E-Mail: Wie sich die Nutzung des Urgesteins digitaler Kommunikation verändert hat [Infografik]

E-Mail sei auf dem Rückzug. Das wird jedenfalls mit Blick auf die steigende Bedeutung sozialer Netzwerke gern behauptet. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Geht die Entwicklung so weiter wie bisher, werden es anstelle der 2,9 Milliarden Menschen, die E-Mail in 2010 als aktiven Kommunikationskanal nutzten, in 2014 derer 3,8 Milliarden sein. Damit bleibt E-Mail die wichtigste Onlineaktivität überhaupt. Der E-Mail-Dienstleister Litmus stellt weitere interessante Informationen zusammen.

E-Mail: Weiterhin überwiegt die Nutzung via Desktopclients

Litmus hat sich im Rahmen ihres Kerngeschäfts, dem Analysieren von E-Mail-Marketingkampagnen, angesehen, wie Nutzer E-Mail verwenden. Dabei konnte festgestellt werden, dass Desktopclients mit über 50% Anteil immer noch die häufigste Art, E-Mails zu lesen und zu schreiben, darstellen.

Ganz allgemein dominiert mit 37% die Nutzung via Outlook. Weit abgeschlagen folgen die Webmailer Hotmail (11%) und Yahoo! (10%). Ebenfalls für 10% aller Zugriffe zeichnet mittlerweile das iPhone verantwortlich. Nimmt man die iOS-Devices zusammen, folgen sie mit 13% Anteil an Platz 2 hinter Outlook. Der Googlemail-Webclient liegt mit 4% am unteren Ende der Bedeutsamkeitsskala.

Im Segment der Mobilnutzer dominiert das iPhone mit 80% Anteil, während Android knappe 20% für sich verbuchen kann. Blackberry spielt praktisch keine Rolle mehr.

Betrachtet man den Zugriff auf Webmailer und analysiert, welche Browser dafür genutzt werden, zeigt sich ein rasanter Anstieg der Google Chrome Verwender, insbesondere, aber nicht nur unter Googlemail-Usern.

Folgend nun die , die ihr hier in einer größeren Version sehen könnt:

Email Client Market Stats 1000
Wie, wo und womit werden E-Mails genutzt? (Quelle: Litmus)

 

Weiterführende Links zum Thema E-Mail-Marketing:

Alle News zum Thema Google Chrome auf der t3n-Themenseite.

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13 Answers

  1. von Marc Biskup via facebook 17.09.2011 (17:57Uhr) 1.

    wtf? Thundebird nur 1%?

  2. von Si Mone via facebook 17.09.2011 (17:59Uhr) 2.

    OMG! Cest incroyable!
    http://tiny.cc/lestrucs

  3. von Andre Ottlik via facebook 17.09.2011 (18:01Uhr) 3.

    Bei einer Email Kampanie hatten wir einen 30% Schnitt der die Emails geöffnet haben. Ich hatte weniger gerrechnet!

  4. von soenke 17.09.2011 (18:23Uhr) 4.

    Ich versteh nicht, wie immer alle behaupten können die Emil würde aussterben. Versucht euch mal bei irgendeinem Social Network ohne Email anzumelden!

  5. von THO 17.09.2011 (18:25Uhr) 5.

    Das mit Thunderbird überrascht mich auch. Der Client ist doch nach Outlook recht verbreitet, Apple mal außen vor gelassen. Windows Live Mail wird 4mal so viel genutzt?

  6. von E-Mail: Wie sich die Nutzung des Urgeste… 17.09.2011 (19:43Uhr) 6.

    [...] Weiterlesen bei t3n >> [...]

  7. von nik 17.09.2011 (21:32Uhr) 7.

    10% iPhone? Sorry, aber das mag vielleicht für die Leser des ausgewerteten Newsletters gelten, aber klingt sonst wenig glaubhaft. Dass die E-Mail-Nutzung rückgängig sei, habe ich bisher auch noch nirgendwo gehört. Und wenn - müsste man mal das Wort Nutzung näher beleuchten. Darüber kommunizieren ist etwas grundlegend anderes, als E-Mail für ein paar Newsletterabonnements und Online-Registrierungen zu „haben“…

  8. von Harry 17.09.2011 (21:34Uhr) 8.

