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Diese Eigenschaft vereint Self-Made-Millionäre

Diese Eigenschaft vereint Self-Made-Millionäre

Wie schafft man es zum Millionär? Diese Frage will ein Autor beantwortet haben. Er hat mit 177 Menschen gesprochen, die als Ottonormalverbraucher angefangen haben und heute Millionäre sind. Richtig neu ist seine Erkenntnis allerdings nicht.

Diese Eigenschaft vereint Self-Made-Millionäre

Millionäre vermeiden etwas, das viele von uns täglich machen.

Millionäre vermeiden eine Aktivität, der viele von uns täglich frönen. (Foto: GotCredit / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Der Traum vom Reichtum zählt zu einem der Gründe, warum jeder vierte Deutsche Lotto spielt. Wer an die Chance auf sechs Richtige nicht so richtig glaubt, muss dagegen andere Wege finden, um in den Club der Millionäre aufzusteigen – zum Beispiel durch Arbeit. Der Autor Thomas Corley will eine Eigenschaft gefunden haben, mit der der Traum vom Reichtum Wirklichkeit werden könnte. Für sein Buch „Change your Habits, Change your Life“ sprach der US-Amerikaner mit 177 Self-Made-Millionären, einst durchschnittliche Menschen, die heute eine mindestens siebenstellige Summe auf dem Konto haben. Eine der Fragestellungen, die er untersuchte: Welche Eigenschaft haben die Millionäre gemein?

Die Antwort ist einfach: Sie vermeiden jegliche Art von Prokrastination.

Millionäre sind entscheidungsfreudiger

In seinem Anfang April erscheinenden Buch schreibt Corley, dass Prokrastination selbst die talentiertesten Menschen davon abhalte, ihren Erfolg im Leben umzusetzen. Das Aufschieben sei ein Grund dafür, dass Menschen finanzielle Probleme hätten, so der Autor. Es nage an der eigenen Glaubwürdigkeit und beeinflusse die Qualität der eigenen Arbeit.

Seine Erkenntis geht einher mit der Annahme, dass wir nur an den Dingen schnell und gerne arbeiten, an denen wir Interesse haben. Als einen Grund dafür, dass wir Dinge aufschieben, definiert Corley einen Mangel an Leidenschaft. „Wir machen einfach Sachen gerne, die wir mögen, und wir verschieben Sachen, die wir nicht mögen“, so die zugegebenermaßen nicht gerade neue Erkenntnis des US-Amerikaners. Der Autor hat bereits vor sechs Jahren in dem Vorgängerbuch „Rich Habits“ die Angewohnheiten der Reichen untersucht – so erfolgreich, dass der Verlag nun ein zweites Werk zum gleichen Thema auflegt.

„Millionäre treffen Entscheidungen sofort“

Repräsentativ dürften Corleys Erkenntnisse zwar nicht sein, aber seine Recherchen decken sich mit alten Erkenntnissen: Der Journalist Napoleon Hill ging der Frage nach den Ursachen von Reichtum bereits 1937 nach. In Gesprächen mit mehr als 500 Millionären stellte er fest, dass sie alle eine Eigenschaft teilten: schnelle Entscheidungsfindung. „Die Analyse von mehreren Hundert Leuten, die ein Vermögen von mehr als einer Million Dollar angesammelt hatten, hat gezeigt, dass jeder Einzelne von ihnen die Angewohnheit hatte, Entscheidungen sofort zu treffen“, schrieb Hill damals. Hatten sie ihre Entscheidung getroffen, dann änderten sie – wenn überhaupt – nur langsam wieder. Bei Menschen, die nicht so viel Geld anhäuften, sei dies genau umgekehrt, konstatierte Hill.

Wie schaffen wir es also, unsere Prokrastination abzulegen und schnelle Entscheidungen zu treffen, also vom Ottonormalverbraucher zum Millionär zu werden? Autor Corley gibt darauf folgende Antwort: To-Do-Listen, feste Fristen – und Menschen, denen gegenüber wir uns rechtfertigen müssen, wenn wir unsere Ziele nicht einhalten.

Wenn wir jetzt nicht wieder das Anti-Prokrastinieren prokrastinieren, dann klappt es vielleicht doch noch mit dem Millionärsdasein.

via www.businessinsider.de

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8 Antworten
  1. von grep am 21.03.2016 (17:26 Uhr)

    Hallo ...,


    möglicherweise verhält es sich aber auch so, dass einige von sehr vielen Menschen die sich 'schnell entscheiden', reich werden und die Majorität (der Schnell-Entscheider) einfach nur pleite geht - bloß darüber spricht dann evtl. niemand.


