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E-Mail der Zukunft: Dieser schicke Client soll bald Realität werden

E-Mail der Zukunft: Dieser schicke Client soll bald Realität werden

Auch wenn es sich bisher nur um ein Designkonzept handelt, versprechen die Macher des E-Mail-Programms viele spannende Funktionen. Im Dezember wollen sie mit der eigentlichen Entwicklungsarbeit beginnen.

E-Mail der Zukunft: Dieser schicke Client soll bald Realität werden
Geplanter E-Mail-Client. (Bild: Jeremy Goldberg)
So stellen sich die Macher den E-Mail-Client der nächsten Generation vor. (Bild: Jeremy Goldberg)
So stellen sich die Macher den E-Mail-Client der nächsten Generation vor. (Bild: Jeremy Goldberg)

Neuer E-Mail-Client soll bestehende Probleme lösen

Die zwei Amerikaner Jeremy Goldberg und Drew Wilson haben sich viel vorgenommen. Sie wollen einen E-Mail-Client entwickeln, den es in der Form noch nicht gibt. Das UI-Design sieht nicht nur schick aus, sondern soll in Kombinationen mit verschiedenen Funktionen auch einige sehr reale Probleme lösen, die bestehende Mail-Programme plagen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Mail-App nicht viel mehr als ein Designkonzept. Die Entwicklung der OS-X-App soll aber im Dezember 2013 beginnen. Ein Veröffentlichungsdatum steht noch aus, aber immerhin zeigen die beiden Macher bereits, wohin die Reise gehen soll.

E-Mail: Das Zauberwort für einen übersichtlichen Mail-Eingang soll "responsive Inbox" lauten. (Bild: Jeremy Goldberg)
E-Mail: Das Zauberwort für einen übersichtlichen Mail-Eingang soll "Responsive Inbox" lauten. (Bild: Jeremy Goldberg)

Die „Responsive Inbox“ für eure E-Mails

Mails von uns unbekannten und somit in vielen Fällen unwichtigen Personen sollen in ihrem Mail-Programm schnell als solche zu erkennen sein. Um das zu erreichen, soll der Mail-Client lernen, welche Personen uns wichtig sind. Dazu werden beispielsweise unsere Konten auf den sozialen Netzwerken mit dem Mail-Client verknüpft. Des Weiteren soll ein lernfähiger Algorithmus dabei helfen, wichtige Mails zu erkennen.

Die Mails von Menschen, die wir tatsächlich kennen, bekommen mehr Platz eingeräumt. Bei diesen Mails werden so neben dem Titel auch ein Avatar und der erste Teil der Nachricht angezeigt. Bei unbekannten Absendern beschränkt sich die Anzeige auf den Absender und den Titel der Mail. Die beiden nennen das Konzept „Responsive Inbox“. Ein weiterer Button neben der Suchleiste am oberen Rand zeigt sogar nur Mails von euch bekannten Absendern an.

E-Mail-Client: Alle Anhänge auf einem Blick. (Bild: Jeremy Goldberg)
E-Mail-Client: Alle Anhänge auf einem Blick. (Bild: Jeremy Goldberg)

E-Mail: Integriertes Austragen von Mailinglisten

Eine weitere Funktion könnte Nutzern ebenfalls viel Zeit ersparen. Statt in Mails mühselig nach dem Unsubscribe-Link zu suchen, soll dieser bei jeder Mail von einer Mailingliste in der Kopfzeile angezeigt werden. Schreibt man selbst eine Nachricht, wird das CC- und BCC-Feld standardmäßig ausgeblendet um mehr Platz für die eigentliche Mail zu schaffen. Werden die Felder doch verwendet, setzen die Macher auf Farbcodierungen, damit Mails beim Beantworten oder Weiterleiten nicht versehentlich an die falsche Adresse gelangen.

Zusätzlich soll es außerdem eine praktische Übersichtsseite geben, auf der alle eingegangenen E-Mail-Anhänge angezeigt werden. Dieses Feature kennt der ein oder andere aber wohl auch schon von anderen Tools wie beispielsweise dem Web-Mail-Dienst Outlook.com von Microsoft. Bis der E-Mail-Client von Goldberg und Wilson wirklich in einer nutzbaren Version vorliegt, dürfte leider noch etwas Zeit vergehen. Die Ansätze sprechen allerdings bereits für ein sehr durchdachtes und ansehnliches Konzept.

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12 Antworten
  1. von Hold am 27.11.2013 (14:48 Uhr)

    Sieht aus wie Outlook unter Windows 8...

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  2. von Werner am 27.11.2013 (15:18 Uhr)

    Sieht fast aus wie Apple Mail... ;-)

    Zitat: Mails von uns unbekannten und somit in vielen Fällen unwichtigen Personen sollen in ihrem Mail-Programm schnell als solche zu erkennen sein.

    Na das gibts doch schon, ViP's heißt das..zwar manuell und umgekehrt gedacht ..

