E-Commerce-Studie: Geshoppt wird vorm TV und auf dem Klo

E-Commerce-Studie: Geshoppt wird vorm TV und auf dem Klo
Knapp die Hälfte aller Online-Shopper erledigen ihre Einkäufe, während sie auf dem Sofa vor dem Fernseher sitzen, eine kleine Minderheit shoppt sogar vom Badezimmer aus. Das sind Ergebnisse einer weltweiten E-Commerce-Studie, die der Zahlungsdienstleister WorldPay in Auftrag gegeben hat. Trotz der zunehmenden Verbreitung von Mobile Commerce, also dem Shoppen via Smartphone oder Tablet-PC, kauft die überwiegende Mehrheit der befragten Personen von Zuhause aus ein.
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E-Commerce-Studie: Online-Shopping in der Kneipe hat sich noch nicht durchgesetzt (Foto: philcampbell / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

E-Commerce-Studie: Online-Shopping Zuhause um 20.40 Uhr

Im Durchschnitt finden die Online-Shopping-Touren rund um den Globus in der eigenen Wohnung um 20.40 Uhr statt, so die extrem verknappte Bilanz des „Global Online Shopper Reports“. Für die umfangreiche E-Commerce-Studie wurden 19.000 Verbraucher in 15 Ländern, darunter Großbritannien, USA, China, Deutschland, Spanien und Indien befragt, schreibt das Branchenportal InternetRetailing. Demzufolge befinden sich 95 Prozent der Online-Shopper beim Einkaufen via Internet weltweit in den eigenen vier Wänden, 54 Prozent im Wohnzimmer, 43 Prozent im Schlafzimmer und immerhin 3 Prozent im Badezimmer.

Obwohl das Online-Shopping unterwegs sich noch nicht durchgesetzt hat, nutzen die Konsumenten eine Vielzahl – auch mobiler – Geräte. Der heimische Desktop-PC als virtuelle Einkaufszentrale im E-Commerce hat ausgedient. Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der befragten Online-Shopper nutzen einen Laptop, 19 Prozent ihr Smartphone und 11 Prozent einen Tablet-PC. Der Online-Einkauf mit mobilen Geräten ist vor allem in China und Indien auf dem Vormarsch. Dort nutzen 46 bzw. 40 Prozent das Smartphone zum Online-Shoppen, wie die E-Commerce-Studie ergeben hat.

E-Commerce-Ausgaben schon bei 25 Prozent

Die wachsende Mobilität sorgt auf der einen Seite für eine Steigerung der potenziellen Kundenschar, bedeutet allerdings auch, dass Online-Händler den Mobile-Shoppern auch das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten müssen. „Mit der Weiterentwicklung der Technik müssen die Händler ganz vorn dabei sein, wenn es darum geht zu verstehen, welche Services die Kunden wünschen“, erklärt Philip McGriskin, Produktmanager bei WorldPay. E-Commerce und Mobile Commerce haben nicht nur für Online-Händler eine hohe Relevanz. Auch der traditionelle Handel muss sich umstellen. Laut E-Commerce-Studie werden bereits 25 Prozent der Einkaufsumsätze online bestritten.

Weitere Links zum Theme E-Commerce:

Where ecommerce happens: study - InternetRetailing

Trends im E-Commerce: Das musst du wissen - t3n-Magazin

Mobile Commerce: Warum Amazons mobile Seite so schnell ist - t3n-News

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5 Antworten
  1. von André Schneider via facebook 26.04.2012 (16:01Uhr) 1.

    Das nenne ich krank ^^ also wenn ich online shoppe, dann wohl eher vorm PC, aber doch nicht bei solchen Aktivitäten xD baaaah, das ist echt krank ^^

  2. von Sybille Hubig via facebook 26.04.2012 (16:14Uhr) 2.

    es gibt ja auch welche, die mit nintendo 3DS oder PSP auf dem Klo sitzen ... oder ganz altmodisch mit Zeitung oder Buch ...Das konnte ich auch noch nie verstehen!

  3. von Mirko Gleibe via facebook 26.04.2012 (16:34Uhr) 3.

    mist. erwischt... Aber wo fällt einem denn sonst auf, dass das Klopapier farblich nicht zu den Handtüchern passt, und ehe man das vergessen hat?!? Ich kanns nachvollziehen...

  4. von Facebook Credits sollen echtes Zahlungsm… 02.05.2012 (10:28Uhr) 4.

    [...] Facebook bekannten Onlinehändlern wie eBbay oder Amazon in nichts nachsteht, schließlich hat der Onlinehandel noch viel Potenzial nach oben und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wäre nicht gut beraten, würde er nicht zügig zu [...]

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