    Ciao, Sascha.

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  2. von Alex am 22.03.2016 (07:25 Uhr)

    @grep, Pleite zu gehen ist kein Grund nicht doch noch reich zu werden, ganz im Gegenteil. Akzeptierst du nämlich bei all deinen Entscheidungen, auch zu scheitern, schnell zu lernen und die aus dem Scheitern gewonnen Erkenntnisse auch zu verwerten, dies aber eben schnell tust und nicht aufgibst, liegen die Chancen noch höher. Viele Geschichten von erfolgreichen Menschen, beginnen oft erst einmal mit einem Scheitern, auch meine persönliche und ja es interessieren sich die meisten Menschen erst wieder für einen, wenn man "oben" angelangt ist und bewundern dich dafür, scheiterst du aber hier in "Deutschland", folgen viele Unkenrufe ;-)

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  3. von Anja am 22.03.2016 (07:55 Uhr)

    Ohje, dann muss ich wohl dringend an meiner Prokrastinationsneigung arbeiten... :P
    VG

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  4. von One-Trick-Ponies am 22.03.2016 (11:47 Uhr)

    Nennt doch man serial Erfolger:
    - Musk
    - Warren Buffet
    - teilweise Rocket vielleicht
    - Otto: Otto-Versand, ich glaube auch Hermes-Versand und diese ECE-Einkaufszentren.
    wikipedia: Werner_Otto
    wikipedia: Otto_Group#Konzerngesellschaften
    - Steve Jobs der zwar von einem Core (MacOS-Rechner) ausgeht, aber eigenständige Nebenprodukte (iPod, Smartphone,...) kundenzufrieden (!) organisiert bekam.

    Alle anderen oft genug in der Startup-Presse Bejubelten sind doch überwiegend one-hit-wonders bzw. one-trick-ponys welche mit einem einzigen Geschäftsmodell die Millionen erreichen und alles andere fehlschlägt oder zumindest nicht profitabel ist aber trotzdem den Kleinaktionär Gewinne kostet und Bonis auszahlt. Siehe google deren Aufkäufe ausser Youtube und Google Mail fast immer scheitern obwohl es oft überlegene Ideen (z.B. Nest) sind.

    Vielleicht erfassen Leister nur besser die Infos und treffen daher schneller brauchbare Entscheidungen und vergessen auch nicht warum (und bleiben daher dabei) während Wendehälse die Hinterzimmer-Entscheidungen bei der ersten Gelegenheit bezweifeln und als BackStabber so tun als ob sie schon damals dagegen gewesen wären.
    Nicht jedes Gehirn ist gleich schnell. Ausserdem will und braucht nicht jeder gründen.

    Die Zahl der echten Erfolgsmenschen ist mikroskopisch. Der Rest hat eher oft nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort Glück gehabt.

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  5. von grep am 22.03.2016 (12:05 Uhr)

    Hallo Alex,


    okay, ist ja gut ... wenn Sie meinen (?) !
    Man könnte in diesem von ihnen geschildertem Kontext auch von einer gehörigen Portion Wahnsinn sprechen - ich bin normal und Sie ?!


    Ciao, Sascha.

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  6. von David am 28.03.2016 (14:15 Uhr)

    Die Lehren sind meistens die gleichen. Von Napoleon Hill, über Bob Proctor und The Secret bis hin zu Anthony Robbins und weiteren Erfolgscoaches, das Wissen, wie man erfolgreich, glücklich, reich oder Sonstiges wird ist teilweise sogar in Bibelstellen zu finden. Auch darf man bei den Erfolgsstorys immer auch die Hintergründe nicht vergessen, d.h. welche Beziehungen und Kontakte derjenige hat, denn das ist mitunter auch ausschlaggebend für den Erfolg. Zum Artikel, das deckt sich 1:1 mit der 72 Stunden Regel, d.h. wenn man die Idee nicht innerhalb von 72 umsetzt bzw. damit anfängt, wird es nichts.

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  7. von Michael56 am 24.05.2016 (13:24 Uhr)

    Um zum Millionär zu werden, muss man USA Powerball spielen. Dieses Lotto bietet millionenfache Jackpots und ist weltweit beliebt.

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  8. von Michael56 am 24.05.2016 (13:26 Uhr)

    USA Powerball spielen kann man hier: http://localotto.com/de/lottoonlinespielen/usapowerball

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