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E-Commerce-News: Paydirekt sagt PayPal den Kampf an

E-Commerce-News: Paydirekt sagt PayPal den Kampf an

In den E-Commerce-News fassen wir für euch regelmäßig relevante Themen aus Handel und Logistik zusammen. Heute mit dabei: bessere Umsatzprognosen mit Forecasting und wie Walmart auf die Erlaubnis für Lieferdrohnen hofft.

E-Commerce-News: Paydirekt sagt PayPal den Kampf an

(Grafik: Shutterstock/Antoniu)

Umfrage: Onlinehändler vernachlässigen Backend-Systeme

Grafik: Poet
Grafik: Poet

Die Verzahnung der unterschiedlichen Backend-Systeme muss in den Vordergrund rücken, damit der elektronische Handel eine erfolgreiche Perspektive hat. Erst dann lässt sich eine Übersicht auf die gesamten Kundendaten vornehmen und eine kanalübergreifende Analyse des Kundenverhaltens wird ermöglicht.

Grafik: Poet
Grafik: Poet

Davon sind die meisten Anbieter jedoch noch weit entfernt, wie eine Erhebung der Poet zur E-Commerce-Integration unter mehr als 100 Shop-Betreibern ergeben hat. In etwa jedem vierten Fall stellt der Webshop gemeinsam mit der Marketingkommunikation sowie den ERP- und CRM-Systemen eine integrierte Einheit dar. Elf Prozent befinden sich in entsprechenden Vorbereitungen oder realisieren eine solche Integration gerade. Jeder dritte Shop-Betreiber will die Integration innerhalb der nächsten zwei Jahre in Angriff nehmen.

GoCardless: Spezialist für Lastschriftzahlungen startet in Deutschland

Lastschriftzahlungen in Euro und in Britischem Pfund will der neue Anbieter durch automatisierte Verarbeitung stark vereinfachen. Die Implementierung des Dienstest in die Händlersysteme übernimmt GoCardless kostenfrei und bietet zur Nutzung des neuen Dienstes zwei Tarife: grundgebührenfrei mit Transaktionskosten von einem Prozent und maximal zwei Euro oder monatlich 250 Euro und Transaktionsgebühren zwischen 0,01 und 0,60 Euro. Transaktionsgebühren für fehlgeschlagene Lastschrifteinzüge berechnet GoCardless dabei nicht.

Screenshot: GoCardless
Screenshot: GoCardless

Walmart beantragt Erlaubnis für Zustell-Drohnen

Walmart hat einen Antrag eingereicht, um mit dem Bereitstellen von kommerziellen Drohnen die Waren von externen Anbietern zu ihren Vertriebszentren, aber auch zu Kunden nach Hause zu beginnen. Ziel sei es, ein effizienteres Liefersystem zu kreieren, um Waren zu bewegen.

Paydirekt: PayPal-Konkurrenz startet

Paydirekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Banken, das gegen die Übermacht Paypals beim Online-Shopping ankämpfen soll. Nutzer sind schnell und einfach in der Lage, Einkäufe direkt von ihrem Girokonto zu tätigen. Die Zahlungsgebühren werden vom Händler getragen, der diese mit den teilnehmenden Banken aushandeln muss. Ab Ende des Jahres können Nutzer sich dann über ihr Onlinebanking registrieren, sobald ihre Hausbank teilnimmt.

Screenshot: Paydirekt
Screenshot: Paydirekt

Einsteigerleitfaden Forecasting: Wie Umsatzprognosen Onlinehändlern helfen können

Jeder, der sich schon mal den Umsatz des letzten Monats angeschaut hat, um abzuschätzen, wie viel es im nächsten Monat wird, hat schon mit Forecasting begonnen. Wie viel vorhergesagt werden kann, hängt letztlich von der Datenmenge ab die zur Verfügung steht. Wenn das Unternehmen seit drei Jahren betrieben wird, werden die Umsatzprognosen genauer und umfangreicher sein als bei einem Unternehmer, der erst seit drei Monaten im Geschäft ist. Forecasting ist außerdem nützlich für die Ausgabenplanung, Nachbestellungen, Bewertung neuer Marketingstrategien oder Gewinnprognosen. Einen spannenden Einsteigerleitfaden bietet jetzt der Blog von Prestashop.

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Eine Antwort
  1. von ThomsonIT am 30.10.2015 (15:14 Uhr)

    PayDirekt ist doch wohl der größte Rohrkrepierer den sich die Deutschen Banken nur ausdenken konnten!
    Zum einen nehmen nicht alle Banken daran Teil. Dann findet das ganze ausschließlich in Deutschland Anwendung und auch nur, wenn der Käufer ebenfalls ein deutsches Konto hat.
    Dann gibt es unterschiedliche Gebühren, die jeder Händler individuell mit jeder teilnehmenden Bank (derzeit 7) aushandeln soll. Wenn ich also einen Onlineshop betreibe und irgendwann viele Banken daran teilnehmen, muss ich die Konditionen mit jeder Bank einzeln aushandeln. Dazu hat sich PayDirekt überlegt, dass man ein Zwischenhändler-Modell einführen könnte, der den Banken gegenüber als Großhändler auftritt und diesen muss ich dann ebenfalls an meinem Gewinn beteiligen. Also verdient PayDirekt, meine Bank, die Bank des Händlers und der Zwischenhändler. Der gearschte, weil vom Umsatz weniger übrig bleibt, ist mal wieder der Händler.
    Und dann sprechen wir noch nicht von der Datensammlung die dort anfällt. Oder der Tatsache, dass ich meinem Kunden einen Checkout-Prozess anbiete an deren Ende er möglicherweise feststellt, dass seine Bank nicht beteiligt ist und dann den Bestellprozess abbricht (Bei PayPal weiß man ob man damit zahlen kann oder nicht. Ebenso bei Kreditkarten). Oder der Tatsache, dass ich bei PayPal einen Käuferschutz habe, bei PayDirekt aber nicht. Oder der Tatsache, dass ich bei PayPal über jede Zahlung informiert werde und Transaktionen erstmal von meinem Bankkonto fernhalten kann, wenn es sich um eine nicht autorisierte Zahlung handelt. Bei PayDirekt geht das Geld direkt vom Konto ab und ist verschwunden. Findet ein Angreifer meine PayDirekt-Zugangsdaten heraus, ist mein gesamtes Konto und somit meine Lebenshaltung direkt gefährdet.

    Insgesamt kommt das Angebot einige Jahre zu spät und ist schlecht durchdacht. Das zu spät sein ist nicht weiter schlimm, wenn man es denn wenigstens richtig gemacht hätte. Aber so? Nein Danke!

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