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Dropbox lockt Business-Kunden mit mehr Sicherheit

Dropbox lockt Business-Kunden mit mehr Sicherheit

Mit verstärkten Security-Features und Microsoft-Office-Integration will sich der Cloud-Anbieter am Enterprise-Markt durchsetzen. Zudem veröffentlicht zwei APIs, die den Arbeitsalltag erleichtern sollen.

Dropbox lockt Business-Kunden mit mehr Sicherheit
Dropbox hilft Dateien zwischen mehreren Personen und Geräten zu verschicken. (Grafik…

Passwortabfrage und Volltext-Suche

Der Cloudspeicher-Dienst Dropbox hat eigenen Angaben zufolge 300 Millionen Endnutzer, jedoch nur 80.000 zahlende Business-Kunden. Dieses Verhältnis will das kalifornische Unternehmen jetzt mit einer Reihe neuer Funktionen ändern. Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen sollen arbeitstauglich machen.

Beim Teilen von Links zu Dropbox-Inhalten kann etwa eine Passwortabfrage und ein Verfallsdatum eingebaut werden. IT-Administratoren können diese Einstellung für ihre Nutzer selektieren. In der Android-App hat Dropbox die Dokumente-Vorschau für verbessert, sodass Inhalte nicht mehr zwingend heruntergeladen werden müssen. Eine Volltextsuche soll Business-Kunden außerdem das Finden von Daten erleichtern, bisher konnte nur nach Dateinamen gesucht werden. Weiters haben Nutzer mehr Kontrolle darüber, wer Inhalte eines Ordners bearbeiten oder nur ansehen kann.

Dropbox baut für Unternehmen  eine Sicherheitsschranke beim Teilen von Ordnern ein. (Bild: Dropbox)
Dropbox baut für Unternehmen eine Sicherheitsschranke beim Teilen von Ordnern ein. (Bild: Dropbox)

Zwei neue Dropbox-APIs

Die Business-Offensive unterstützt der Cloud-Dienst mit zwei neuen APIs. Mit der Shared Folder-API können die Funktionen von geteilten Ordnern in Apps von Drittanbietern integriert werden. Die Document Preview-API lässt die Dokumentenvorschau in externe Anwendungen einbetten.

Sein Business-Segment hat das in San Francisco ansässige Startup erst im April vorgestellt. Zu den größten Konkurrenten im Enterprise-Markt zählen Microsoft und Google. Mit den Updates richtet sich Dropbox gezielt an IT-Administratoren. Ein Teil der neuen Funktionen ist bereits mit dem Early Access-Programm, für das Kunden sich registrieren können, verfügbar.

via www.dropboxatwork.com

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Eine Antwort
  1. von Andreas am 24.07.2014 (12:00 Uhr)

    Versucht dropbox jetzt gegen Snowdens jüngste Veröffentlichung gegenzurudern?
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/dropbox-edward-snowden-warnt-vor-cloud-speicher-a-981740.html

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  1. Pingback von am 24.07.2014 (08:51 Uhr)
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