigt sich jedoch klar der Trend zu einer immer stärkeren Vernetzung, die Marketern neue Möglichkeiten eröffnet. Die Grenzen zwischen und offline und online werden zunehmend unscharf.

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