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Vorbild Red Bull: Wie Einzelhändler mit Video-Content durchstarten

Mehr Visits und mehr Umsatz mit branded Video-Content. (Foto: Shutterstock.com)

Marken wie Red Bull haben den Einzelhandelsunternehmen vor Augen geführt, welche Potenziale sie erschließen können, wenn sie den Verbrauchern Branded Videos bieten. Was ankommt und wo Fallen lauern.

Laut einer Studie des Video-Cloud-Anbieters Brightcove, bei der jeweils 200 Entscheider aus dem Einzelhandel in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt wurden, bieten sechs von zehn (61 Prozent) Handelsmarken bereits leicht konsumierbare, „TV-ähnliche“ Online-Videos. Neben Red Bull sind in Deutschland auch Mediamarkt oder der Baumarkt Hornbach für ihr Video-Engagement bekannt. Ein weiteres Drittel (33 Prozent) der befragten Unternehmen plant eigene Markenvideos beziehungsweise TV-ähnliche Videos für die kommenden zwei Jahre.

85 Prozent der Handelsunternehmen versprechen sich also viel Potenzial, wenn sie bei ihren Kunden ins Wohnzimmer einziehen. Sie produzieren eigene Videos und stellen sie auf Youtube oder kooperieren mit großen TV-Sendern. BBC World News beispielsweise bietet diverse Formate, in denen Unternehmen sich im Tagesprogramm, das fast weltweit ausgestrahlt wird, präsentieren können. Auch CNN erlaubt es Brands, sich gegen Geld als gesponserte Berichterstattung zu präsentieren. Der Sender Comedy Central hat sogar seine traditionelle Werbeunterbrechung einmal im Monat abgeschafft, um zweieinhalb Minuten langen Branded Content von Unternehmen zu zeigen. Das Ziel ist klar: Kunden-Engagement erhöhen, mehr Umsatz und sich von Mitbewerbern unterscheiden.

Höhere Einnahmen und mehr Traffic durch Branded Videos

Unternehmen, die schon mit eigenem Video-Content zum Markenaufbau arbeiten, äußern sich positiv: Höhere Einnahmen verzeichnen 66 Prozent der befragten Händler, mehr Traffic auf der Website stellen 45 Prozent fest. Zudem sieht die Hälfte aller Händler, dass die Kunden eine breitere Produktpalette ansehen. Und 37 Prozent sagen, dass sie sich mit ihren Inhalten von der Konkurrenz abheben.

Allerdings scheint Deutschland ein schwieriger Markt für Branded-Video-Content zu sein. Knapp die Hälfte aller deutschen Konsumenten (46 Prozent), die solche Inhalte ansehen, finden, dass die Markeninhalte zu werblich sind. 44 Prozent sagen, dass der Inhalt sie nicht interessiere.

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Branded Videos sollen Produkte einer Marke vor und nach dem Kauf ergänzen

Doch trotz dieser Vorbehalte scheinen fast neun von zehn (89 Prozent) Verbrauchern, die Branded-Video-Content angesehen haben, diese Erfahrung zu genießen. 49 Prozent empfinden die Kampagnen als „mal was anderes“.  38 Prozent finden, der Content mache Spaß und 31 Prozent mögen, dass sie etwas lernen können. 45 Prozent würden solche Formate ihrer Lieblingsmarken sogar abonnieren. Ebenso positiv: 70 Prozent der Befragten sagen, dass sie offen für Fernseh-ähnliche Inhalte von einem Einzelhändler oder einer Marke seien. Dabei bleibt ein großer Wunsch der Kunden bislang offen: Fast die Hälfte (46 Prozent) wollen Video-Inhalte sehen, die das Produkt einer Marke vor und nach dem Kauf ergänzen.

Einzelhändler, die sich wirklich erfolgreich in dieser Domäne durchsetzen möchten, welche heute noch den etablierten Sendern vorbehalten ist, müssen sich zunächst klarmachen, dass vor allem der Content entscheidend ist für den Erfolg. Er muss authentisch sein und zu euch als Marke passen, darf zugleich aber nicht werblich anmuten. Nur dann zahlt sich das Investment aus.

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