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E-Commerce

46,3 Milliarden Euro – so groß soll der Onlinehandelsumsatz 2016 ausfallen [E-Commerce-News]

    46,3 Milliarden Euro – so groß soll der Onlinehandelsumsatz 2016 ausfallen [E-Commerce-News]

(Grafik: Shutterstock/Antoniu)

In den E-Commerce-News fassen wir für euch regelmäßig relevante Themen aus Handel und Logistik zusammen. Heute mit dabei: Amazons Umsatz-Rekord, Abmahnfalle bei Amazon und das erfolgreiche Einzelhandels-Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“.

Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com
Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com

Amazon sprengt 100 Milliarden-Umsatz-Marke

Der Online-Händler Amazon konnte auch im vierten Quartal Gewinne einfahren und steigerte seinen Umsatz um 22 Prozent. 482 Millionen US-Dollar standen am Ende auf dem Papier, das ist mehr als doppelt so viel als im Vorjahr. Zum dritten Mal in Folge schreibt Amazon schwarze Zahlen und konnte sogar den höchsten Gewinn seiner Geschichte erzielen. Im Jahr 2015 steigerte Amazon seinen Umsatz um gut 20 Prozent auf insgesamt 107 Milliarden US-Dollar.

Douglas stellt Glossybox-Konkurrent „Doubox“ ein

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(Screenshot: Doubox)

Doubox-Kunden erhalten im Februar ihre letzte Beauty-Box. Douglas begründet diesen Schritt damit, dass sich Doubox, wie alle anderen neuen Produkte auf dem Markt bewähren müsste, dies aber nicht erfolgreich der Fall gewesen wäre. Der Doubox-Shop wird offiziell am 01.03.2016 eingestellt. Ein vergleichbares Angebot plant Douglas momentan nicht. Goodbye Doubox!

Handelsverband Deutschland verkündet Jahreszahlen

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Sprachrohr des Einzelhandels, hat die Jahreszahlen zum Handel in Deutschland verkündet. Sein stärkstes Wachstum seit 20 Jahren verzeichnete der Einzelhandel 2015 – der Umsatz stieg um 3,1 Prozent. Wie auch schon im Vorjahr war der Online-Handel mit einem Plus von zwölf Prozent maßgeblich daran beteiligt. Für das Jahr 2016 rechnet der HDE mit einem Umsatz von 481,8 Milliarden Euro und auch der Online-Handel soll um weitere elf Prozent auf 46,3 Milliarden Euro wachsen.

Um die Zahlen der beiden Verbände HDE und bevh brechen regelmäßig Diskussionen los, eine Zusammenfassung zur Diskussion des letzten Jahres findet sich bei Olaf Groß im Shopbetreiber-Blog. Die Zahlen des bevh werden am 16.02 vorgestellt, bisher ist nur bekannt, dass der Verband seine Jahresprognose von 46,9 Milliarden Euro für den Onlinehandel bestätigt sieht.

eBay zieht erste Bilanz beim regionalen Projekt „Mönchengladbach bei eBay“

100 Tage lang wurde das Pilotprojekt „Mönchengladbach bei eBay“ getestet, nun ziehen eBay und Projektpartner mg.retail2020 ein positives Zwischenfazit. Die teilnehmenden Händler machten insgesamt einen Umsatz von über einer Million Euro und konnten ihre Produkte in über 50 verschiedene Länder verkaufen. Laut einer Hochrechnung können die Händler mit einem durchschnittlichen zusätzlichen Jahresumsatz von 90.000 Euro rechnen und das obwohl fast 50 Prozent der Händler vorher gar keine Berührungspunkte mit dem Onlinehandel hatten.

Lesetipp: Neuer Wein in alten Flaschen – Amazons unerlaubte Empfehlungsfunktion

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(Screenshot: Wortfilter)

Unser heutiger Lesetipp kommt von Mark Steier von wortfiter.de. Er greift das Thema von Amazons unerlaubter Empfehlungsfunktion auf und zeigt, dass sich auch nach dem Urteil des OLG Hamm absolut nichts geändert hat: Die Empfehlungsfunktion ist weiterhin eine Abmahnfalle für Marktplatzhändler. In seinem Artikel stellt er viele Fragen und versucht diese selbst zu beantworten, alles in allem sehr lesenswert!

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2 Reaktionen
P. David
P. David

Ich habe mir den Artikel dazu auf Wortfilter durchgelesen. Das ist ja im Grunde ein Skandal - zumal es sich doch offensichtlich ganz einfach lösen lässt, sowie von Mark vorgeschlagen oder Ebay bereits umgesetzt. Das ist doch (kosten)technisch alles andere als ein großer Aufwand oder stehe nur ich da auf dem Schlauch?

Antworten

A. Miller
A. Miller

Ja, die Geschichte die Wortfilter hier aufgreift ist wirklich ein Skandal. Es zeigt leider wie abgehoben Amazon mittlerweile agiert und sich um hiesige Vorschriften nicht allzu viel schert. Was ich hier nicht verstehe ist, dass die genannte Empfehlungsfunktion ja auch bei Artikeln aktiv ist, die Amazon auf seiner Seite selbst anbietet (Verkauf und Versand durch Amazon). Hier ist Amazon doch selbst in der gleichen Gefahr abgemahnt zu werden, wie seine Händler. Aber warum tut es keiner der Konkurrenten, wenn die Tür dafür schon sperrangelweit offen steht?
Ich bin (Gott sei Dank) kein Marketplace Händler bei Amazon, aber trotzdem sollte bekannt gemacht werden, wie Amazon mit denen umspringt. Die Sache mit der Abmahngefahr, die Amazon seinen Händlern zumutet, ist dabei ja nur eine der Spitzen des Eisbergs.

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