Microsoft Kinect ermöglicht das Einkaufen der Zukunft
Der Einkaufswagen für Geeks, oder vielleicht in Zukunft auch mehr als das, nimmt den Betrieb auf, nachdem man sich mit einer Mitgliederkarte angemeldet hat, berichtet GeekWire. Anschließend gibt die freundliche Kinect-Stimme zu verstehen, dass eine Einkaufsliste gefunden wurde. Über die Sprachsteuerung kann der Kunde bestimmen, wann der Einkauf los gehen soll. „Let's go shopping“ vermeldet der motorisierte Einkaufsroller und fährt dem Einkäufer hinterher. Dieser muss die Produkte nur noch selbst in den Wagen legen, Kinect registriert den Vorgang und hakt die Liste ab. Sollten falsche Produkte im Wagen landen, macht das System per Sprachausgabe darauf aufmerksam und gibt zudem Auskunft darüber, wo im Laden das oder die gesuchten Produkte zu finden sind. Wenn alle Produkte im Wagen liegen, weiß der selbige, dass der Einkauf beendet ist. Über den Befehl „Checkout“ wird der angefallene Geldbetrag automatisch über einen Account beglichen.
Der intelligente Einkaufswagen dürfte sich besonders für Ältere oder Menschen mit Behinderung als äußerst nützlich erweisen. Das Schieben des schweren Wagens fällt weg, genauso wie das Lesen und andauernde Abgleichen mit der Einkaufsliste. Zudem ist der Zahlungsvorgang wesentlicher bequemer als heutzutage. Als problematisch könnte sich in der Praxis der Wille zur Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erweisen. Außerdem ist fraglich, ob die Technologie auch bei mehreren mit Kinect betriebenen Einkaufswagen in einem Laden umstandslos funktioniert. Aber seht selbst:
Von Kinect dürfte in Zukunft noch einiges zu hören und sehen sein, schließlich arbeiten Angaben von Microsoft zufolge mehr als 300 Unternehmen an Projekten, mit der Bewegungs- und Sprachsteuerung. Schon seit Ende 2010 sind Open-Source-Treiber für die Bewegungssteuerung erhältlich.
Weiterführende Links:
- Whole Foods prototype puts Kinect on shopping cart, follows people around store - geekwire.com
- Kinect: Offizielle Open-Source-Treiber erhältlich - t3n News



![Microsoft Surface Pro im Hands-On [CeBIT 2013]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-448270_surface-pro-microsoft-deutschland-500_medium.jpg)





von Peter 28.02.2012 (13:43Uhr) 1.
Da frag ich mich, warum der Einkaufswagen nicht einfach den kompletten Einkauf erledigt ? Er hat doch die Einkaufsliste und Positionen und kann selbst fahren. Dann haben es ältere Menschen und Menschen mit Behinderung wohl auch am einfachsten.
von Thomas Venugopal via facebook 28.02.2012 (14:50Uhr) 2.
Die Idee hatte ich schon vor 5 Jahren (*prahl*) Der Einkaufwagen sollte außenherum einen Scanner haben und alles, was man in den Wagen legt wird im Preis addiert und auf einem Display angezeigt. An der Kasse muss man dann nur noch zahlen.
von Bernd Schmidt via facebook 28.02.2012 (15:06Uhr) 3.
Sieht auf jeden Fall ganz interessant aus... Und wer möchte sich denn nicht mit seinem Einkaufswagen unterhalten?
von Kernel Panic via facebook 28.02.2012 (15:09Uhr) 4.
und wenn ich wieder etwas aus dem Wagen raus tue? Wie erkennt dat Ding die Richtung? nene.... lass mal stecken. Ich will ne Frau anner Kasse... :-)
von Sabine Kuropka via facebook 28.02.2012 (15:41Uhr) 5.
ENDLICH !!!! Darauf warte ich schon seit Jahren!!!!!
von Thomas Brüll via facebook 28.02.2012 (18:15Uhr) 6.
sehr schön, und bitte die Ware gleich aus dem Einkaufskorb nach hause in passende Regal zu beamen.
von Olaf Dierich via facebook 28.02.2012 (22:54Uhr) 7.
Die Metro hat ein Teil von der Idee schon seit Jahren in ihrem Futurestore. Nur die Idee mit dem folgendem Wagen hatten sie noch nicht :-).
von Ein kaufen 29.02.2012 (01:14Uhr) 8.
Ohne Abmahnungen und Trivialpatente gäbs hier schon fortschrittlichere Supermärkte.
Es sollte doch klar sein, das ich (oder der Steuerberater) den Kassenbon eingebe (bzw. heute per QR-Code scanne wie alle Amerikaner ihre Lohnschecks in der Handy-App) und das Finanzamt die USteuer und Absetzung regele. Dafür hat Schröder(?) doch die Umsatz-Steuer-Kassenbon-Durchnumerierung eingeführt dachte ich.
Und das ich per QR-Code die Bons scanne und er mich erinnert was ich hier gekauft hatte (oder woanders) und ob ich das wieder haben will (oder das es hier oder woanders billiger wäre).
Alles trivial.
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