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E-Book-Features für Print-Bücher: AR-App Booke macht’s möglich

E-Book-Features für Print-Bücher: AR-App Booke macht’s möglich

Die Augmented-Reality-App Booke soll die Vorzüge von Print-Büchern und vereinen. Nutzer können in einem gedruckten Buch lesen und zusätzlich per virtuell darin unterstreichen, Textausschnitte teilen oder per Sprachkommando suchen.

E-Book-Features für Print-Bücher: AR-App Booke macht’s möglich

Print plus E-Book. (Foto: Booke)

Booke: E-Book-Features für gedruckte Bücher

Allen Vorteilen zum Trotz ist die vor einigen Jahren prognostizierte E-Book-Revolution ausgefallen. Die Mehrheit der Leser, auch in Deutschland, sind ihren gedruckten Büchern treu geblieben. Allenfalls im Fach- und Sachbuch-Bereich konnten die digitalen Buchausgaben punkten. Jetzt will eine Augmented-Reality-App dafür sorgen, dass sich auch Print-Liebhaber an E-Book-Features erfreuen können. Booke bezeichnet sich selbst als „Lesebegleiter für gedruckte Bücher“ – und so funktioniert die „Digitalisierung“.

Booke soll Vorteile von E-Books und gedruckten Büchern vereinen. (Screenshot: Booke/iTunes)
Booke soll Vorteile von E-Books und gedruckten Büchern vereinen. (Screenshot: Booke/iTunes)

Interessenten laden sich die kostenlose Booke-App herunter, derzeit existiert lediglich eine iOS-Version. Nach der einmaligen Registrierung kann man nach dem gewünschten Buch suchen. Booke hat nach eigenen Angaben alle bei Amazon verfügbaren Print-Bücher in seinem Katalog. Bei unserem Kurztest waren auch deutsche Titel zu finden. Allerdings gibt es einen kleinen Haken, denn um unser Testbuch freizuschalten, müssen wir mit einer Einmalzahlung von 1,99 US-Dollar dem Booke-Club für dieses Buch beitreten, beziehungsweise in unserem Fall, diesen Club gründen und zehn weitere potenzielle Mitglieder zum Mitlesen überreden. Erst dann wird die AR-Version freigeschaltet.

Booke: Social-Reading im Club

Booke ist also eher eine Art Social-Reading-Plattform, bei der man sich mit anderen über das Buch, das man gerade liest, austauschen kann. Die anderen Mitglieder des Clubs können die eigenen Unterstreichungen sehen. Entsprechende Anmerkungen können via Social Media geteilt werden. Gut: Um eine bestimmte Passage im Print-Buch zu finden, kann man einfach per Sprachbefehl in der App suchen lassen. Nach Angaben von Booke gibt es übrigens schon mehr als 500 Bücher, deren App-Nutzung innerhalb eines Clubs ganz kostenlos ist. Der entsprechende Widerpart als gedrucktes Buch ist aber in jedem Fall notwendig, um die Booke-App sinnvoll nutzen zu können.

Booke Reading Companion for Printed Books
Entwickler: Booke
Preis: Kostenlos

via www.teleread.com

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Eine Antwort
  1. von Augmentation everywhere am 29.02.2016 (11:38 Uhr)

    Man könnte bei Auktionen herumlaufen und Preisgebote virtuell dranschreiben.
    Da müssen die Auktions-Dinger ja ausgestellt werden.
    Sowas wäre mal nett. Dank Regularien, Nebenkosten, Softwarepatenten, Rechtskosten usw. verzichtet Deutschland auf die Umsetzung durch mich und fördert lieber Holdingketten beispielsweise in Hochpreismietgebieten.

    Bei Sehenswürdigkeiten würde man sehen wo John Lennon oder John F. Kennedy erschossen würden. Augmentation everywhere.
    Virtuelle zeitschriftenkioske wie diese Regale bei Redakteuren immer im Hintergrund wo dann alle t3n-Ausgaben sichtbar sind.
    Da würde man beim Blättern dann Test-Texte, Anreisser-Texte, Headlines sehen und der Rest wäre ausgegraut und man kann per in-App-Kauf entscheiden ob man den Artikel kaufen will und sieht die Bewertungspunkte-Verteilung ++/--/+/-/... der Käufer und der Rück-Geber/Retournierer(?).

    Man würde Bauprojekte in die Landschaft reinmalen und so zur Abstimmung motivieren. Hoffentlich hat Google-Maps das Feature bald.
    Oder auch History wie das früher vor dem Tsunami, Erdbeben oder Permafrost-Schmelzung oder Kulturgut-Abriss mal aussah. Da hätte man alle Kulturgüter schnell mal 3D-Scannern können bevor sie gesprengt wurden. Aber Abmahnungen waren wohl wichtiger als sowas von Freedom People als Openstreetmap-Ergänzung realisieren zu lassen. Es gibt genug Kultur-Interessierte welche das erbringen würden. Die Handies wissen die Winkel und Kompassrichtung somit kann man aus den Fotos schnell alles 3D-Scannern.

    Digitale 3D-Bildbände als E-Books usw. wären dann auch nett.
    Weil Google und Gates wohl schon die meisten Museen gescannt haben, bleiben diese Kulturgüter wohl nicht mehr verfügbar :-(

    Hoffentlich baut jemand eine App wo man alles in der Umgebung taggern kann. Hier ist das finanziell ja uninteressant. Nett wären dann Tags an beweglichen Objekten.
    Hint Hint Geschäftsidee für freie Länder: WERBUNG auf Busse oder Flächen packen welche die Touristen dann eingeblendet sehen wenn sie mit ihren 3D-Brillen/GoogleGlass usw. herumlaufen. Die örtlichen Lokalzeitungs/Regionalzeitungs-Verlage haben leider nicht das Know-How und die Softwareprojekte sind meist zu teuer und ja so erfolgreich. Es gibt genug Ausstellungen oder Touristen-Touren wo man im Freien herumläuft.

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