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Sponsored Post Was ist das?

eBay-Schreck Fyndiq kommt nach Deutschland: Jetzt 6 Monate kostenlos verkaufen

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Das E-Commerce-Startup Fyndiq wächst in Schweden seit seiner Gründung kontinuierlich. Jetzt kommt der Marktplatz auch nach Deutschland und will den großen Playern Konkurrenz machen. Händler verkaufen die ersten sechs Monate kostenlos. 

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Fredrik Norberg, CMO und Mitgründer bei Fyndiq, sitzt grinsend im Fyndiq-Hauptquartier in Stockholm und lacht: „Wir haben Ebay vom schwedischen Markt vertrieben”. Auch wenn die Aussage des 35-jährigen Marktplatz-Mitgründers nicht ganz ernst gemeint sein dürfte, ist sie im Kern wahr. Fakt ist: Seit Mai 2015 ist Ebay nicht mehr in Schweden vertreten, während Fyndiq seit seiner Gründung 2010 rasant wächst und die Fühler nun Richtung Deutschland ausstreckt. Ganz offensichtlich machen die Schweden in ihrer Nische – das Unternehmen bezeichnet sich selber als Schnäppchen Superstore – alles richtig.

Niedrige Enstiegshürden

Von Anfang an stand hinter dem Unternehmen aus Stockholm die Philosophie, Händlern den Verkauf über die Plattform so einfach wie möglich zu machen. Einstiegsbarrieren wurden bewusst niedrig gehalten. Das zeigt sich bereits bei der Anmeldung: Mit wenigen Klicks ist ein Händlerkonto registriert, die Anmeldung dauert keine fünf Minuten. Auch die AGB sind überschaubar.

Inzwischen bietet Fyndiq auch deutschen Händlern ein ständig wachsendes Paket an Plattformen und Middleware-Lösungen, um den Marktplatz an das jeweilige Händlersystem anbinden zu können: Neben Magento, Gambio, PrestaShop und WooCommerce folgen kurzfristig Anbindungen an Shopware, magnalister, OscWare, ChannelPilot, Plentymarkets und Unicorn2.

Fyndiq Deutschlandstart

Weder Einstellgebühren noch monatliche Kosten

Im Gegensatz zu Ebay ist Fyndiqs Gebührenstruktur flach und transparent: Es fallen weder Einstellgebühren noch monatliche Kosten an. Für unverkaufte Ware, die auf der Plattform angeboten wird, bezahlen Händler keinen Cent. Bei jedem Verkauf gehen 95 Prozent des Verkaufspreises an den Händler. Eine Staffelung nach Kategorien oder Volumen gibt es nicht. Auch auf lange Vertragslaufzeiten wird verzichtet, Händler können jederzeit aufhören, über den Marktplatz zu verkaufen.

Innerhalb von vier Jahren zahlte Fyndiq bereits mehr Gewinne an seine Händler aus als Ebay. Rikard Andersson, Head of Merchant Relations ist täglich in Kontakt mit den Händlern und weiß woran das liegt: „Unser Ziel ist es, die Verkäufe über unsere Plattform zu maximieren – und nicht den Aufwand. Da wir selber keine Waren und kein eigenes Lager haben sind die Produkte der Händler unser Kapital. Wir arbeiten eng mit unseren Händlern zusammen und unterstützen sie in allen Belangen.”

Guter Draht zum Händler

Tatsächlich steht Rikards Abteilung in engem Kontakt mit den Händlern. Dabei sind sich die Mitarbeiter für nichts zu schade. Um die Händler zwischen Black Friday und Cyber Monday zu unterstützen, schickte Fyndiq seine Mitarbeiter in die Lager der Händler. „Wir haben beim Verpacken geholfen, Weihnachtslieder gesungen und gute Stimmung verbreitet, die Händler hat es gefreut”, berichtet Magnus Dahl, Key Account Manager bei Fyndiq.

