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E-Commerce: 50 Prozent aller Käufer sind bei Facebook eingeloggt

Eine neue kommt zu dem Ergebnis, dass die Hälfte der Besucher eines während des Kaufs auch bei eingeloggt sind. Online-Händler können vor diesem Hintergrund ihren Umsatz erhöhen, wenn sie ihren Shop mit Daten von Facebook für ihre Besucher personalisieren.

E-Commerce: 50 Prozent aller Käufer sind bei Facebook eingeloggt
Online present shopping concept, mouse on green background with present

TechCrunch bezieht sich in einem Artikel auf eine Studie von Sociable Labs, der zur Folge 50 Prozent der Besucher von E-Commerce-Seiten bei Facebook eingeloggt sind. Im Rahmen der Studie wurden 456 Millionen Visits auf zwölf E-Commerce-Seiten untersucht.

Immer mehr E-Commerce Seiten setzen auf eine Integration mit Facebook. Die Integration von Facebook sieht man beispielsweise im Shop von Levi’s auf den ersten Blick.

Alter spielt bei Social-Commerce kaum eine Rolle

Dabei fanden die Macher der Studie heraus, dass das Alter nur eine untergeordnete Rolle dabei spiele, ob ein Nutzer bei Facebook eingeloggt sei oder nicht. So verzeichnen selbst , deren Kundenstamm sich aus Personen mittleren Alters rekrutiere, eine Rate von 40 Prozent, die zeitgleich bei Facebook eingeloggt seien.

Social Plugins für den E-Commerce

Mit Hilfe von Facebooks Social Plugins und der Konnektivität zum sozialen Netzwerk könnten Online-Shops ihr Angebot aufwerten, indem sie Besuchern anzeigen, welche Produkte Freunde gekauft oder geteilt haben. Auch die Anzeige von Produkten, die zu den Likes des jeweiligen Besuchers passen, könnten Shopbetreibern und Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten.

Der gläserne Kunde?

Ein Facebook-Sprecher bestätigte gegenüber TechCrunch, dass immer mehr Online-Shops soziale Features integrieren. So seien bereits 88 Prozent der Top 200 Online Retailer mit Facebook verbunden. Eine Facebook-Integration kann sich sicherlich für viele Online-Shops auszahlen und auch Kunden können von besseren Produktempfehlungen und für sie relevanteren Angeboten profitieren. Konsumenten, denen ihre Privatsphäre wichtig ist, werden der schönen, neuen Social-Commerce-Welt allerdings berechtigterweise kritisch gegenüber stehen.

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2 Antworten
  1. von JonasReiniger am 24.11.2011 (00:21Uhr)

    "[..] indem sie Besuchern anzeigen, welche Produkte Freunde gekauft oder geteilt haben. Auch die Anzeige von Produkten, die zu den Likes des jeweiligen Besuchers passen, könnten Shopbetreibern und Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten."

    Wenn man bedenkt das FB Zukünftig sämtliche Aktivitäten der Benutzer Online wie Offline Automatisiert Preisgeben lassen möchte, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zum totalen Verlust der Privatsphäre.

    Das nächste Update von FB wird dann sein, das alle Profile öffentlich Sichtbar geschaltet werden...Privatsphäre will ja eh keiner mehr. Wundern täte es mich nicht.

    schöne, neue Social-Welt

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  2. von Erik am 24.11.2011 (10:55Uhr)

    Die 40% der Onlinekunden die gleichzeitig bei FB eingeloggt sind, die interesssieren sich meistens garnicht für irgendwas außer die bunten Bildchen im Shop, und das wissen alle Beteiligten.

    Für die Kosumentenschicht mit digitalem Bewusstsein (so ähnlich wie Umweltbewusstsein) könnte sich daraufhin eine sehr lukrative Nische herausbilden mit Anbietern die auf den Spionagekram verzichten und sich dafür zertifizieren lassen.

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