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E-Commerce

E-Commerce: 5 Tipps für gute Danke-Seiten

    E-Commerce: 5 Tipps für gute Danke-Seiten

Stärkt euren Shop mit guten Danke-Seiten.

Im E-Commerce wird Erfolg oftmals mit der Anzahl der Bestellungen gleichgesetzt. Wie wäre es aber, wenn ihr auch nach einer Bestellung weiter daran arbeitet, dass euer Umsatz steigt? Mit diesen Tipps für Danke-Seite könnte das klappen.

Beim E-Commerce soll so viel wie möglich im Warenkorb landen.
Beim E-Commerce soll so viel wie möglich im Warenkorb landen.

An der Supermarktkasse ist es mittlerweile gang und gäbe, dass einem die Kassiererin noch hinterher murmelt: „Vielen Dank für Ihren Einkauf.” Und auch in den meisten Online-Shops landet man nach der Bestellung auf einer Seite, die irgendwo ein leises Dankeschön ausspricht. Doch ist das schon alles? Nein, da geht noch mehr. Auf den Danke-Seiten könnt ihr so einiges tun, damit der Kunde nach seinem Einkauf für weiteren Umsatz sorgt. Entweder sofort oder später durch geschicktes Marketing. Denkt daran: Die Danke-Seite ist vielleicht das Letzte, das der Kunde von eurem Unternehmen sieht, bis die Bestellung eintrifft. Also sorgt dafür, dass diese letzte Erinnerung positiv besetzt ist, dann greift der sogenannte Resenzeffekt. Er besagt, dass die zuletzt gespeicherten Informationen vom Gehirn besonders stark gewertet werden.

1. Den Verkauf noch einmal ankurbeln

Wir kennen es von Amazon und vielen anderen Anbietern: Kunden, die Produkt X gekauft haben, kauften auch Produkt Y. Klassisches Cross-Selling. Im Idealfall lassen sich Produkte, die der Kunde dann noch auswählt, mit einem Klick zur Bestellung hinzufügen. Klar, dass fast jedes Gadget Batterien braucht. Nicht ohne Grund wird kaum ein BluRay-Player mit HDMI-Kabel ausgeliefert.

An dieser Stelle gleich der nächste Psychotrick: Verschenkt etwas. Natürlich hat das Geschenk nur einen geringen materiellen Wert, aber wer bekommt denn nicht gern Geschenke? Das Geschenk kann auch ein Gutschein-Code für den nächsten Einkauf sein.

2. Das Kundenkonto anlegen

Typ 1: Convenience Seekers (Bild: Capgemini)
Kunden mögen's im E-Commerce bequem. (Bild: Capgemini)

Wenn der Kunde schon all seine Nutzerdaten für die Bestellung eingegeben hat, kann er doch gleich auch ein Kundenkonto bekommen. Das lässt sich mit einem Klick erledigen. Der Kunde profitiert im Gegenzug von angebotenen Vorteilen, zum Beispiel der regelmäßige Newsletter mit besonders günstigen Angeboten oder einem Sofortrabatt auf die aufgegebene Bestellung.

3. Und gleich die Daten checken

Nichts stört Abläufe mehr als fehlerhafte Daten. Diese Fehlerquelle kann reduziert werden, wenn ihr den Kunden auf der Danke-Seite gleich noch einmal ihre wichtigsten Daten anzeigt. Dann können sie selbst nochmal prüfen, ob alles korrekt ist. Idealerweise ist das mit dem Hinweis verbunden, dass eine Bestellung bei korrekten Daten am Schnellsten ankommt. Auch Rückläufer des Newsletters lassen sich vermeiden, wenn die Adresse hier noch einmal geprüft wird. Euer Vorteil: eine saubere Datenbank.

4. Lernt eure Kunden besser kennen

Ihr konntet den Kunden von euch überzeugen — warum hätte er sonst bei euch bestellen sollen? Doch wie? Und was hättet ihr besser machen können? An dieser Stelle könnt ihr mit einer kurzen Umfrage die wichtigsten Faktoren eures Shops abfragen. Ihr könnt erfragen, wie der Kunde auf euch aufmerksam geworden ist, damit ihr wisst, wo sich eventuell eine größere Investitionen lohnen. Oder hat der Kunde vielleicht etwas gesucht und nicht gefunden? Da sein Bedarf an der Ware ja gerade durch die Bestellung gestillt wurde, kann er sich jetzt erstmals euren Fragen widmen. Die Teilnahme an der Umfrage darf selbstverständlich mit einer kleinen Belohnung verbunden sein.

5. Den Umsatz über Soziale Netzwerke steigern

Das soziale Bildernetzwerk Pinterest sorgt für besonders viel Social Traffic.
Gerade bei Pinterest teilen viele modischen Must-Haves.

Nun kommen die Freunde ins Spiel. „Seht, was ich mir tolles leisten kann”, mag der eine oder andere denken, der auf Facebook ohnehin ständig sein Haus, sein Auto und sein Boot präsentiert. Wer einen Großteil seines Lebens in Sozialen Netzwerken teilt, macht das auch beim Shopping. Ein Klick und die Bestellung wird mit den Kontakten geteilt, eine direkte Empfehlung des Produkts und eures Shops.

Nicht immer ist eine klassische Statusmitteilung gefragt („Ich habe gerade Produkt X im Shop Z gekauft”), lasst euch etwas einfallen. Eine Mode-Shop könnte beispielsweise folgenden Beitrag vorschlagen: „Ich habe bei Z gerade dieses tolle Shirt gekauft und werde darin großartig aussehen!”. Auch hier kommt wieder der Rabatt-Gedanke ins Spiel: Eine Empfehlung kann mit einem Bonus verbunden werden, wenn einer der Kontakte über den geteilten Link bei euch bestellt.

via www.conversioner.com

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2 Reaktionen
sebs
sebs

Also ich finde auch, dass es die Punkte nur sinnvoll klingen, aber leider nicht alle sind.

- Ein Kunde möchte in der Regel, mal abgesehen von Amazon, Zalando und Co. kein Benutzerkonto anlegen. Er möchte schnell, einfach und relativ anonym ein Produkt kaufen. Man sollte sich als Shop-Betreiber schon in der

- Wenn Hinweise auf zusätzliche Produkte erst auf der Danke-Seite kommen, dann hat man schon verloren. Gerade bei Zusatzprodukten, sollte man während des Durchlaufs des Bestellprozesses Hinweise geben und dann eher noch mit Vergünstigungen locken. Beispielsweise beim HDMI-Kabel und den Batterien 10% Rabatt geben, wenn diese zusammen mit dem Primärprodukt kaufen.

- Keiner, aber auch keiner postet seine Käufe in sozialen Netzwerken, das haben langsam alle Shops gemerkt.

Auf einer Danke Seite gehören:
- noch einmal Kunden- und Bestell-Daten, mit Möglichkeit des PDF-Downloads
- Kontaktdaten des Shops bei Problemen / Fehlern / Hinweisen
- Hinweis, dass man alles, was auf der Danke-Seite steht, noch ein mal per E-Mail bekommt
- Datum wann Produkt verschickt wird / Produkt beim Kunden ankommt
- DHL Tracking Nummer

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Atilla

Schön und gut, klingt sinnvoll - gibt es aber auch schon einen Case dazu, der exemplarisch den positiven Effekt der o.g. Maßnahmen aufzeigt?
Das wäre mal interessant - z.B. die Erhöhung der Warenkorbgröße im Nachhinein oder etwa die Erhöhung des Customer Lifetime Value...

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