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Sag Google, welche Daten es nicht über dich sammeln soll

    Sag Google, welche Daten es nicht über dich sammeln soll

Google verbessert Datenschutzeinstellungen. (Bild: <a href="http://www.shutterstock.com/gallery-732229p1.html?cr=00&pl=edit-00">Neirfy</a> / <a href="http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00">Shutterstock.com</a>)

Ab sofort haben Nutzer die Möglichkeit, die Datensammelwut von Google einfacher einzuschränken. Wir sagen euch, wie das funktioniert.

Google-Nutzer können Datensammelei einschränken

Google veröffentlicht einen vereinfachten Datenschutz-Einstellungsbereich – und bietet den Nutzern ab sofort bessere Möglichkeiten zur Einschränkung der Daten, die der IT-Konzern über sie sammelt und verarbeitet. So lässt sich einstellen, dass Google die in die Suchmaschine eingetippten Suchbegriffe sowie die angeschauten YouTube-Videos nicht mehr speichert. Die Einstellungsmöglichkeiten gelten für Nutzer mit und ohne Google-Konto.

Mit ein paar Klicks können Nutzer den Google-Suchverlauf deaktivieren. (Screenshot: Google)
Mit ein paar Klicks können Nutzer den Google-Suchverlauf deaktivieren. (Screenshot: Google)

Unter der Adresse myaccount.google.com -> Persönliche Daten und Privatsphäre -> Jetzt verfügbare Tools kann man die Personalisierung der Google-Suche und den Such- und Wiedergabeverlauf bei YouTube deaktivieren. Auch kann für den gerade genutzten Computer (ohne Anmeldung bei einem Google-Dienst) die interessenbezogene Werbung deaktiviert werden. Die Werbeanzeigen verschwinden dadurch nicht, aber sie werden nicht mehr auf die von Google analysierten Interessen der Nutzer angepasst.

Mit Browser-Addon Google-Analytics-Auswertung deaktivieren

Darüber hinaus bietet Google nun ein Browser-Addon an, mit dessen Hilfe das Google-Analytics-JavaScript deaktiviert werden kann. Beim Besuch einer Website kann so verhindert werden, dass die eigenen Daten durch Google Analytics verwendet werden. Das Plugin kann hier heruntergeladen werden, es ist verfügbar für Microsoft Internet Explorer 8 bis 11, Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari und Opera.

Für Nutzer eines Google-Dienstes, die etwa über ein Gmail-Konto verfügen, besteht bei den Kontoeinstellungen die Möglichkeit zu der entsprechenden Übersichtsseite und damit zu möglichen schärferen Datenschutzeinstellungen zu gelangen. Auch die Standortbestimmung soll ausgeschaltet werden können.

Bisher existierte bereits die Möglichkeit, über eine Reihe von Tools Einblick darüber zu gewinnen, welche Daten Google zu einem Nutzer sammelt. Unklar ist noch, welche Auswirkungen ein breiter Einsatz der neu organisierten Einstellmöglichkeiten auf Websitebetreiber hat – zum Beispiel was die Einnahmen über Google-Anzeigen angeht.

via futurezone.at

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5 Reaktionen
Gilbert
Gilbert

Was ist mit der Sammelwut von Facebook? Die haben z.b. grade gesammelt das ich diese Seite besucht habe.

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ITler
ITler

...wer bei Facebook ist, hat das Kleingedruckte nicht gelesen, ist also selber Schuld und braucht sich über Sammelwut also nicht beschweren...

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Ich
Ich

@ITler: Da bist Du wohl nicht ganz auf dem neuesten Stand: Facebook trackt *jeden* der (ohne Ghostery) eine beliebige Seite besucht, auf der es einen "Auf-Facebook-Folgen"-Button gibt. Wie zum Beispiel diese t3n-Seite hier (warum zum Teufel eigentlich???). Das war es, was Gilbert meinte ...

Josh
Josh

Hey Super Idee das mit dem google-Browserplugin um google analytics einzu schränken...

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Donalf

Dafür braucht es kein Plugin von Google, Ghostery tuts genauso (und noch mehr)...

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