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E-Commerce

E-Commerce-News: Amazon könnte Logistikzentren verlagern, Customized-E-Commerce wird beliebter, Mobile-Payment wächst

    E-Commerce-News: Amazon könnte Logistikzentren verlagern, Customized-E-Commerce wird beliebter, Mobile-Payment wächst
(Foto: © Rido - Fotolia.de)

Mit unseren E-Commerce-News informieren wir euch über das Wichtigste aus der E-Commerce-Welt.: t3n-E-Commerce-Wochenrückblick, Newsticker mit allem was sonst wichtig war in den letzen zwei Woche und den Neuigkeiten aus der Produkt-Welt.

Der t3n-E-Commerce-Wochenrückblick

Apple setzt auf iBeacon und so könnte Apple NFC vom Thron schubsen, wir haben uns auch Gedanken gemacht warum. E-Commerce Recht: Die wichtigsten rechtlichen Veränderungen in der monatlichen Kolumne E-Commerce-Recht im September. Die Payment-Wunder-App Clinkle könnte in einem Video-Leak etwas über sich verraten. In der Serie Rechtssichere Pflichtseiten erklärt Teil Zwei die Datenschutzhinweise. Paypal, Paypal, Paypal: Zuerst stellten wir Paypal-Alternativen vor, dann stellte sich die Frage Wieso PayPal jetzt alle Finanz-Sektoren erobern will die wir nicht unkommentiert lassen wollten.

Blick über den Tellerrand – interessante E-Commerce Beiträge

Die Kollegen bei Handelskraft beschäftigen sich gerade mit dem Thema Emotionalisierung im E-Commerce und stellen zu recht in ihrem lesenswerten Beitrag fest, dass es sich bei der Emotionalisierung um ein zentrales Thema im E-Commerce handelt, dass durchaus den Weg aus dem Preiskampf weisen könnte.

Amazon könnte Logistik-Zentren aus Deutschland verlagern

Was passiert eigentlich wenn ein Global-Player nicht mehr machen kann was er will? Wenn plötzlich sich Gewerkschaften erheben und für ihre Mitarbeiter in den Logistikzentren des Versandhandels-Riesen Amazon bessere Löhne fordert? Dann besteht die Möglichkeit, dass der Standort Deutschland aufgegeben wird. Zumindest könnte die Grenznähe der neu geplanten Logistikzentren darauf hindeuten – verdächtig ist zumindest die schnelle Bereitschaft Pläne zu dementieren, bei denen es um eine mögliche Schließung von europäischen Logistikzentren geht. Die Bereitschaft Gerüchte zu kommentieren geht sonst eher gen Null bei Amazon.

(Screenshot: Amazon)
Logistik-Zentrum des E-Commerce-Riesen Amazon. (Screenshot: Amazon)

Customized-Products: Kunden akzeptieren bis zu 25 Prozent Preisaufschlag

Der CEO des US-Retailers „Wild Things“ Ed Schmults, hat während der Veranstaltung des „Cross-Channel Executive Summit“ am 27. September 2013 in Dallas einige interessante Fakten zum Thema personalisierte Produkte präsentiert: So stammen mittlerweile anscheinend rund 70 Prozent des E-Commerce-Umsatzes bei Nike von der Customized-Produktreihe Nike ID. Ergänzt hat der CEO des Sportbekleidungs-Retailers diese Information mit zwei weiteren interessanten Fakten, die auf die Attraktivität der Personalisierung im Produktsortiment hinweist: nur knapp sechs Prozent Retouren-Quote und die Bereitschaft bis zu 25 Prozent Preisaufschlag für eine Personalisierung zu akzeptieren.

(Screenshot: Nike ID)
E-Commerce und Personalisierung bei Nike: Nike ID. (Screenshot: Nike ID)

Paypal testet Amazon-Prime-Konkurrenten

Das Amazon-Prime-Programm beschert Kunden einen kostenfreien Versand für ausgewählte Produkte, unabhängig vom Warenwert. Paypal erprobt nun wohl ein ähnliches Programm. In den USA erhalten während einer Test-Phase Kunden bei bestimmten Online-Shops einen kostenfreien Versand in Verbindung mit der Zahkungsmethode Paypal. Mit dabei ist unter anderem Levis. Interessant wäre nun zu erfahren wie denn ein Retailer die Versandkosten in diesem Fall kompensieren soll, und ob Paypal dabei eine aktive Rolle einnimmt.

Die Welt der Studien und Statistiken

Das ECC Köln stellt fest, das die Versandgeschwindigkeit der Versender in Deutschland offensichtlich den Kunden größtenteils zufriedenstellt, lediglich knapp unter sechs Prozent der Befragten seinen unzufrieden. In einer aktuellen Payment-Studie des ECC Köln, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aschaffenburg entstand, soll sich wieder einmal die Rechnung als Deutschlands liebstes Zahlungskind bestätigen. Ein Fehlen der gewünschten Zahlungsoption hingegen soll in 24 Prozent der Fälle zu einem Abbruch des Einkaufs führen. Abschließend hat der Full-Service-Payment-Provider Adyen in seinem vierteljährlich veröffentlichten „Mobile Payment Index“ auf einen weltweiten Marktzuwachs von 27 Prozent hingewiesen. Weiter führt Adyen aus dass iOS Geräte (iPhone und iPad) beinahe 75 Prozent aller mobilen Transaktionen auf Adyens Plattform ausführen würden, wohingegen Android Geräte für nahezu 25 Prozent, Windows Mobile 0,6 Prozent und BlackBerry für 0,3 Prozent  verantwortlich wären.Bemerkenswert bei Windows Mobile sei, dass Einkäufe von der Plattform um 20 prozent im Vergleich zum letzten Quartal angestiegen wären.

(Grafik: Adyen)
(Grafik: Adyen)

 

 

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