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eGym erhält 45 Millionen Euro [Startup-News]

eGym erhält 45 Millionen Euro [Startup-News]

In den Startup-News geht es heute um richtig viel Geld: Das Münchner Startup eGym erhält 45 Millionen Dollar. Ein europäischer Fonds will gleich eine dreiviertel Milliarde Dollar einsammeln. Und RTL macht in Sachen Startup-Akquise auf ProSiebenSat.1.

eGym erhält 45 Millionen Euro [Startup-News]

Das Startup eGym hat eine zweistellige Millionenfinanzierung erhalten. (Foto: hang_in_there / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Riesen-Deal in München: Fitness-Startup eGym sammelt 45 Millionen Euro ein. (Screenshot: eGym)
Riesen-Deal in München: Fitness-Startup eGym sammelt 45 Millionen Euro ein. (Screenshot: eGym)

Riesenrunde für deutsches Fitness-Startup eGym

45 Millionen US-Dollar – solche Summen sammeln normalerweise nur Rocket-Internet-Unternehmen ein. Das Münchner Startup eGym hat diese Finanzierung nun auch ohne den prominenten Berliner Inkubator ergattern können. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Neuinvestor HPE Growth Capital. Der Wagniskapitalgeber investiert laut Gründerszene gewöhnlich in , die „mindestens zehn Millionen Euro Umsatz machen und kurz vor der Profitabilität stehen“. Auch die früheren Geldgeber – der High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital und Highland Capital Partners – beteiligten sich an der Finanzierungsrunde.

eGym baut smarte Fitnessgeräte, die mit der Cloud verbunden sind. Mit Hilfe einer App lassen sich Widerstände einstellen, aber auch Trainingsabläufe nachverfolgen. Derzeit vertreibt das Startup seine Geräte in neun Ländern, mit dem neuen Kapital wollen sich die Münchner nun auf den US-Markt wagen.

RTL übernimmt das Startup Smartclip

Die Kölner Sendergruppe macht es der Konkurrenz aus Unterföhring nach und weitet seine Investorenaktivitäten aus. Nach der Übernahme von Sparwelt und Gutscheine.de und der Kapitalspritze für VideoAmp hat sich RTL nun die Anteilsmehrheit bei dem Startup Smartclip gesichert. Das Unternehmen produziert Online-Werbevideos. Der Kaufpreis soll bei 47 Millionen Euro liegen, die Sendergruppe erhält dafür knapp 94 Prozent der Anteile.

„In Deutschland wird durch den Kauf die Reichweite des Gesamtportfolios signifikant steigen, wodurch unser Vermarktungsinventar für Onlinevideos in Deutschland substanziell wächst“, lässt sich Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland, zitieren. Das Bundeskartellamt muss der Übernahme allerdings noch zustimmen. Auch ProSiebenSat.1 investiert regelmäßig in Startups.

Europäischer Fonds will 750 Millionen Dollar einsammeln

(Foto: Atomico)
(Foto: Atomico)

Der in London angesiedelte Wagniskapitalgeber Atomico will einen neuen Fonds auflegen. Für Investitionen in Startups plant das Unternehmen, 750 Millionen US-Dollar einzusammeln, wie Techcrunch berichtet. Atomico bestätigte die Summe demnach gegenüber dem Onlineportal. Der Geldgeber investiert vor allem in Startups in großen europäischen Tech-Hubs wie Berlin, Stockholm oder London. Es ist bereits der vierte Fonds, den die Firma auflegt. Für seinen dritten Fonds hatte das Unternehmen 477 Millionen US-Dollar zusammenbekommen.

Mattermark erhält 7,3 Millionen Dollar

Das Sales-Startup Mattermark hat am Montag eine weitere Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Das Daten-Unternehmen erhielt 7,3 Millionen Dollar von Investoren, damit steigt die gesamte Fundingsumme auf 18,4 Millionen US-Dollar. Zu den Altinvestoren gesellen sich die Foundry Group und der Business Angel Jon Hallett, die die aktuelle Kapitalspritze anführten. Nach eigenen Angaben macht Mattermark derzeit monatlich einen Umsatz von 300.000 Dollar. Insgesamt wird dem Unternehmen ein Wert von 42 Millionen US-Dollar beigemessen.

Tesla baut seine Produktionsfabrik aus

Der US-Autobauer Tesla, der mit seinen elektrischen Fahrzeugen große Autokonzerne wie Volkswagen oder Daimler unter Druck setzt, baut seine Fabrik im kalifornischen Fremont weiter aus. Bloomberg zufolge haben Wallstreet-Investoren bereits eine Tour durch die neuen Hallen bekommen. Grund für die Erweiterung: das Model 3, das Tesla in weniger als zwei Wochen vorstellen will. Derzeit baut der Autohersteller die Modelle S und X in Fremont. Mit dem Upgrade sollen künftig noch mehr elektrische Autos in Kalifornien vom Band rollen. Im vergangenen Jahr hatte Tesla die Fabrik unter anderem mit einer neuen Stanzpresse und einem neuen Lackierungs-Shop ausgestattet.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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2 Antworten
  1. von Keyyz am 22.03.2016 (09:39 Uhr)

    Die Verknüpfung von Sporttrends mit technischen Gadgets scheint derzeit im Trend zu sein!

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  2. von Tesla für alle am 22.03.2016 (12:04 Uhr)

    Wie ist die Fertigungs-Präzision von Tesla ? Typisch amerikanisch oder 6sigma-japanisch ?
    Was ist mit den Powerpacks ?

    http://t3n.de/news/tesla-model-3-elektro-crossover-675233/
    Wie Musk CNN sagte, sei das für spätestens 2018 erwartete Fahrzeug als abgespecktere Version des Model S vorgesehen.
    Quasi das SE-Modell der Model-S.

    http://t3n.de/news/tesla-model-3-vorstelllung-678769/
    Der bisher günstigste Tesla soll laut Zeitplan Ende 2017 ausgeliefert werden.

    Davon haben wir aktuell wohl noch nicht so viel oder die Maschinenbauer sind l...a...n...g...s...a...m und Tesla versucht den Aktien-Preisverfall zu verhindern indem ständig Meldungen gemeldet werden.

    "Eine Stanzpresse" und "neue Lackiererei" klingt eher nach Manufakturen wie Lotus, Bentley, Rollce Royce vermutlich, Lamborghini (ich glaube zwei lange Rows an denen die Autos produziert und weitergeschoben werden), evtl Volvo(Referenzbeispiel für Team-Gruppen-Work für LKW(?)-Zusammenbau) usw.
    Robofizierte Massenproduktion wäre ganz nett.
    Auch die hunderttausenden Kilometer Röhren und gleich lang wohl auch die Stützen wo die drauf stehen! und natürlich die Kabinen für Hyperloop müssen ja auch in gigamassenfabriken produziert werden.

    Man sollte ihm klar machen das ihm wie beim iPad-1 die Türen eingerannt werden und er Zillionen Aufträge kriegen wird. Dann wird keiner mehr Benzin-PKW fahren wollen... Und Softwareupdates gibts beim ihm hoffentlich auch besser und länger als bei Android-Luxus-Handies oder deutschen Auto-Herstellern. Software ist wie Bilanzen: Jedes Quartal eine neue Version auch wenn sich nicht immer viel ändert...

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