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Drohnen-Formel-1 startet in Dubai: 32 Piloten kämpfen um 1 Million Dollar

Drohnen-Formel-1 startet in Dubai: 32 Piloten kämpfen um 1 Million Dollar

2016 scheint das Jahr der Drohnen-Rennen zu werden. Nach der „Drone Racing League“ hat jetzt Dubai den ersten „World Drone Prix“ angekündigt. 32 Teams kämpfen um insgesamt eine Million US-Dollar Preisgeld.

Drohnen-Formel-1 startet in Dubai: 32 Piloten kämpfen um 1 Million Dollar

(Screenshot: YouTube)

Drohnen: Dubai startet „World Drone Prix“

Spannende Rennen, waghalsige Manöver und eine interessante Show: Das könnte das Erfolgsrezept für die junge Sportart der Drohnen-Rennen sein. Die „Drone Racing League“ (DRL) ist gerade in die erste Saison gestartet, jetzt setzt Dubai mit dem ersten „World Drone Prix“ neue Maßstäbe. Am 11. und 12. März sollen 32 Teams um ein Gesamtpreisgeld von einer Million US-Dollar kämpfen. Der Sieger erhält immerhin 250.000 US-Dollar. Zuvor aber treten über 100 Teams an, um sich für das Rennen zu qualifizieren.

Drohnen-Rennen in Dubai: Mit 100 km/h über die Strecke. (Screenshot: YouTube/World Drone Prix)
Drohnen-Rennen in Dubai: Mit 100 km/h über die Strecke. (Screenshot: YouTube/World Drone Prix)

Die Strecke in Dubai ist 591 Meter lang, es geht darum, möglichst schnell und spektakulär durch die 270 x 320 Zentimeter großen Tore zu fliegen. Schließlich gibt es auch Sonderpreise, etwa für die schnellste geflogene Runde oder einen Publikumspreis für das beliebteste Team. Das Besondere an dem „World Drone Prix“ ist neben dem hohen Preisgeld auch, dass sich Zuschauer an der Strecke befinden werden, das Rennen also nicht nur online live verfolgt werden kann.

Drohnen rasen mit 100 Stundenkilometern über die Strecke

Die Drohnen sollen über 100 Kilometer pro Stunde schaffen, gesteuert werden sie – wenn man dem Promo-Video glauben kann – wie in der DRL aus der sogenannten First-Person-View (FPV). Bei FPV-Flügen erscheint dem Drohnen-Piloten die wie aus der Sicht eines „echten“ Piloten. Sie sehen den Flug über eine Art Videobrille, auf die die Bilder aus der auf der Drohne befindlichen Kamera gestreamt werden.

via derstandard.at

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4 Antworten
  1. von Gute Idee am 04.03.2016 (10:55 Uhr)

    Die sollen lieber Aleppo wirksam mit Medikamenten und EPA-Packs versorgen.
    Am Abend kann man zählen wie viele Drohnen von welchem Team noch funktionieren und die Staats-Aufträge, Subventionen und Steuer-Abschreibungs-Optimieren gehen dann an das Team das echte Drohnen wirklich echte Waren liefern lässt um die Straßen zu entlasten.

    Red Bull zeigt/sponsort ja schon mal diese Flug-Wettbewerbe mit normalen Maschinen und das sieht man schon mal im TV und sieht auch ganz beeindruckend aus. Wichtig ist immer, das es nicht ein Nerd-Wettbewerb im Keller ist sondern im TV gut rüber kommt. Sonst kann man ja auch Golf zeigen...

    Relevant ist ob die Drohnen gestellt werden und/oder was man selber entwickeln/ändern/verbessern darf. Manche Formel-Ligen kriegen wohl die Motoren und vielleicht auch die Autos gestellt und müssen die Saison über damit klar kommen. Bei Formel-1 hingegen kann man alles im Rahmen der Regeln selber entwickeln aber im Gegensatz zu Startups auch schnell von den Gegnern übernehmen so das die Auto alle fast jedes Rennen schneller werden und echte Innovation existiert.

    Da bisher nur Tesla und Google Robo-Cars haben, gibts da leider noch keine Liga. Und 5-10 Trucks oder so hinter einem Master-Driver hinterherfahren zu lassen wie es für LKW-Kolonnen auf der Autobahn geplant wird und ich schon vor 20 Jahren in Dokus über irgendeine US-Autofirmen gesehen habe wo eine Kolonne US-Autos wie Roboter hintereinander her fuhr, ist wohl bisher nicht so spannend. Obwohl die Darpa/Arpa/Wer-auch-immer ja wohl seit Jahren diese Wettbewerbe für Kampf-Bots oder Robo-SUVs/Robo-Humvees/Robo-Hummers/... in der Wüste/Permafrost-Gebieten/Südpol/...(wo auch immer) macht. D.h. es gibt vielleicht genau so viele Teams wie bei Robo-Fußball oder Solar-Auto-Wettbewerben so das Berichterstattung die Zuschauer vielleicht nicht wegzappen lassen würde.

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  2. von RCJunkie am 08.03.2016 (10:59 Uhr)

    Richtig, die FPV Racer werden per Fernsteuerung gesteuert und das Live Bild kommt der Videobrille. Also First Person View und Flug quasi. Im Grunde sind DRL(http://www.rc-quadrocopter.de/drl-drone-racing-league/) und die Drone Nationals identisch. Bei der DRL werden gestellte Drohnen geflogen- alle Piloten haben die gleichen Bedingungen. Bei den Drone Nationals, die gerade in Dubai laufen, dürfen die Piloten ihre eigenen Copter mitbringen und fliegen. Allerdings kam kurz vor Abflug nach Dubai die Info, dass an jedem Copter eine 200 Gramm schwere Box für das HD Broadcasting installiert werden muss. Das war ein Schock für viele Piloten, da es bislang immer galt, Gewicht zu sparen. Da macht jedes Gramm schon eine Menge Einstellungen in den PIDs aus. Noch dazu ist die Strecke 7km lang. Also das gesamte Rennen. Da sind Boxenstopps erforderlich. Kannten die Piloten so bislang auch noch nicht. Ich persönlich bin sehr gespannt, welche Rennserie sich durchsetzen wird.

    Die DRL ist bunt, schrill und ein wenig skuril. Die technisch interessantere Serie für mich wären die Drone Nationals. Zumal hier in Deutschland auch Graupner sehr stark investiert.

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  3. von matt1984 am 24.05.2016 (18:46 Uhr)

    Hiergibts auch ein coolen Beitrag zum Thema Drohnen Rennen http://versicherungdrohne.de/drohnen-news/drohnen-rennen

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  4. von matt1984 am 24.05.2016 (18:48 Uhr)

    Aber besser, wenn man seine Drohne versichert, hier gibts Infos https://versichertedrohne.de/

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