Dropbox verdoppelt Speicher der Pro-Accounts – Preiskampf in der Cloud

Dropbox verdoppelt Speicher der Pro-Accounts – Preiskampf in der Cloud
Nutzer eines Dropbox-Pro-Accounts dürfen sich freuen, denn von jetzt auf gleich wurde die Kapazität des Cloudspeichers verdoppelt – eine Preiserhöhung bleibt aus. Sowohl Bestands- als auch Neukunden profitieren von dieser Veränderung. Darüber hinaus besteht nun auch die Option 500GB Cloud-Speicher zu mieten.

Cloudspeicher – Dropbox mit Konkurrenz im Nacken

Wie Dropbox am gestrigen Dienstag im hauseigenen Blog mitteilte, erhalten Nutzer eines 50GB Pro-Kontos, der mit 9,99 US-Dollar/Monat zu Buche schlägt, automatisch ein Upgrade auf 102G. Wer 100GB Speicher besitzt (19,99 US-Dollar/Monat), wird automatisch auf 202GB aufgestockt. Aufgrund dieser Anpassung fällt die 50GB-Variante komplett weg. Dropbox-Produkt-Marketing-Managerin Anna-Christina Douglas begründete das Upgrade der Pro-Konten damit, dass viele Kunden sich nach mehr Speicherkapazität erkundigten. Zudem nutzen viele Kunden ihre Konten intensiver und laden stetig mehr Content in die .

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Dropbox verdoppelt die Speicherkapazität der Pro-Accounts – notwendige Maßnahme, um auf Höhe der Konkurrenz zu bleiben (Bild: Dropbox)

Als weiteren Aspekt darf man vermutlich die große Konkurrenz auf dem Markt der Cloudspeicher nicht vernachlässigen. Denn hier tummeln sich Google Drive, Microsofts SkyDrive, Amazons Cloud Drive, Box.net und einige mehr. All diese bieten kostenlose Speicherpakete von 5GB aufwärts aber auch preiswerte Pakete mit größeren Speicherkapazitäten, die sich an Businesskunden richten. Um hier weiterhin eine relevante Rolle zu spielen, sah sich Dropbox womöglich gezwungen die Speicherkapazitäten anzuheben. Angesichts dessen, dass Amazon die Speicherpreise seiner S3-Server vor einiger Zeit gesenkt hat, schlägt dies für Dropbox vermutlich auch nicht sonderlich stark ins Gewicht – Dropbox setzt auf Amazons S3-Serverinfrastruktur.

Im Vergleich mit der Konkurrenz rangiert Dropbox mit einem Preis von ca. 100 US-Dollar pro Jahr im Mittelfeld. Denn 100GB Google Drive-Speicher schlagen mit 60 US-Dollar pro Jahr zu Buche, Microsofts SkyDrive kostet bei gleichem Speicher 50 US-Dollar/Jahr und Amazon bietet 100GB für 100 US-Dollar/Jahr an. Der teuerste Anbieter im Rennen ist Box.net, der 50GB für 240 US-Dollar/Jahr anbietet. Zusätzlich punkten will Dropbox mit einem großen Serviceumfang mit vielen nützlichen Erweiterungen.

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4 Antworten
  1. von Benjamin Juling via facebook 11.07.2012 (11:47Uhr) 1.

    toll, kann man in DE endlich per PayPal zahlen?

  2. von Peter Hofer via facebook 11.07.2012 (11:55Uhr) 2.

    Tipp: Als Samsung-Mobile-Dropbox-User bin ich als Promotion für 2 Jahre auf gratis 50GB hochgestuft worden.

  3. von Holger Fine via facebook 11.07.2012 (11:58Uhr) 3.

    Ja die müssen sich was überlegen mit Ihren Public Clouds nachdem jederman mit dem ownCloud Projekt seine eigene, persönliche, vor den Augen dritten geschützte Cloud aufsetzen kann :D

  4. von Uwe Arndt - arndtberatung via facebook 11.07.2012 (15:07Uhr) 4.

    Stimmt, ich hab' jetzt 102 GB ... einfach so :-)

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