Natürlich sind es am Ende nicht nur die guten Beziehungen, die ein Unternehmen in so kurzer Zeit zur Erfolgsgeschichte werden lassen. Peter Andersson verkauft schon länger bei Fyndiq, bietet sein Sortiment aber auch über Tradera an, das E-Commerce-Unternehmen, das Ebay gekauft hat, als es mit der eigenen Plattform nicht lief. „Obwohl ich das selbe Sortiment auf beiden Marktplätzen anbiete, mache ich 90 Prozent meines Umsatzes über Fyndiq. Das Marketing ist einfach klasse. Ich muss mich nicht mitten in der Nacht mit Anfragen von Kunden herumärgern, da ich mit dem Kundenservice nichts zu tun habe“, sagt der Händler. Andere Händler teilen Anderssons Erfahrungen, ihr Fokus hat sich so nach und nach immer weiter auf Fyndiq verschoben.

Was ist der Plan für Deutschland?

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„Ich denke nicht, dass wir es in Deutschland so einfach haben werden, wie in Schweden, aber wenn wir uns ein kleines Stück vom großen Kuchen abschneiden können, sind wir auf dem richtigen Weg”, meint Norberg. „Wir hören von allen Seiten, dass die deutschen Händler gespannt auf Alternativen zu den großen Playern warten. Und wenn wir zusammen mit ihnen Ebay und Konsorten auch in Deutschland ein wenig das Fürchten lehren könnten, wäre das ein großer Erfolg”.

Und Fyndiq setzt noch einen drauf: Mit dem Händler-Schnäppchen verkaufen Händler sechs Monate lang komplett ohne Verkaufsgebühr.

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3 Reaktionen
@Viel Glück
@Viel Glück

Steht doch da.

- Nur Händler nutzt nicht viel. Siehe wikipedia: Minimumgesetz . Man braucht genug Händler und Kunden und passende Produkte, passenden Preis, passenden Versand usw.
- Es ist unklar was exakt findiq bietet und was nicht. Zählt beispielsweise Zahlungs-Abwicklung dazu oder eben nicht. Kann man dort Waren lagern, verpacken und versenden lassen usw.
- Es ist unklar welche Zahlungs-Systeme angeboten werden. Laut Berichten hier bei t3n.de macht jedes beliebte Zahlungs-System mehrere Prozente mehr bzw. weniger erfolgreiche Warenkörbe im Online-Shop aus.
- Es ist unklar wieso (laut dem Text) der Händler nicht mit Kunden-Nachfragen belastet wird. Die Kunden haben doch genau so viel Fragen wie bei Ebay und Amazon. Wo landen denn die Fragen oder darf man (wie bei Zuckerberg in Berlin, fast allen PR-Konferenzen, fast allen Quartals-Zahlen-Konferenzen usw.) per Handy keine Fragen stellen ?
- Jeder regelmäßige Ebay/Amazon-Kunde hat vermutlich 2-5 Dinge, welche bei Ebay bzw. Amazon besser laufen könnten.

Wie üblich und beispielsweise in
http://t3n.de/news/erfolgreich-pitchen-tipps-672682/
gefordert wurde das natürlich mit Beispielen unterlegt.

Aber wie ich (inclusive Lösungs-Möglichkeiten) schon vor 10 Jahren wusste, gibt es quasi kaum konstruktive Diskussions-Kultur zur aktiven Verbesserung durch Bürger, Beteiligte, Betroffene,... .
http://www.golem.de/news/soziale-medien-wohlfuehlaktivismus-statt-debattenkultur-1601-118748.html
Man soll oft wohl nur 100% dafür oder dagegen sein. Wie Zuschauer-Rufe bei Eishockey oder Baseball... Oder Tippfehler finden...
Wer hingegen inhaltlich triviale Ergänzungen zu Agentur/PR-Meldungen fordert, ist vermutlich eine Stufe höher und gehört daher vielleicht schon zu den oberen 1%..5%.

Antworten
Frank
Frank

@Viel Glück

Was möchten Sie uns damit sagen ?

Antworten
Viel Glück
Viel Glück

Viele User sind auch träge und installieren von sich aus praktisch kaum Apps obwohl das natürlich tausende Mal einfacher ist als damals unter Windows.

Nur Händler haben hilft nichts. Als Vermittler muss man beide Seiten pasend bedienen. Tausend iWatch-Besitzer auf der Android-Watch-Messe mit 100 Ausstellern ist halt unpassend. Keine Kunden = Keine Käufe = Keine Kohle .

