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Mehr Umsatz im E-Commerce mit nutzerbasierter Personalisierung

Mehr Umsatz im E-Commerce mit nutzerbasierter Personalisierung

Die nutzerbasierte Personalisierung war eines der großen Themen der , die am vergangenen Dienstag und Mittwoch in München stattfand. Anbieter entsprechender Lösungen versprechen deutliche Umsatzsteigerungen.

Mehr Umsatz im E-Commerce mit nutzerbasierter Personalisierung

In Zeiten von „Big Data“ steigt der Wert von Besucher- und Kundendaten, ganz besonders auch im . Im Mittelpunkt steht die Nutzerhistorie, also Daten zu allen Klicks und Käufen.

Komplexe Algorithmen berechnen aus den erfassten Nutzerdaten genaue Prognosen zukünftiger Umsätze und liefern auf das festgelegte Ziel optimierte Inhalte aus.

Ist ein Nutzer für regelmäßige Käufe von Produkten einer bestimmten Marke bekannt, bessert sich dessen internes „Ranking“. Bei internen Suchanfragen oder Empfehlungen steigt die Wahrscheinlichkeit einer Platzierung oder Erwähnung.

So geht Personalisierung im Onlinehandel

Passende Lösungen gibt es von vielen Unternehmen, die sich auf der Internet World in München präsentierten, darunter etablierte Unternehmen wie Fact-Finder, aber auch Startups wie Yoochoose.

Fact-Finder – Im Mittelpunkt steht Suche und Navigation

Fact-Finder konzentriert sich auf die Suchfunktion und Navigation von Onlineshops. (Screenshot: t3n/ fact-finder.de)
Fact-Finder konzentriert sich auf die Suchfunktion und Navigation von Onlineshops. (Screenshot: t3n/ fact-finder.de)

Fact-Finder fokussiert sich als etablierter Anbieter auf die Suchfunktion und Navigation in Onlineshops. Die Lösung ist bei über 1.300 Shops im Einsatz und verspricht Umsatzsteigerungen von bis zu 33 Prozent.

Kernprodukt ist eine „intelligente Suche“, die Schreib- und Tippfehler sowie andere Schreibweisen erkennt und mit den korrekten Produkten verbindet. Nutzern soll es dadurch leichter fallen das gewünschte Produkt zu finden.

Als Basis dient dabei ein System, das die Besucher eines Onlineshops kennenlernt und Händlern die Priorisierung von bestimmten Produkten ermöglicht. Händler können beispielsweise entscheiden, ob das interne „Ranking“ der Produkte von den Klicks oder der Marge beeinflusst wird.

Findologic – Konversionsraten von 10 Prozent dank Suchengine

„Konversionsraten von 10 Prozent sind keine Seltenheit.“

Ähnlich arbeitet auch das Salzburger Unternehmen Findologic, dessen Kernprodukt „intelligente Suchergebnisse“ sind. Die zugrundeliegende Technologie bietet Onlineshops nicht nur einen selbstlernenden Wortschatz, sondern erkennt auch Nutzerverhalten.

Das Resultat sind laut Aussage von Geschäftsführer Matthias Heimbeck stark steigende Konversionsraten bei suchenden Besuchern. Sie konvertieren nach einer Implementation von Findologic in 10 Prozent der Fälle.

Findologic kann darüber hinaus auch personalisierte Neuigkeiten und Angebote an bestimmte Nutzer ausspielen. Abhängig vom bisherigen Kaufverhalten werden beispielsweise unterschiedliche Produktkategorien beworben.

Yoochoose – Performance-basierte Bezahlung als Pluspunkt

Das Kölner Yoochoose bietet mit der „Personalization Solution“ eine Empfehlungs-, Such- und Mailing-Lösung. Sie sammelt Daten über Besucher (per Cookie) oder Kunden (per Nutzer-ID) und liefert daraufhin personalisierte Empfehlungen, Suchergebnisse und Newsletter aus.

„Yoochoose verdient ausschließlich an zusätzlich generierten Umsätzen.“

Händler erzielen mit der SaaS-Lösung zwischen fünf und 20 Prozent mehr Klicks auf Produkte, erklärte Geschäftsführer Michael Friedmann im Gespräch mit t3n.de auf der Internet World. Die Performance von Yoochoose sei dabei stark vom Portfolio abhängig.

Zur Implementation bietet Yoochoose Extensions für unter anderem Oxid, Shopware und Magento. Die Bezahlung erfolgt im Gegensatz zu beispielsweise Findologic ausschließlich über Gebühren zusätzlich generierter Umsätze.

prudsys – Personalisierung in Echtzeit

Etwas technischer wirkt die „Realtime Decisioning Engine“ von prudsys. Sie lernt „on the go“ vom Verhalten der Besucher sowie Kunden und nutzt die gesammelten Daten in Form von sechs Modulen, darunter in personalisierten Empfehlungen und Newslettern.

Die sechs Module von prudsys. (Screenshot: t3n/ prudsys.de)
Die sechs Module von prudsys. (Screenshot: t3n/ prudsys.de)

Wie die zuvor genannten Anbieter ermöglicht prudsys mit „RDE Search“ personalisierte Suchergebnisse, die sich am Verhalten des Nutzers orientieren. Doch damit lange nicht genug. Das Modul „RDE Scoring“ analysiert das Verhalten aktiver Nutzer, ermittelt daraus Prognosen wichtiger Kennzahlen und passt den Onlineshop an um etwaige Abbrecher auf der eigenen Website zu halten.

Noch weiter geht prudsys Mit dem Modul „RDE Pricing“, das nach eigenen Aussagen „weltweit erste Tool für dynamische Preisoptimierung“. Es optimiert die Produktpreise in Echtzeit und in Abhängigkeit von Kunden-, Markt- und Unternehmenssituationen.

Fazit

Händler können mithilfe der Technologien dieser vier Anbieter starken Einfluss auf den Abverkauf ihres Sortiments nehmen. In Kombination mit ausgefeilter Webanalyse wird dadurch nicht nur ein Mehrumsatz möglich, sondern eine Voraussage zukünftiger Umsätze. Webanalyse-Anbieter Webtrekk prägt in diesem Kontext den Begriff „User Relationship Management“. In Zeiten der Konsolidierung ein wichtiges Merkmal langfristig erfolgreicher Onlineshops.

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Eine Antwort
  1. von Daniel am 02.04.2015 (10:12 Uhr)

    Da Personalisierung ein Kundenbindungsfaktor ist, hier eine kleine Umfrage zum Thema.

    https://www.acid21.com/Blog/Umfrage-Kundenbindung-im-Zeitalter-des-digitalen-Shoppings/

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