    Ganz logisch sind mir die Zahlen nicht.
    Wenn man davon ausgeht, dass Windows einen Markanteil von 80-90% hat, hieße dies bei 37% Outlook-Nutzung, dass ca. 2/3 der Windows-User etwas anderes nutzen, als das in Windows integrierte Outlook.
    Das glaube ich einfach nicht. Unter der These kommt mir auch das eine Prozent Thunderbird sehr wenig vor.
    Aber we gesagt: reine Gefühlssache...

  9. von Holger Greulich via facebook 17.09.2011 (22:59Uhr) 9.

    Ich kann es ja nicht anhand von selbst generierten Zahlen belegen, aber mir scheinen diese Zahlen aus der Infografik irgendwie unglaubwürdig.
    Allein die Verteilung innerhalb der Mobildevices scheint schon nicht korrekt zu sein, siehe Marktanteile von Blackberry, iPhone und Android...
    http://appwars.files.wordpress.com/2011/02/smartphone-ma-usa-2010.jpg
    http://www.heise.de/mobil/meldung/Smartphone-Verkaeufe-Ueber-100-Millionen-Geraete-im-2-Quartal-1321631.html

  10. von Michael Döring 18.09.2011 (14:11Uhr) 10.

    Ich glaube auch, dass Newsletters als Datenbasis sehr fragwürdig sind. Immerhin findet ein Großteil der E-Mail Kommunikation in Unternehmen statt und das ohne Newsletters.

  11. von Thilo Hermann 19.09.2011 (14:28Uhr) 11.

    Interessante Übersicht! Zumindest, um sich einen groben Überblick zu verschaffen.

    Im Detail muss man die Werte - wie immer bei E-Mail-Statistiken - natürlich mit Vorsicht genießen, sogar wenn sie von Litmus kommen, deren Analysedienst schon recht ausgereift ist.

    Verzerrungen gibt es aber sicher
    - weil manche Clients Zähl-Grafiken häufiger blocken als andere (Beispiele: Outlook 2000/2003 und iOS: Bilder werden per Default angezeigt; Outlook 2010 und Thunderbird: Bilder werden per Default blockiert; ältere Blackberrys: nur Text-Mails, keine Chance auf Email-Statistiken über Zähl-Pixel)
    - weil manche Clients nicht eindeutig über den User Agent zu identifizieren sind (z.B. sind Apple Mail, Entourage und Outlook unter Mac kaum bis gar nicht auseinander zu halten, sie identifizieren sich alle als Safari)

    Irgendwelche Angaben zur Datenbasis (Anzahl, Verteilung nach Ländern, B2B/B2C) wären natürlich hilfreich gewesen, aber was solls, die Infografik ist auch eher als Werbung für einen Anbieter einzustufen...

    @nik: wenn man sich die Kunden von Litmus so ansieht, geht es mit ziemlicher Sicherheit nicht nur um "einen Newsletter", sondern um einige Millionen Mails
    @Harry: 37% Outlook bezieht sich auf den Gesamt-Anteil, einschließlich Mobil und Webmail, die in der Statistk ja fast die Hälfte des Email-Aufkommens ausmachen. Auf dem Desktop beträgt der Outlook-Anteil immerhin 72%. (meine Vermutung: real noch etwas höher, da Outlook 2007/2010 i.d.R. Grafiken blockieren)

  12. von Die E-Mail wird 40 – ein Rückblick »… 10.10.2011 (11:42Uhr) 12.

    [...] E-Mail: Wie sich die Nutzung des Urgesteins digitaler Kommunikation verändert hat [Infografik] - t3n News [...]

  13. von E-Mail: Wie sich die Nutzung des Urgeste… 11.10.2011 (08:56Uhr) 13.

    [...] E-Mail: Wie sich die Nutzung des Urgesteins digitaler Kommunikation verändert hat [Infografik]... E-Mail sei auf dem Rückzug. Das wird jedenfalls mit Blick auf die steigende Bedeutung sozialer Netzwerke gern behauptet. Dabei ist das Gegenteil der Fall.   Source: t3n.de [...]

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