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Das sind die sichersten Messenger: WhatsApp, Threema und Co. im EFF-Test

    Das sind die sichersten Messenger: WhatsApp, Threema und Co. im EFF-Test

Vergleich der Messenger: Welche Dienste sind sicher und welche nicht? (Screenshot: EFF)

Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Reihe von Messengern unter die Lupe genommen und auf ihre Sicherheit hin geprüft. Das Ergebnis ist als übersichtliche Bewertungsliste verfügbar.

Spätestens seit den Enthüllungen um die NSA-Überwachung sprießen die Anbieter angeblich sicherer Messenger-Dienste wie Pilze aus dem Boden. Aber sind die Tools, die Nutzer – im Vertrauen auf deren Sicherheit – dazu verwenden, private und teils heikle Nachrichten zu verschicken, auch wirklich sicher? Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat den Messenger-Test gemacht.

Wie sicher ist dein Messenger?

Geprüft wurden zahlreiche bekannte und und weniger bekannte Messenger wie Threema, WhatsApp, Viber, Skype, iMessage, Textsecure oder Cryptocat nach insgesamt sieben Gesichtspunkten: Etwa, ob die Kommunikation auf dem Weg zwischen Nutzer und Server verschlüsselt wird und ob der Anbieter mitlesen kann. Auch wichtig: Sind Code und Verschlüsselungsverfahren dokumentiert und einsehbar und wurde das Ganze bereits unabhängig geprüft? All diese Kriterien flossen in den Test ein.

Ausschnitt aus der EFF-Liste zur Messenger-Sicherheit (Screenshot: EFF)
Ausschnitt aus der EFF-Liste zur Messenger-Sicherheit. (Screenshot: EFF)

In allen sieben Kategorien einen grünen Haken gab es für Textsecure und Cryptocat, die zusätzlich als „Featured Tools“ empfohlen werden. Ebenfalls in allen Kategorien überzeugend sind laut EFF-Überprüfung die Dienste Chatsecure + Orbot, Signal/Redphone, Silent Phone und Silent Text.

Sicherheits-Check der EFF: Die meisten Messenger offenbaren Schwächen

WhatsApp vermochte im EFF-Check mit nur zwei von insgesamt sieben zu erreichenden Punkten nicht wirklich zu überzeugen, sowohl bei der Verschlüsselung als auch bei der Transparenz über die angewendeten Verfahren offenbaren sich hier Schwächen. Der Blackberry Messenger und der Yahoo Messenger schnitten sogar noch schlechter ab als WhatsApp.

Ohne einen einzigen Pluspunkt und damit absolut nicht zu empfehlen sind die Dienste Mxit und QQ. Hier werden die Nachrichten gar nicht verschlüsselt. Während es sich bei Mxit um einen südafrikanischen Anbieter mit rund fünf Millionen Nutzern handelt, ist QQ aus China mit fast 900 Millionen Nutzern monatlich weltweit einer der am meist genutzten Messenger-Dienste.

via www.engadget.com

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3 Reaktionen
Wurmbock
Wurmbock
06.11.2014, 17:54 Uhr

Na ja... wenn man proprietäre Software mit mehr oder minder OpenSource Anwendungen in einen Topf wirft, wird's immer ein bisschen schräg. Ich nutze für mein "sensibles Netzwerk" seit Monaten ausschließlich THREEMA und kann auch sehr gut damit leben, dass es sich dabei um geschlossene Weichware handelt. Mir ist die konsequente End-to-End Verschlüsselung wichtiger.

Just my 2 cent...

Antworten

irgendeinem Spinner
irgendeinem Spinner
06.11.2014, 23:26 Uhr

Tox finde ich als wirklich dezentralen Messenger viel interessanter. Schade, dass der noch nicht in der Liste geführt wird.

Antworten

Ebs
Ebs
07.11.2014, 03:26 Uhr

https://www.eff.org/secure-messaging-scorecard
Hier kann man es sich selbst angucken..

Im Übrigen schließe ich mich dem Kommentar von "Wurmbock" an und würde noch um das Churchill Zitat ergänzen: "Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.."
Das nämlich etwa der BlackBerry Messenger BBM mit seinem PIN System generell unsicherer sein soll als die Datenkrake WhatsApp glaubt ja wohl kein Mensch!

Für die Unterstützung dieser Studie ist wohl Facebook aufgekommen!

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