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E-Ink-Smartphone auf Android-Basis verspricht außergewöhnliche Akkulaufzeit

Der chinesische E-Reader-Hersteller Onyx bastelt derzeit an einem Android-Smartphone mit E-Ink-Display, wie es normalerweise von digitalen Lesegeräten bekannt ist. Das Onyx E-Ink-Smartphone soll nicht nur extrem leicht und die Bildschirminhalte auch bei Sonnenlicht gut lesbar sein, sondern es verfügt auch über WLAN und UMTS (3G). Die Akkulaufzeit wird mit mindestens einer Woche angegeben.

E-Ink-Smartphone auf Android-Basis verspricht außergewöhnliche Akkulaufzeit

E-Ink-Smartphone: Vor- und Nachteile

Statt auf LCD oder AMOLED setzt Onyx bei seinem neuen auf ein E-Ink-Display (wie es z. B. in Amazons Kindle E-Reader zum Einsatz kommt). Das hat den Vorteil, dass sich Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen lassen und der Akku geschont wird. Bei normaler Nutzung hält der Akku rund eine Woche, nicht wie im Video angekündigt, einen Monat, wie Kollege Charbax auf ARMdevices.net richtig stellt. Das ist allerdings immer noch deutlich mehr, als die Akkus in herkömmlichen Smartphones zu leisten im Stande sind. Nachteile des E-Ink-Displays im Smartphone-Einsatz: Die Darstellung erfolgt derzeit nur in Graustufen, Farbe und Videos können nicht angezeigt werden. Aktuell wird an einer Verbesserung der Refresh-Rate gearbeitet.

E-Ink-Smartphone: Lange Akkulaufzeit

Das E-Ink-Smartphone, von dem im Video ein Prototyp zu sehen ist, läuft mit einer auf Gingerbread beruhenden Android-Variante. Nächstes Jahr soll das Gerät in die Produktion gehen. Weitere Details über die technischen Spezifikationen sind noch nicht bekannt. Nur so viel: Das E-Ink-Smartphone ist sehr leicht, soll weniger als 100 Gramm wiegen. Unter der Haube soll ein ARM Cortex-A5 Prozessor arbeiten. Das E-Ink-Display ist kapazitiv und flexibel, also sehr belastbar.

Ein solches Smartphone, das mit mindestens einer Woche Akkulaufzeit punkten kann – abhängig davon, ob viel telefoniert und gesurft wird – könnte vor allem für Manager auf Reisen interessant sein, die lediglich E-Mails abrufen, den Kalender nutzen und telefonieren wollen. Da nur die wenigsten aktuellen E-Ink-Displays derzeit Farbe darstellen, geschweige denn Videos ruckelfrei anzeigen können, ist das Gerät in seiner jetzigen Entwicklungsstufe dem Smartphone-Fan kaum zu empfehlen. Abzuwarten bleibt, wie viel Onyx für das E-Ink-Smartphone verlangen will.

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4 Antworten
  1. von Nico am 18.10.2012 (17:27 Uhr)

    Das ist eine interessante Entwicklung. Wird aber kaum den Massenmarkt ansprechen weil E-Ink für mulitmedia Konsum nicht geeignet ist. Mal abwarten.
    @Andre Schneider: Du hast scheinbar noch kein E-Ink Gerät genutzt. Der Vergleich mit dem Flugmodus ist nicht realistisch.

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  2. von holyowly am 18.10.2012 (21:49 Uhr)

    Gott sei dank! Es wird Zeit, dass auch mal wieder elektronische Geräte erfunden bzw. designed werden mit denen man ARBEITEN kann. Heutzutage gibts nur noch Idiocrazy-bunte Symbole mit Ambitionen für Augenkrebs. Da is so ne Entwicklung wirklich zu bewundern. Bunt kann ja jeder!

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  3. von Alex am 19.10.2012 (10:40 Uhr)

    Wirklich innovative Idee. Ich kann mir einige Situationen vorstellen, in dem dieses Telefon wirklich überzeugen könnte. In Gegenden, wo man häufiger ohne Stromversorgung auskommen muss, oder die Sonneneinstrahlung überdurchschnittlich hoch ist, würde das Telefon echte Vorteile bieten.

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  4. von werner am 22.10.2012 (08:08 Uhr)

    würde gut zu blackberry passen, damit die wieder ein Smartphone bringen für Kommunikation und Abstimmung.

    Einige Dienste müssten in Grausstufen sinnvoll bedienbar sein. Karten gibts scheinbar: http://www.mapmatters.org/server/2514
    Ob jede Website/Feedreader ganz ohne Farbe auskommt? Bei barrierefreien Websites sollte es mE funktionieren.

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