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Innenstadt-Paintball für Nerds: Dustcloud startet Kickstarter-Kampagne

Innenstadt-Paintball für Nerds: Dustcloud startet Kickstarter-Kampagne

Die Dustcloud will das Feeling eines First-Person-Shooters auf die Straße bringen. Im Gegensatz zu Paintball sind die Waffen völlig ungefährlich – und außerdem könnt ihr Gegner mit eurem aufspüren.

Innenstadt-Paintball für Nerds: Dustcloud startet Kickstarter-Kampagne

Dustcloud. (Screenshot: Dustcloud / Vimeo)

Duster: Die "Waffen" für Dustcloud-Spieler. (Bild: Dustcloud)
Duster: Die „Waffen“ für Dustcloud-Spieler. (Bild: Dustcloud)

Dustcloud: Ein High-Tech-Game für die Straße

So sehr sich mancher Videospielgegner auch dagegen sträubt, in einem First-Person-Shooter auf Freunde oder Unbekannte zu schießen, ist ein veritabler Freizeitspaß. Dazu aber immer nur am Rechner oder der Konsole zu sitzen, kann auf Dauer allerdings doch ermüdend sein. Gut, ihr könntet Paintball oder Laser-Tag spielen, um euren Abzugsfinger auch außerhalb eurer Wohnung gewaltfrei zu trainieren. Dann müsst ihr allerdings erst zu einem entsprechenden Anbieter fahren und euch auch noch umziehen. Das Berliner Startup Dustcloud bietet euch demnächst vielleicht eine Alternative dazu.

Der wichtigste Bestandteil der Dustcloud-Erfahrung ist eine kleine „Pistole“ namens Duster. Mit dem Duster „schießen“ Spieler aufeinander, wobei statt Kugeln lediglich harmlose Radiowellen eingesetzt werden. Wird ein Spieler von einem anderen Spieler ausgeschaltet, wird der Duster des getroffenen deaktiviert und der erfolgreiche Schütze bekommt dafür Punkte – zumindest im Offline-Modus unter Freunden. Der eigentliche Clou des Ganzen kommt aber in Form der dazugehörigen Smartphone-Apps.

Dustcloud: Die App soll es für iOS und Android geben. (Bild: Dustcloud)
Dustcloud: Die App soll es für iOS und Android geben. (Bild: Dustcloud)

Dustcloud: Gegner auf der Straße herausfordern

Dank der App, die es für iOS und Android geben soll, lassen sich per GPS andere Dustcloud-Nutzer in der Umgebung aufspüren. Diese lassen sich zu einem Duel herausfordern. So kann der Weg vom Büro nach Hause zu einem nervenaufreibenden Kampf werden. Neben Einzelkämpfen sollen sich über die App auch Teams bilden lassen, die gemeinsam gegen andere Teams antreten. Im Gegensatz zur Offline-Variante bedeutet ein Treffer im Online-Modus allerdings den Verlust von virtueller Munition, die hier Speks genannt wird. Diese Speks gehen dafür an den erfolgreichen Schützen.

Wer sich über die gerade gestartete Kickstarter-Kampagne einen Duster kauft, bekommt 300 Schuss umsonst. Verschießt ihr im Online-Modus alle Speks, bekommt ihr als Kickstarter-Backer immerhin sechs Speks wieder, wenn ihr 24 Stunden wartet. Weitere Munition könnt ihr online kaufen. Sechs Speks sollen beispielsweise sechs Dollar-Cent kosten. Für größere Mengen gibt es einen entsprechenden Rabatt.

Dustcloud: Der Duster fast jeweils sechs Schuss. (Bild: Dustcloud)
Dustcloud: Der Duster fast jeweils sechs Schuss. (Bild: Dustcloud)

Dustcloud: Kickstarter-Kampagne hat gerade begonnen

Wer ihr schon jetzt von dem Spielprinzip überzeugt seid und ihr euch nicht darum kümmert, was jemand dabei denken könnte, wenn ihr euch mit einem leuchtenden Stück Plastik hektisch hinter einem Mauervorsprung versteckt, könnt ihr auf einen Duster vorbestellen.

Die Dustcloud-Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 17. Februar 2014. Die günstigste Variante gibt es ab 39 US-Dollar. Dazu kommen allerdings noch sieben US-Dollar für den Versand. Insgesamt wollen die Macher 100.000 US-Dollar über Kickstarter einnehmen. Ob das gelingt und ob genug Menschen Interesse an dem Spiel zeigen, erfahren wir spätesten am Ende der Kampagne.

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7 Antworten
  1. von Bernhard am 04.01.2014 (14:14 Uhr)

    Nicht ganz ungefährlich meines Erachtens. Die Dinger sehen zwar keinesfalls aus wie echte Waffen. Dennoch wäre es furchtbar, wenn hier ähnliche Dinge passieren wie schon häufig mit Spielzeugwaffen, die für echt gehalten wurden.

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  2. von Jens am 04.01.2014 (14:30 Uhr)

    Total bescheuerte Idee! Klingt nur im ersten Moment witzig. Ist sie aber spätestens dann nicht mehr wenn - speziell in den USA - es durch verwechslung dazu kommen wird das Menschen erschossen werden. Sorry - bin normalerweise offen für alles, aber mit dem Thema sollte man echt Feinfühlig umgehen.

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  3. von Jens am 04.01.2014 (14:35 Uhr)

    Auch wenn die Idee offenbar von einem Berliner kommt (Howard Hunt) - so stets zumindest im Impressum...

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  4. von artur gildermann am 04.01.2014 (15:24 Uhr)

    Find ich ne coole idee und als ob in unserer Gesellschaft Schusswaffen auf der Straße ne Rolle spielen wir sind eines der sichersten Länder der welt ich finde die idee einfach genial :)

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  5. von Mandrenke am 06.01.2014 (10:16 Uhr)

    Sowas in Deutschland? Dem Land, in dem andauernd Politkasper Computerspiele aller Art als "Killerspiele" bezeichnen und teilweise gerne Paintball verbieten würden?

    Auf abgegrenzten Arealen außerhalb der Straße eventuell ganz spaßig, aber ansonsten eher Kategorie "Gefahr auf die Schnauze zu bekommen oder die Personalien angeben zu müssen stark erhöht".

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  6. von JOMOE am 09.01.2014 (13:43 Uhr)

    @Jens: Die Idee ist cool. Und jedenfalls bringt es einige Mitmenschen dazu, nicht mehr starr aufs Smartphone zu glotzen, sondern die Umgebung zu beobachten. ;-)
    Und mal ganz ehrlich: die Amis gehen mir doch am A**** vorbei. Die sind so bescheuert, dass sie Hinz und Kunz richtige Waffen verkaufen. Wenn dann so ein Pfosten nicht mal die Duster erkennen, naja. Dann nenne ich das mal zynisch "Pech". Vielleicht käme dann mal wirklich ein Aufstand gegen den Verein von Charlton Heston.
    Also ich werd' das lustige Spiel mal ausprobieren...

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  7. von piratennetzwerk am 23.07.2014 (21:41 Uhr)

    Was für ein schrott. Das hat doch nix mit Paintball zu tun... Lächerlich :-/
    Gibt nix schöneres als mit nen paar Paintballs im Wald / urbanen Gelände (abgelegenes Industriegebiet, usw) und entsprechender Schutzausrüstung tactical zu zocken...

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