In eigener Sache Neue Werbeform „Sponsored Post“ auf t3n.de

t3n Redaktion, 04.02.2010 - 11:52 | 16 Kommentare |
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In den nächsten Tagen wird es hier auf t3n.de den ersten „Sponsored Post“ geben. Sprich: Ein Werbekunde bezahlt für eine News. Diese bezahlten Einträge unterliegen dabei einigen klaren Bedingungen, die uns sehr wichtig sind. So muss das Thema auf jeden Fall für Euch von Interesse sein und zu unserem Themenbereich passen. Außerdem sind diese News natürlich als „Sponsored Post“ gekennzeichnet, damit Ihr wisst, woran Ihr seid.

Den Hintergrund dieser neuen Werbeform müssen wir sicher nicht lange erklären: Wie viele andere Medienunternehmen schauen wir, wie man eine Website refinanzieren kann. Und da es kaum funktionierende Beispiele gibt, hilft vor allem eine Sache, die wir sowieso gern machen: ausprobieren.

Klar ist für uns, dass wir beispielsweise nicht einfach eine Bezahlschranke vor Inhalte setzen wollen, die heute frei zugänglich sind. Man denke nur an unser Heftarchiv, in dem jeder kostenlos in bisherigen Ausgaben des t3n Magazins lesen kann. Diese Inhalte stehen aus Überzeugung frei und offen zur Verfügung und so soll es nach unserer Vorstellung auch bleiben.

sponsored post screen 596x229 In eigener Sache: Neue Werbeform „Sponsored Post“ auf t3n.de

Screenshot eines Sponsored Post.

Damit bleibt als Einnahmequelle zunächst die Werbung. Und es ist doch so: Im Idealfall macht eine Anzeige alle drei Beteiligten zufrieden - der Werbekunde bekommt Aufmerksamkeit, das verbreitende Medium verdient Geld und nicht zuletzt bekommen die Leser eine für sie nützliche Information. In „Sponsored Posts“ sehen wir dazu eine Menge Potenzial. So sollen diese News nicht einfach Pressemitteilungen sein, sondern beispielsweise Toolvorstellungen, Ratgeberbeiträge oder auch Interviews.

Wir sind gespannt auf dieses Experiment und natürlich auch auf Euer Feedback.

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16 Antworten zu “In eigener Sache: Neue Werbeform „Sponsored Post“ auf t3n.de”

  1. #1 Stotti

    Grundsätzlich habe ich mit so etwas keine Probleme, so lange klar erkennbar ist, dass es sich um Werbung handelt. Wenn es für die Zielgruppe auch noch hilfreich ist, warum nicht?

    Ich bin gespannt, was der Inhalt des ersten sponsored Posts sein wird.

    Viele Grüße
    Stotti

  2. #2 berti.vogts

    Wenn das deutlich gekennzeichnet ist - so wie bei t3n - habe ich kein Problem mit bezahlten Beiträgen. Und wenn ihr dadurch mehr Geld u. Zeit habt, um eigene, tolle Beiträge zu schreiben, dann ist das total okay.

  3. #3 Andreas Lenz

    im screenshot oben ist schon zu sehen, wie es ungefähr aussehen wird. auf der startseite und auch im single view wird einfach ein dicker "sponsored post" balken über die gesamte breite eingeblendent.

  4. #4 faby, Botschafter des Lächelns

    Im ersten Moment dachte ich, oh nein... trigami-ähnliche Anzeigen auf t3n! Aber nachdem ich den Artikel gelesen habe, denke ich, leider ist Werbung die Haupteinnahmequelle. Und bezahlte News sind auf jeden Fall besser als Layer Ads oder Google Adsense.

    Ich denke, es könnte ein guter Kompromiss sein, denn bezahlte News heißen ja nicht, dass es schlechte Nachrichten sind ;)

  5. #5 sergej.mueller

    Finde den Schritt richtig, aber auch mutig. Bin ebenfalls gespannt, was erscheint und wie es angenommen wird.

  6. #6 Kreuzfahrtinspektor

    Ich sehe dies auch (eher) positiv – gegen themenrelevante Exclusiv- und/oder Newsartikel ist nichts zu sagen. Der Vortel ist natürlich auch, dass sehe ich wie faby, das Sponsored Posts weniger stören, und u.U. auch einfach abgelehnt werden können wenn sie mit t3n und dem Leser garnichts zu tun haben.

  7. #7 Johnny M.

    Finde den Schritt schlüssig und in dem Zusammenhang wichtig, dass mögliche Sponsored Posts nicht z.B. nur Konsumer-Produkte und Standart-Hosting-Pakete in den Himmel loben. Je spezieller, tiefgängiger und kritischer desto besser! Bin gespannt...

  8. #8 aleksmaksimow

    Sehr hoch anzurechnen finde ich dabei die Tatsache, dass die Beiträge sehr genau euren Kriterien entsprechen müssen.

    Wenn sich die Einträge in der gleichen Kategorie wie die sonstigen t3n Postings ansiedeln lassen, werden die Leser keine Nachteile haben.

  9. #9 Steffen

    Viel Erfolg!

    Frage: Wird die Werbekennzeichnung auch im RSS Feed auftauchen?

  10. #10 Andreas Lenz

    @Steffen: Jupp. Im Tweet und Feed wird "Sponsored Post:" am Anfang stehen.

  11. #11 Daniel

    Die Relation von "Sponsored Posts" und redaktionellen Posts muss natürlich stimmen. Solange letzteres überwiegt, sehe ich darin keine Probleme. Auch ich bin gespannt, in wie weit das funktionieren wird, stehe also vollkommen dahinter, dass in diese Richtung experimentiert/probiert wird. Interessant wäre natürlich noch, wie viel ein Sponsored Post kosten wird.

  12. #12 Chris

    Finde ich bei klarer kenzeichnung wie bei euch volkommen in ordnung. es gibt leider viele unternehmen die es nicht so klar kennzeichen und man nicht mehr zwischen redaktionellen inhalten und "werbung" unterscheiden kann.

    also bie klarer kennzeichnung ist das ein Faires system um euer projekt zu finanzieren!

  13. #13 Felix Nagel

    Grundsätzlich eine gute Sache mit der niemand ernsthaft ein Problem haben dürfte. Allerdings gibt es schon jetzt oft genug "News" die eigentlich nur ein schlechter Blogpost sind, der eben vom Autor gepusht wird.

    Da eine Grenze zu ziehen von Eigenwerbung, sinnvolle News und sponsored News wird schwierig.

  14. #14 Karsten Voges

    Finde die Idee und die Umsetzung gut.
    Als OpenSource-Produkt könnte ich mir ein Sponsoring vorstellen, was kostet das denn?

  15. #15 Sponsored Post: Xovi – neue Toolsammlung am SEO- und SEM-Himmel » t3n News

    [...] zum Thema „Sponsored Post“: Hier haben wir diese Werbeform vorgestellt. Feedback dazu gern dort hinterlassen. var pf_id = "1725617"; var pf_format = "ctext2_468x60"; var [...]

  16. #16 antwort42

    Solange die Grenzen zwischen Anzeige und redaktionellem Teil klar gezogen wird und der Sponsored Post auch Informationen statt reinem Werbetext bietet, finde ich das angemessen zumal dadurch die Finanzierung von T3N abgesichert wird.

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