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Startups

DoorDash vermeldet Millionenfinanzierung – erreicht aber nicht das eigentliche Ziel

    DoorDash vermeldet Millionenfinanzierung – erreicht aber nicht das eigentliche Ziel

(Screenshot: DoorDash)

DoorDash vermeldet eine Riesenfinanzierung, die German Startups Group will neue Aktien ausgeben, Blendle startet in den USA und Zalandos Finanzchef verabschiedet sich von weiteren Aktien: Die Startup-News vom Mittwoch.

DoorDash-Gründer Tony Xu. #FLICKR#
DoorDash-Gründer Tony Xu. (Foto: TechCrunch / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Millionen für DoorDash, GoCardless und BigBasket

127 Millionen US-Dollar und doch zu wenig: Der Lieferdienst DoorDash hat in einer Finanzierungsrunde zwar einen neunstelligen Betrag eingenommen, erreichte damit aber nicht sein eigentliches Ziel. In der Series-C-Finanzierung wollte das Startup eigentlich auf eine Milliardenbewertung kommen, stattdessen bleibt die Bewertung bei rund 700 Millionen US-Dollar. Das Wall Street Journal sieht darin „das jüngste Zeichen“ dafür, dass Lieferdienst-Startups schwieriger an Geld kommen.

Besser lief es für das Lieferdienst-Startup BigBasket aus Indien: Das Unternehmen aus Bangalore erhielt 150 Millionen US-Dollar, die Finanzierungsrunde wurde angeführt von der Abraaj Group. Nun will BigBasket expandieren. In der vergangenen Finanzierungsrunde im August hatte die Firma bereits 50 Millionen Dollar erhalten.

Auch das Londoner Startup GoCardless verkündete eine Kapitalspritze: Es nahm 13 Millionen US-Dollar ein. Damit steigt das Funding für das Unternehmen auf insgesamt 25 Millionen US-Dollar. Für seine Finanzierungsrunde konnte es einen neuen Geldgeber gewinnen – Notion Capital –, auch die bisherigen Wagniskapitalgeber investierten erneut. Mit dem Geld will GoCardless nun weiter expandieren. In Deutschland ist das Unternehmen bereits aktiv.

German Startups Group gibt 268.000 neue Aktien aus

Der deutsche Investor hat am Dienstag eine Kapitalerhöhung angekündigt: Die German Startups Group will 268.000 neue Aktien platzieren. Der angestrebte Erlös solle bei 750.000 Euro liegen, schreibt das Unternehmen in der Ankündigung. Das Grundkapital erhöht sich auf knapp zwölf Millionen Euro. Das Kapital will die von Christoph Gerlinger gegründete Gesellschaft für neue Beteiligungen verwenden.

Erste Aktionen kündigte die Unternehmensgruppe bereits am Mittwoch an: Sie ist nun beim Auktionshändler Auctionata investiert und hat ihre Anteile an TV Smiles und Rebuy erhöht. Erst kürzlich hatte die German Startups Group fünf neue Beteiligungen bekannt gegeben.

Bei Blendle zahlen Nutzer pro Artikel. (Screenshot: Blendle)
Bei Blendle zahlen Nutzer pro Artikel. (Screenshot: Blendle)

Blendle startet in den USA

Go West: Die Artikelplattform Blendle startet mit ihrem Konzept in den USA. „Musik hat Spotify. Video hat Netflix. Aber Journalismus hat immer noch keine eigene Plattform“, heißt es ein einem Blogbeitrag. Zunächst einmal startet das Portal als Betaversion, 10.000 US-Amerikaner sollen Blendle vorerst testen.

Zalandos Finanzchef verabschiedet sich von weiterem Aktienpaket

2,78 Millionen Euro für Rubin Ritter: Der Finanzchef von Zalando hat sich von einem weiteren Aktienpaket getrennt. Der Textilwirtschaft zufolge geht es um knapp 96.500 Anteile. Ritter hatte bereits im vergangenen Jahr Unternehmensanteile veräußert und damit 3,26 Millionen Euro erlöst.

Gründe für diesen Schritt sind nicht bekannt. Der Finanzchef hatte 2013 gemeinsam mit den anderen beiden Gründern ein Aktienoptionspaket erhalten, deren Auszahlung an das Umsatzwachstum gekoppelt wurde. Erst kürzlich hatten die drei Zalando-Chefs angekündigt, drei Milliarden Euro Umsatz anzupeilen.

Bigpoint wird ein weiteres Mal verkauft – dieses Mal nach China

Das Hamburger Unternehmen geht für 80 Millionen Euro an den chinesischen Konkurrenten Youzu Interactive. Der Verkauf soll bis April abgeschlossen sein. Das Startup galt noch bis vor wenigen Jahren als eines der absoluten Größen im Geschäft mit Spielen. Allerdings hat Bigpoint nach Meinung vieler Experten den Sprung ins mobile Zeitalter verpasst.

Das schlägt sich jetzt auch im Kaufpreis nieder: Noch vor fünf Jahren hatte das Unternehmen seine Mehrheit noch für 350 Millionen Euro verkauft, damals wurde es mit 600 Millionen Euro bewertet.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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1 Reaktionen
Vermutung bewiesen
Vermutung bewiesen

Ich schreibe ja schon seit einer Weile das sogenannte Heuschrecken oder auch Chinesen billig aus der Portokasse aufkaufen könnten. Jetzt sieht man es...

Indien ist ein Niedrigst-Lohn-Land. Die versorgen nach Kasten getrennt die Leute schon seit Ewigkeiten mit Lebensmitteln. In 6-sigma-Vorlesungen werden diese Pre-Handy/Pre-Internet-Lebensmittel-Lieferdienste als 6sigma-würdig eingestuft also Fehlerquote UNTER 1:1Million. Schaut mal die TV-Sendungen über Handwerker oder Schrott-Immobilien oder IT-Projekte... .
Auch (Roh?)Diamanten für Trilliarden (oder wie viel auch immer) werden von Hungerlohn-Empfängern transportiert. Wie der Wind oder eine Crowd/Cloud von Messengern/Transportern.

Von daher wäre also interessant, wo der Unterschied ist oder ob es un-informierte US-Investoren sind welche die Unterschiede von Indien und die existierenden funktionierenden Infrastrukturen nicht kennen.

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