    Zitat: Dazu werden beispielsweise unsere Konten auf den sozialen Netzwerken mit dem Mail-Client verknüpft.

    Nee danke.. den Tripp mache ich nicht mit. Alles kreuz und quer verknüpfen auf Ami Servern gespeichert, das ganze Paket dann sehr praktisch für die NSA.. danke!
    Zudem wird es dann mit Sicherheit kompliziert wenn ich bestimmt Leute da nicht (mehr) haben will etc.

    Trotzdem viel Erfolg.. vielleicht gefällt es ja anderen.

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  3. von jan am 27.11.2013 (17:55 Uhr)

    Was soll eigentlich dieser Beitrag? t3n ist erschreckend flach geworden. Entweder kommen Berichte wie toll Apple und wie schlecht alles Andere ist oder es kommen Beiträge wie dieser hier.

    Beim nächsten solchen Beitrag war es das für mich hier. Also vermutlich schon morgen....

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  4. von Danny am 27.11.2013 (18:29 Uhr)

    Interessant ist daran vor allem, dass es sich designtechnisch von meiner iPad app die ich gerade in Arbeit habe kaum unterscheidet. Witzig nur dass mein Shot einige Tage früher auf dribbble war, als von dem Jeremy. Der hat sogar den exakt gleichen Hintergrund mit dem Verlauf/Blur in der Navi, was schon sehr zu Wünschen übrig lässt, da der eig. aus mehreren Bildern zusammengesetzt war mit Blur und Colorüberlagerungen. Gut abgekupfert.

    Aber btt: Ich halte nichts von diesen Millionen Email Clients, die angeblich nun die tollsten sein sollen. Bisher konnte mich keiner überzeugen extra ein Mail programm zu installieren.

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  5. von Jo am 27.11.2013 (19:29 Uhr)

    na, da sind ja die typischen t3n meckerer (äh, leser) schon wieder lustig dabei.

    ich finde es immer wieder interessant neue clients vorgestellt zu bekommen um alternativen zu apple etc. zu haben, airmail fand ich eine weile interessant - gibt's aber leider nicht mobil, responsiv muss jetzt natürlich sein für jeden neuen client. ich werde es mal ausprobieren, schon aufgrund des unsubscribe button's und der attachment tab klingt auch sinnvoll - das gab es mal bei yahoo für bilder, der würde mir eine menge sucherei sparen.

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  6. von Phil am 27.11.2013 (21:40 Uhr)

    Klingt gut, aber aus pratischen Gründen würde ich trotzdem bei Gmail bleiben. :D

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  7. von Remo am 28.11.2013 (06:52 Uhr)

    Klingt ja ganz spannend, aber Google Mail hat zumindest im Webmailer genau diese Funktionen bereits enthalten...
    Trotzdem eine gute Idee das auch Nicht-Gmail-Nutzern zur Verfügung zu stellen.

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  8. von Michael am 28.11.2013 (08:27 Uhr)

    In Unternehmen wird es kaum noch eine Rolle spielen. Web-basierte Lösungen wie Zarafa, Zimbra oder Exchange mit Web-Access werden/sind Standard. Fat Clients sind nur noch für SOHO.

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  9. von Knarf Zneam am 28.11.2013 (10:01 Uhr)

    Die hier beschriebenen Funktionen enthält neben dem bereits erwähnten Gmail auch Outlook.com. Das flache Design erinnert mich auch an ol.com. Trotzdem Danke dass solche Themen auch mal erwähnt werden. Email ist ja noch lange nicht tot.

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  10. von Thomas Klaas am 28.11.2013 (12:12 Uhr)

    Hier steht immer wieder, dass es neben GMail Nutzern dann auch die anderen nutzen können die GMX etc. über POP3 abfragen...
    GMail kann man genau wie Outlook auch als Client für andere Dienste nutzen, GMail sendet und Empfängt dann die GMX/WEB/XY Mails via POP3 und SMTP.

    Erleichtert den Umstieg, so muss man niemandem eine neue Adresse mitteilen und hat trotzdem alle tollen Funktionen ;)

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  11. von Artur am 28.11.2013 (13:15 Uhr)

    An alle Designexperten hier. Dieses Art von E-Mail-App-Design im "Flat-Design" mit blurred Elementen ist mittlerweile in Fülle vorhanden. Man schaut sich nur dribbble an. Da findet man x-Designs mit dem gleichen Designkonzept.

    Wichtiger als das Design, finde ich die Funktionilität, die hier kaum Beachtung findet.

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  12. von Martin am 28.11.2013 (14:58 Uhr)

    Unibox mal auschecken!

    Da ist wenigstens das "Problem" der Konversationen gescheit gelöst… deutlich gescheiter als unter Apple Mail.

    Und man hat eine tolle Anhangsübersicht von allen Anhängen eines einzelnen Kontaktes.

    Für alle Webworker, die viele Daten mit Kunden hin und herschicken ein tolles Tool und in seiner sehr frühen Entwicklungsphase schon sehr weit, stabil und ausgereift.

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