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Elektroautos: Erst in 13 Jahren billiger als Benziner

Opel Ampera-e. (Bild: GM)

Der Bau riesiger Batteriefabriken wird die Preise für Elektroautos in den kommenden Jahren purzeln lassen. Bis sie günstiger sind als normale Benziner, dauert es aber wohl noch.

Wer heute ein Elektroauto kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Im Vergleich zu normalen Benzinern kosten die Stromer oft noch ein Vielfaches. Das soll sich Branchenbeobachtern zufolge in den kommenden Jahren jedoch ändern.

Batteriefabriken drücken Preise

Grund dafür ist der Bau zahlreicher Batterie-Fabriken, wie er derzeit weltweit und nicht nur von Tesla vorangetrieben wird. Als Konsequenz daraus rechnen Branchenbeobachter mit stetig fallenden Preisen für Batterien – was auch die Elektroautos günstiger machen soll. Ein Analyst von Bloomberg New Energy Finance sagte laut Technology Review jetzt auf dieser Grundlage voraus, dass elektrische Autos ab 2030 weniger kosten dürften als normale Benziner.

Eine vergleichsweise vorsichtige Prognose. Zuletzt hatte BMW angekündigt, dass Elektroautos mit einer Reichweite bis 500 Kilometern schon ab 2020 zu einem vergleichbaren Preis wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren des gleichen Modell-Segments angeboten werden könnten. Dem Analysten zufolge soll sich die weltweite Produktion bis 2021 verdoppeln. Vor allem in China, wo neun der weltweit größten Batteriefabriken entstehen, wird mit einem regelrechten Produktionsboom gerechnet.

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Preisverfall könnte Herstellern auch schaden

Der erwartete Preisverfall bei den Batterien löst aber nicht nur Jubelstürme aus. Beobachtern zufolge könnte durch zu hohe Produktionsüberschüsse ein ähnliches Szenario drohen, wie es zuletzt in der Solarbranche zu beobachten war. Dort gerieten zahlreiche Hersteller unter dem Druck chinesischer Billig-Module in wirtschaftliche Schieflagen.

Allerdings weisen die Analysten auch darauf hin, dass die beiden riesigen Automobilmärkte Indien und China sehr daran interessiert sind, Probleme wie Staus und Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen. Elektroautos wären dafür prädestiniert – mit einer entsprechenden Nachfrage sei also zu rechnen.

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