Und Amazons Bezahlabwicklung oder Paypal für Ebay-Käufe ist halt noch am einfachsten.

Schön ist allerdings die Betreuung der Händler. Hoffentlich gehört auch Versandkosten-Minimierung usw. dazu und alles was sonst so bei Kickstarter fehlt und zu unzufriedenen Käufern führt:
http://www.golem.de/news/minidrohne-wieso-hob-zano-nie-ab-1601-118701.html

Auch triviale Dinge die bei Amazon und Ebay fehlen könnte man als frischer Konkurrent etablieren. Z.b. wie schnell Produkte versendet werden. Ebay und Amazon wissen das haargenau an den Paket-Tracking-Nummern und der Sendungs-Verfolgung.

Oder wenn Käufe kaputtgehen das man bequem Ersatzteile bekommt wäre ein nettes Feature von Amazon. Oder Dienstleistungen wie "Fernseher aufstellen und Sender installieren, passend Kabel(zu Amazon-Preise) ergänzen usw." hat Amazon wohl auch praktisch nicht. Ersatzteile oft leider auch nicht.

Auch das Produktsorten versandfähig gemacht werden fehlt Amazon. Sperrgut-Aufschläge lassen mich immer noch viele NonFood(=Sachen) im Discounter kaufen. Ikea hingegen erfand das man Tischbeine entfernen kann damit man sie im Käufer-PKW transportieren kann.

Oder das man exakt auf Paket-Größen bestellen kann ist seit Größen-Gesetz-Änderung wohl möglich. Denn wenn man 500 Gramm bestellt bezahlt man wegen Verpackung usw. das Porto für 501-999 Gramm statt wie es schlauer wäre den etwa halb so hohen Porto-Preis für 51-499 Gramm. Also kauft man bei Amazon oder Ebay.

Rakuten, Ricardo, Yahoo Auctions usw. sind in einigen Ländern bzw. Regionen ja wohl teilweise auch größer als Amazon bzw. Ebay. In Italien und Spanien gibts Amazon noch gar nicht so lange.

Maktführerschaft führt praktisch immer zur Stagnation des Produktangebotes. Was Skype oder Paypal teilweise großartig einführen hätten sie oft schon im ersten Update von Version 1.0 vor 10 Jahren oder wann-auch-immer einbauen können. Auch Ebay und Amazon haben Verbesserungen nötig.

Gute Plattformen erlauben Kunden auf Anfrage, die Produkte über Amazon oder Ebay abzuwickeln. Kostet dann natürlich mehr aber wäre vielen Kunden schon mal lieber.

Was also exakt macht findiq und was der Händler ? Mehr Auszahlung an die Händler wird ein schwächeres Argument wenn man die Zahlungen der Kunden zeitaufwendig selber überwachen muss.
Und da hier auch so oft von Zahlungs-System berichtet wird, wäre das natürlich auch relevant. Wenn es nur für Künstler und teuren Sonder-Krams ist, ist das natürlich eine andere Zielgruppe als Massen-Markt. Durchschnittliche Waren-Anzahl und Durchschnittlicher Kaufpreis oder Dezile o.ä. wären mal interessant.

Schön ist die Anbindung an die Shopsysteme. Hier wird man für eine App mit der man im Auftrag des Franchise-Nehmer die Waren-Datenbank ausliest und die Schnäppchen und Lieferbarkeit von Produkten dem kleinen Kunden auflistet ja evtl wegen unlizensierten "Zugriffs auf patentierte SQL-Datenbanken" möglicherweise verklagt und abgemahnt. Dort darf man APIs realisieren.

Und wieso hat man mit dem Kundenservice nichts zu tun ? Klar sind 90% der Anfragen "Wo bleibt mein Paket ?" aber die Kunden-Fragen bei Amazon unter der Produktbeschreibung als Beratungs-Alternative werden ja genutzt und vieles weiss fyndiq ja gar nicht selber.
Speziell bei Versand-Kosten-Optimierung, verfügbarer Farben, manchmal auch Abmessungen usw. herrscht großer Nachfrage-Bedarf durch Kunden. Das macht schon einen Unterschied ob man bei kleinen Produkten Versand 1mal oder mehrmals zahlen muss.

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