Drücke die Tasten ◄ ► für weitere Artikel  

E-Mail-Client .mail: Designstudie wird Wirklichkeit

Die Designstudie des E-Mail-Client .mail ging um die Welt. Zahlreiche Online-Portale berichteten, darunter auch t3n. Das überwältigende Feedback motivierte. Jetzt wird der E-Mail-Client Wirklichkeit.

E-Mail-Client .mail: Designstudie wird Wirklichkeit

Tobias van Schneider erwartete kaum Feedback, als er das Designkonzept seines E-Mail-Client veröffentlichte. Doch schon innerhalb weniger Tage berichteten zahlreiche Online-Portale und auch direktes Feedback blieb nicht aus. Über 500 erreichten ihn innerhalb der ersten drei Tage, schreibt van Schneider in seinem Blog. Das große Interesse an seinem Konzept motivierte ihn jetzt einen ersten Prototyp zu entwickeln, der als Mac OS X-App umgesetzt werden soll.

Ein modernisierter E-Mail-Client

Für die Umsetzung bittet van Schneider um weiteres Feedback. Auf der offiziellen Website können sich Interessierte für den Newsletter eintragen. Updates sollen aber auch auf seinem Blog veröffentlicht werden.

So könnte der E-Mail-Client .Mail aussehen.

Zwei Features, auf die van Schneider besonders viel Wert legt, sind die sogenannten Actionssteps und ein zentralisiertes Verzeichnis aller erhaltenen Anhänge. Seiner Meinung nach sollten diese Features auch von anderen E-Mail-Clients unterstützt werden.

Das vollständige Designkonzept könnt ihr euch in dieser Bildergalerie ansehen.

Unser Leser Stefan Urbansky hat das Layout des E-Mail-Client schon einmal in HTML, CSS und Javascript nachgebaut. Für einen ersten Eindruck reicht das allemal. Wie gefällt euch die Umsetzung?

Weitere Informationen

Autor:
88 Shares bis jetzt – Dankeschön!

Bewerten
VN:F [1.9.22_1171]
17 Antworten
  1. von ERICH am 26.07.2012 (12:03Uhr)

    Jetzt wo Sparrow an GMAIL ging... passender Zeitpunkt

  2. von Unknown am 26.07.2012 (12:16Uhr)

    Die wichtigste aller Regeln, Regel Nr. 1 wurde hier grundlegend verletzt. Da bleibt nur der Auschluss.

  3. von Dieter am 26.07.2012 (12:18Uhr)

    kann meinem vorredner nur zustimmen

  4. von Timeeeeeee am 26.07.2012 (13:47Uhr)

    Hey! Das ist Sparrow! Keine irgendwie gelungene Studie, sondern einfach von Sparrow kopiert!

  5. von Timeeeeeee am 26.07.2012 (13:48Uhr)

    .mail ist do arm ...

  6. von Timeeeeeee am 26.07.2012 (13:48Uhr)

    do -> so

  7. von Crowd for all am 26.07.2012 (16:34Uhr)

    Ich würde mir als Vorstufe von Kickstarter u.ä. eine Plattform wünschen wo man Ideen (auch anonym aber dann gefiltert bzw. kein Unfug und kein Hate) verkünden kann, die dann irgendwer so oder anders (oder durch Hilfe der Crowd) realisiert.

    Ohne Abmahnungen gäbe es das längst. So muss man auf ein anderes Land warten wo man kostenlos seine Ideen verschenken kann damit sie jemand umsetzt wo nicht alles verboten ist. Mal sehen wann Andreesen von selber auf die Idee kommt die ich schon seit Jahren werbefinanziert ohne Steuergelder oder Finanzierungen machen würde.

    Revoluzzer-Hilfen hätten dort gecrowded (Idee, Verbesserungen, Finanzierung, Umsetzung) worden und Syrien wäre längst befreit und die Flüchtlingsdörfer würden unbürokratischer Hilfen erhalten.
    Aber wir können ja auch auf die Lösungen von Politikern warten. Die Programmierer von Elena, Herkules, Inpol.Neu usw. werden Syrien mit EU-Millionen mit Beratung von und zu Guttenberg befreien... .

    Es gibt zig Projekte wo jeder sofort mitmachen würde, die aber mangels Environment (Abmahnungen sind gemeint) nicht überall realisiert werden können.
    Siehe dieses Kreditkartengroße Aufklapp-Iphone-Ladegerät welches leider zu teuer ist. Solche Ideen sind nichts tolles und hatten eure Vorgesetzten sicher auch schon als sie mit einem leeren Iphone irgendwo standen und sowas müsste man halt sammeln. Leider macht es keiner und US-Startups (oder Kickstarter) kommen selber nicht auf die Idee.
    Jeder Schüler müsste Ideen "scribblen" können und dort hochladen bevor die Kreativität abstirbt. Oder jeder Iphone-User. Sowas wie "VIP-Mail" und unterschiedliche Icons für Benachrichtigungen hätte schon ins Iphone-OS1.1 gehört.
    Opera der Browser organisert Emails besser als ein angeblich überlegenes Iphone. Und "Anhänge" für die Emails mit Anhängen wohl ähnlich wie bei diesem .mail-Client sehe ich da auch als Kategorie für Emails.

