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Datastore: Dropbox speichert zukünftig nicht nur Dateien

, der Veteran unter den Cloud-Speicherdiensten, erweitert nun sein Angebot und ermöglicht zukünftig auch das Speichern von Metadaten in sogenannten „Datastores“. Damit könnten zukünftig beliebige Apps und Anwendungen ihren Datenbestand über Dropbox synchronisieren, ohne dass die Daten im Dateisystem abgelegt werden müssen.

Datastore: Dropbox speichert zukünftig nicht nur Dateien

Dropbox will weg vom reinen Datei-Speicherdienst

Bisher ist Dropbox vor allem dafür bekannt, Dateien in der zu speichern. Einige Programme nutzen diesen Weg auch, um Anwendungsdaten synchron zu halten. So kann zum Beispiel der beliebte Passwort-Manager 1Password seine Datenbank in der Dropbox speichern. Dabei sieht der User die entsprechende Datei stets in seinem Dateisystem und kann sie aus Versehen auch jederzeit löschen. Zukünftig können Entwickler Daten wie Passwörter, Kontakte, Spielstände oder Einstellungen von mobilen Apps einfacher über Dropbox synchronisieren.

Die Datastore API ermöglicht es Web-Anwendungen und Apps, Informationen in einer Art Datenbank in der Dropbox abzulegen.
Die Datastore API ermöglicht es Web-Anwendungen und Apps, Informationen in einer Art Datenbank in der Dropbox abzulegen.

Datastores: Webanwendungen und Apps können Daten in der Dropbox speichern

Dazu präsentiert die Firma nun ihre „Datastore API“. Dabei handelt es sich um eine Art minimalistische Datenbank in der Dropbox, auf die Entwickler ab sofort via Android, iOS oder JavaScript zugreifen können. Deren Inhalte sind für den User im Dateisystem nicht einsehbar, weswegen vor allem Nutzer ohne technischen Hintergrund von der Datastore-API profitieren sollen. In Zukunft könnten viele Apps nur noch eine Dropbox-Anmeldung verlangen um ihre Einstellungen zu synchronisieren. Die Daten liegen damit relativ sicher in der eigenen Dropbox, können aber nicht ohne weiteres durch einen Dateizugriff gelöscht werden. Damit müssten die Entwickler keine eigene Cloud-Synchronisation realisieren und sparen sich viel Arbeit und Geld. Im Gegenzug sind die App-Betreiber natürlich vollkommen abhängig von Dropbox. Alle Informationen finden Interessenten in der ausführlichen Dokumentation der „Datastore API“.

So könnte die Integration des „Dropbox Saver“ in eine Webseite aussehen. Durch einen Klick lassen sich Dateien direkt in die Dropbox transferieren.
So könnte die Integration des „Dropbox Saver“ in eine Webseite aussehen. Durch einen Klick lassen sich Dateien direkt in die Dropbox transferieren.

Dropbox „Chooser“ und „Saver“ erlauben einfachere Dropbox-Integration in Webseiten und Apps

Um außerdem die Integration in andere Apps zu forcieren hat Dropbox zwei neue Plugins (von Dropbox auch als „Dropins“ bezeichnet) vorgestellt. Mit dem „Chooser“ können Entwickler unter iOS und Android schnell und einfach auf Dateien in der Dropbox des jeweiligen Nutzers zugreifen, und diese anschließend weiterverarbeiten.

Der „Chooser“ ermöglicht es, Dateien aus der Dropbox zu öffnen.
Der „Chooser“ ermöglicht es, Dateien aus der Dropbox zu öffnen.

Analog dazu kümmert sich der „Saver“ um das Speichern von Dateien in der Dropbox. Das Script ist momentan nur als JavaScript-Variante erhältlich. Der entsprechende Code für iOS und Android soll bald folgen. Beide „Drop-ins“ können samt Dokumentation auf der Dropbox-Seite heruntergeladen werden.

Die Verfügbarkeit der neuen „Dropins“ für verschiedene Plattformen soll sich bald verbessern.
Die Verfügbarkeit der neuen „Dropins“ für verschiedene Plattformen soll sich bald verbessern.

Weiterführende Links zum Thema Dropbox

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Eine Antwort
  1. von Google-Base für alle am 10.07.2013 (23:52 Uhr)

    Das kannte man schon von google-Base.
    Das coole war, das jeder seine Daten selber publishen konnte, statt zentralistischen Katalogen seine Daten geben zu müssen.

    Wirklich cool wäre also wenn man Datentypen wie "Gebrauchtwagen" usw. hätte, wo man seine Angebote reintun kann und man bei Dropbox über alle Gebrauchwagen oder alle EANs oder alle eingetragenen ISBNs (Studienbücher, Gebrauchtbücher,...) aller User die es freigeschaltet haben drüberscannen könnte.
    Zusammengeführte Datenbanken die aus verschiedenen Datenbanken bestehen gibts ja schon ewig.
    Auch cool wäre, wenn man z.b. Produkte eingetragen hätte, und Angebote an (unbekannte) Leute schicken würde die dasselbe Produkt oder Interesse daran eingetragen haben.
    D.h. man kauft ein neues Iphone oder MacBook und hat das alte abzugeben und findet darüber in der Umgebung vielleicht einen Käufer.
    Bei Amazon oder Ebay muss man ja verkaufen und bei Ebay-Auktionen hat man ein zeitliches Fenster. Base hätte ermöglicht, das man seinen Besitz einträgt und z.B. Gebote darauf einsammelt oder Angebote für Zubehör-Teile.
    Speziell im Gewerbebereich wäre das hilfreich.

    In Ländern wie USA würde man sehen wer dieselben Lieblingsfilme hat und in der Umgebung wohnt. Dann kann man digitale Videosäle mieten und seine Lieblingsfilme gemeinsam gucken. Dank Sony seit letzter Woche auch in QuadHD.
    In freien Ländern wird man für solche hilfreichen Data-Mash-Apps nicht schickaniert.
    Freiberufler, Schlagersänger,... könnten freie Termine reinschreiben und sich buchen lassen. In guten Ländern könnte man auch coole Auktions-Systeme für Promi-Auftritte aufbauen und das Finanzamt synchron informieren.
    Sammelbestellungen für Kickstarter-Projekte könnte man darüber auch organisieren. Oder seine GPS-Position und Öffnungszeiten dort reinschreiben und öffentlich schalten.

    Die Frage ist, ob Dropbox das Potential erkennt und mit wenig Aufwand dem Bürger einen gigantischen Nutzen liefert. Dafür reicht ein brauchbares bequemes sicheres gutes API und eine Suchfunktion und Such-API und regelmäßige Überarbeitung. Das würde werthaltige Nutzer anlocken welche Daten (und nicht notwendigerweise Dateien) wie Preislisten (Froogle, Preisvergleicher...) dort hinterlegen und selber verwalten wollen.
    Twitter beispielsweise hingegen zeigt wie man seine Basis durch Einschränkungen vergrault.
    Wie man an

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