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Ein echter Follower für einen Tag: Dieser Dienst macht es möglich

Ein echter Follower für einen Tag: Dieser Dienst macht es möglich

Dem einen oder anderen mag es vielleicht gruselig erscheinen, aber der Dienst „Follower“ bietet einen echten Begleiter für einen Tag. Initiiert wurde der Follower-Service von der New Yorker Künstlerin Lauren McCarthy.

Ein echter Follower für einen Tag: Dieser Dienst macht es möglich
Follower. (Screenshot: Lauren McCarthy/t3n)

Follower: Beobachtung für einen Tag

Eine echte Person, die einem einen Tag lang auf Schritt und Tritt folgt – was für viele sicher gruselig ist, soll anderen eine Art der Interaktion oder Beziehung bieten, die sie noch nie hatten. Der Dienst „Follower“ der New Yorker Künstlerin Lauren McCarthy sichert Nutzern zu, dass eine Person sie einen ganzen Tag lang beobachten wird. Eine echte Interaktion soll aber nicht stattfinden, der Beobachter bleibt außerhalb der Sichtweite des Beobachteten.

Welche Aktivitäten man am „Follower-Day“ unternimmt, bleibt einem selbst überlassen. (Screenshot: Lauren McCarthy/t3n)
Welche Aktivitäten man am „Follower-Day“ unternimmt, bleibt einem selbst überlassen. (Screenshot: Lauren McCarthy/t3n)

Ob es sich um eine Performance der anderen Art oder einen echten Service bietet, den McCarthy etablieren will, sei dahingestellt. Für den Launch einer entsprechenden iOS-App habe sie jedenfalls einige Hürden überwinden müssen. Apple hielt das Ganze für eine Stalking-App, McCarthy musste den Konzern vom Gegenteil überzeugen.

Und so funktioniert das Follower-Projekt: Um den Service in Anspruch nehmen zu können, müssen sich Nutzer auf der entsprechenden Website anmelden und dabei etwa erklären, warum sie einen Follower für einen Tag haben wollen. Haben sie den Bewerbungsprozess bestanden, erhalten sie den Link zu einer geheimen iPhone-App und geben darüber ihre Standortdaten frei. Am Morgen des Beobachtungstages erhalten sie eine Nachricht, dass die Beobachtung jetzt beginnt, am Abend kündet ebenfalls eine Nachricht vom Ende.

Follower-Dienst soll ausgeweitet werden

Bisher gibt es den Follower-Dienst lediglich in New York, Nutzer müssen mindestens drei Tage verfügbar sein, und die einzige Beobachterin ist McCarthy selbst. Dementsprechend sicher sei der Service auch, wie es in den FAQ heißt. Allerdings werden weitere Follower gesucht, die einen Verfolgungstag übernehmen sollen. Nutzer, die mitten an einem solchen Tag Zweifel packen, können laut McCarthy durch einfaches Löschen der App sofort die Beobachtung abbrechen. Die Künstlerin scheint von ihrem Projekt jedenfalls überzeugt zu sein, sie will Follower in weitere Städte und auf weitere mobile Plattformen bringen.

In diesem Zusammenhang sicher interessant ist der t3n-Artikel „Selbstinszenierung bis zum Burnout: Instagramerin Essena will keine Social-Media-Ikone mehr sein“.

via www.heise.de

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3 Antworten
  1. von Ich am 15.02.2016 (08:40 Uhr)

    Wäre schön wenn der Artikel klären würde WARUM das gemacht werden soll.... Welche Vorteile ergeben sich für die beteiligten Personen?

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  2. von Jürgen Tepe am 16.02.2016 (12:29 Uhr)

    Ganz einfach! Damit man einen Tag lang einen Follower hat.

    Vieleicht aber auch, damit wir mal drüber nachdenken, was der Quatsch mit den Fans und Followern auf FB, Twitter & al. überhaupt soll?

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