    Pidgin und zig (siehe Wikipedia) ICQ/AIM/...-Messenger basieren auf LibPurple und C-Programme auf libc. Es wäre also vielleicht interessant, in dem Zusammenhang generische Mail-Libraries zu haben (C geht wohl überall leidlich, .net, objective-c, dalvik sind nervig) und nicht alles (IMAP usw.) ständig neu programmieren zu müssen. Der eigentliche Client ist dann der View und Zugriff und Verwaltung der (mit einheitlichen Libs geholten) Emails (oder Referenzen auf Imap-Konten).

  8. von Andreas Fritz via facebook am 26.07.2012 (17:01Uhr)

    GEIL

  9. von Dominik Bhr via facebook am 26.07.2012 (17:02Uhr)

    sieht richtig schick aus!

  10. von Timo Hermann via facebook am 26.07.2012 (17:04Uhr)

    Okay, cool. Mein erster Gedanke war "Wozu noch ein weiterer Email-Client?" - aber tatsächlich bügelt diese Studie einige grundlegenden Probleme von Apple Mail und allen anderen Clients aus. Wenn er wirklich so umgesetzt wird, wird er ein brillanter Workflow-Booster. Allein schon der Attachement-Manager - klasse!

  11. von Fabian Eßer via facebook am 26.07.2012 (17:36Uhr)

    Wie ich schon bei euch auf der Seite geschrieben habe: Gibt's alles schon in der Form... Absolut garnix an der "designstudie" ist irgendwie neu und noch nicht realisiert...

  12. von Jop am 26.07.2012 (19:12Uhr)

    Nett. Aber so sieht auch der Windows 8 Mail aus. Ist halt die Metrooptik, nur etwas dezenter, was mir persönlich zusagt. Aber dennoch versteh ich nicht, was daran innovativ sein soll. Seis drum, ich wünsche dem Herren Erfolg.

  13. von Martin Emmert am 26.07.2012 (20:21Uhr)

    hm... ich frage mich wie die Kommentare ausgefallen wären, wenn das von Apple wäre...

  14. von huettenzauber am 26.07.2012 (21:08Uhr)

    mit 150-200 Mails am Tag im Posteingang würd ich mir gern mal die sortierfunktionent anschauen
    momentan ist das programm nur eins: Platzverschwendung pur

  15. von Lars Budde am 26.07.2012 (23:58Uhr)

    @Jop: Ich glaube, es ist nicht die Optik die hier für Begeisterung sorgt. Ich stimme deinen Vorrednern zu, all diese Funktionen gibt es vereinzelt schon. Durch das Zusammenspiel von Optik und Funktionen ist .Mail aber auf jeden Fall sehenswert.

    @huettenzauber: Da gebe ich dir völlig recht. Das ist vermutlich das größte Problem von .Mail. Mit welchem E-Mail-Client arbeitest du denn zurzeit? Kriegst du das Problem damit in den Griff?

  16. von Tobias Weinhorst via facebook am 29.07.2012 (13:02Uhr)

    Hey Fabian, kannst du kurz mitteilen, wo es das schon gibt? Danke

  17. von Incredimail: Der radikal andere Mail-Cli… am 08.03.2013 (10:44Uhr)

    [...] E-Mail-Client .mail: Designstudie wird Wirklichkeit - t3n-News [...]

Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema E-Mail
Richtig schöne E-Mails: Diese Website zeigt inspirierende Beispiele
Richtig schöne E-Mails: Diese Website zeigt inspirierende Beispiele

„Really Good Emails“ sammelt Beispiele für großartige E-Mails aus verschiedenen Bereichen. Neben einem Screenshot der eigentlichen Nachricht gehen die Macher auch auf die jeweiligen Stärken... » weiterlesen

Mobile E-Mail-Marketing: Das nächste große Ding?
Mobile E-Mail-Marketing: Das nächste große Ding?

E-Mails werden zunehmend auf mobilen Endgeräten gelesen. Damit wird es wichtiger als je zuvor, auch die eigenen Marketing-E-Mails dahingehend anzupassen. » weiterlesen

Lavaboom: Deutscher Anbieter will den E-Mail-Verkehr sicherer machen
Lavaboom: Deutscher Anbieter will den E-Mail-Verkehr sicherer machen

Lavaboom will seinen Nutzern die sichere Kommunikation via E-Mail ermöglichen. Der deutsche Anbieter will noch diese Woche in den Beta-Betrieb gehen. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen