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Preissturz erwartet: Elektroautos sollen bald so günstig wie Benziner werden

    Preissturz erwartet: Elektroautos sollen bald so günstig wie Benziner werden

(Foto: Shutterstock)

Ein großer Hemmschuh für die Verbreitung von Elektroautos sind derzeit die Kosten. Geht es nach Verbraucherschützern, könnten sich die Haltekosten aber schon bald denen von Benzinern annähern.

Elektroautos: Hohe Anschaffungskosten bremsen

Noch müssen Besitzer eines Elektroautos in den ersten vier Jahren rund 2.000 Euro mehr als für einen Benziner und gar 4.000 Euro mehr als für ein Dieselfahrzeug berappen. Das liegt vor allem an den hohen Anschaffungskosten für E-Autos. Deren Preise können nicht durch geringere Kosten für Wartung und Betrieb ausgeglichen werden. Das soll sich aber in den nächsten Jahren ändern. Einer Studie des europäischen Dachverbandes der Verbraucherschutzorganisationen (BEUC) zufolge sollen sich 2024 die Gesamtkosten für Elektroautos in den ersten vier Jahren auf Benziner-Niveau einpendeln.

Elektroautos: Kosten sollen in den nächsten Jahren enorm sinken. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)
Elektroautos: Kosten sollen in den nächsten Jahren enorm sinken. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)

Ab Mitte der 2020er Jahre sollen Elektroautos damit nicht mehr nur für Besserverdiener erschwinglich, sondern auch für die breite Masse finanziell attraktiv werden, wie die BEUC-Generaldirektorin Monique Goyens sagte. Gleichzeitig mit den Haltekosten für Elektroautos sollen demnach auch die Kosten für Benziner und Dieselfahrzeuge sinken. Über die gesamte Betriebszeit hinweg sollen bei Neuwagen des Jahres 2025 durchschnittlich 6.500 Euro eingespart werden.

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Mehr Elektroautos auf der Straße: Auch die Politik ist gefragt

Neben den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten sind für Autokäufer derzeit auch der Mangel an Ladestationen und die geringe Reichweite der E-Autos Gründe, mit einem Kauf noch zu warten. Daran hat auch die staatliche Kaufprämie in der Höhe von bis zu 4.000 Euro nichts geändert. Die Zurückhaltung potenzieller Kunden könnte die Energiewende auf der Straße noch weiter abbremsen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Neben neuen, preissenkenden Entwicklungen, etwa bei Akkus, müsste daher auch die Politik unterstützend eingreifen.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald.

via www.sueddeutsche.de

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5 Reaktionen
Starkstrompilot
Starkstrompilot

Tolle Studie der BEUC. Wer hatdie denn bezahlt? Ich stelle die Frage nur mal so, denn die Studie ist leider Quatsch.
Was auch immer da für seltsame Kosten reingerechnet und bei den Stinkern rausgerechnet werden.
Meine TCO für eine Renault Zoe Intens liegen bei 34 Cent/km. Noch Fragen?
Wenn sich die deutsche Autoindustrie auf solche Studien verlässt, ist sie bereits jetzt am Ende.
Vielleicht sollten sie mal Leute fragen, die sich damit auskennen.

Antworten
lrrm

Das ist doch ein Witz, oder? Mein Vater hat in Frankreich einen Nissan Leave gekauft. Mit allen Subventionen ca. 18.000 Euro. Da Frankreich mit öffentlichen Ladesäulen zugepflastert ist spart er sich den Sprit, ca. 1500€ pro Jahr. Er hat jetzt 35.000km zurück gelegt und wird wohl nie wieder Benziner fahren. Und wo stehen wir in Deutschland? 2024, my ass.

Antworten
Das kommt alles noch viel schneller
Das kommt alles noch viel schneller

"Gleichzeitig mit den Haltekosten für Elektroautos sollen demnach auch die Kosten für Benziner und Dieselfahrzeuge sinken"
wieso ?

Benzin wird teurer. Weniger Benzin-Kunden bei Tankstellen machen Fixkosten-PROGRESSION.

Und wenn man sein Tesla3 weitervermieten kann, rechnet es sich schneller. So wie die Erdgas-Heizungen mit mehr als 100% Wirkungsgrad auch Zusatz-Effekte nutzen um mehr raus zu holen. Danke Tesla. Keinen Dank an die Leistungs-Schutz-Presse und deutsche Politiker und deutsche Auto-Boni-Manager denen das anscheinend nicht eingefallen ist obwohl sie vermutlich Zillionen Autos als Leasing-Flotten ständig vermieten... Kürzer und On-Demand-Mieten ist wohl (wie Netflix monatliche Kündigungs-Frist) zu viel für Neuländer und Schuldenmacher...

Die Leute werden schon früher wechseln speziell wenn sharing bzw. mitfahring per Handy bequem einfach wird. Sowas könnte man ohne prohibitive Strafen in guten Ländern längst trivialprogrammiert haben. Ist wohl nicht so wichtig wenn Individual-Mobilität immer teurer wird...

Im Prinzip sind das klare Ankündigungen an die Industrie: Ihr seid vorbei wie schon die Röhren-Monitore, Tasten-Handies und natürlich Trabbis.

Aber man merkt wo Neuländer sitzen statt moderner Millenials.
Ein Auto was selber einparkt ist für Bonzen, Freiberufler und natürlich Vertreter der Luxus-Gewinn. Das wird sofort gekauft. Egal ob Prämie oder nicht. Die E-Fahrräder haben auch 10-20% innerhalb 2 Jahren erobert (siehe vor nem Supermarkt) OHNE SUBVENTION.
Chinesen bauen auch E-Autos. AUCH OHNE SUBVENTION.
http://www.golem.de/news/zukunftsforscher-autohersteller-koennten-zu-zulieferern-degradiert-werden-1611-124694.html

http://www.golem.de/news/subventionen-jedes-dritte-neufahrzeug-in-norwegen-ist-ein-elektroauto-1507-115282.html
Wie auch Island vor der Krise sind dort Hipster-Autos ganz oben. Die kommen wohl einfacher an Geld als hier. Norwegen ist Erdöl (noch). Island war damals wohl Banking.

http://www.golem.de/news/elektromobilitaet-die-niederlande-wollen-verbrennungsmotoren-verbieten-1604-120380.html
Woanders ist mal wieder besser.

- E-Auto
- Car-Sharing/Ordering/Mit-fahring (gestern durch die Taxi-Firmen) per Handy
- Smart-Cars inclusive UPDATES UPDATES UPDATES UPDATES
werden den Auto-Produktion und Bestand massiv mindern.
Wer soll noch Benziner kaufen wenn man die wie damals Trabbis praktisch geschenkt bekommen wird und der Gebrauchmarkt voll zusammenbricht.

Millionen Jobs weg. Erdöl-Staaten pleite. Alles wohl nicht so wichtig... vor keiner einzigen Krise hat uns die Presse jemals gewarnt ! Neuer Markt, Schrott-Immobilien, Ost-Immobilien, Banking-Krise, Immobilien-Krise, Euro-Krise, Mauer-Fall und natürlich TRUMP und Brexit.

Antworten
Frank
Frank

"Das kommt alles noch viel schneller".

Was wollen Sie uns mit diesem Kommentar sagen? Ich verstehe es jedenfalls nicht. Aber ich nutze die Gelegenheit um eine Bemerkung an den Autor des Artikels loszuwerden. "Bald so günstig wie Benziner". Was soll das denn heißen? Seit wann sind Benziner günstig? Ein durchschnittlicher Mittelklassewagen ist doch mit einen normalen Einkommen nicht mehr zu bezahlen. Die Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind maßlos überteuert. Leider sind Elektroautos noch viel teurer. Das ist eigentlich ein Skandal. Der kleine Durchschnittsverdiener wird somit unfreiwillig zum (hoch verschuldeten) Umweltsünder. Der Besserverdiener oder Reiche bekommt auch noch eine Prämie die er wegen seines höheren Einkommens gar nicht braucht. Gibt man den Geringverdienern mehr Geld, dann kaufen Sie vielleicht Elektroautos.

Antworten
Das kommt alles noch viel schneller
Das kommt alles noch viel schneller

Picken sie mal einen vermeintlich unverständlichen Satz raus. Dann erkläre ich es anders.

Die deutschen Hersteller haben evtl. keine günstigen Kleinwagen wie Frankreich oder Italien. In Deutschland sind Autos im Schnitt 8 Jahre als, ich glaube in Lettland 14 Jahre. Die Märkte sind durchaus unterschiedlich. Die Studie war wohl europaweit.
Der Golf1 war wohl mal ein Wagen für Anfänger und Kleinstverdiener. Danach wurde er (wie die Staats-Schulden oder Politiker-Pensionen und Gehälter oder auch Boni-Mismanager-Bonis) jedes Modell ein Stück teurer.

Die andere Frage habe ich ja schon gestellt: Wieso sollen Benziner billiger werden ? Das verstehe ich auch nicht.

Im Text steht aber auch "Gesamtkosten für Elektroautos" . Man muss die Anschaffungs-Kosten und Betriebs-Kosten unterscheiden.
Das sollte der Text vielleicht etwas deutlicher machen oder mal endlich Auflisten: Zahlen in Zeilen und Tabellen beispielsweise . Stattdessen muss das Forum alles vor-rechnen.
Auch wird in die Haltekosten laut Text die Abschreibung reingerechnet also die Anschaffungskosten über die Laufzeit und nicht der reine monatliche Cashflow. Durch Sharing mindert man diesen Wert aber. Speziell wenn man mit der offiziellen Tesla3-Cloud-App offiziell shared und Wartungs-Punkte sammeln kann oder was auch immer.

Danke an @irrm. Solche Rechnungen liefert die komplette Systempresse praktisch nirgendwo. Scharenweise rufen die Leute beim Steuerberater an um zu überleben bis das E-Auto verfügbar ist und nicht heute noch einen Kredit für einen Trabbi, RöhrenTV oder Benziner abzuschliessen der beim Zusammenbruch des Gebrauchtmarktes (wie damals die Trabbis von der DDR) für 100 Euro verschrottet werden muss und man den Kredit abbezahlen muss weil man Benziner geschenkt bekommen wird weil keiner sie noch haben wollen wird. Die Smartcars sprechen sich die Parkplätze in Berlin untereinander ab. Dagegen hat man als Mensch keine Chance und braucht auch ein Smart-Car also Tesla3 denn dort gibts Updates. Gibts auch Updates von VW ? har har har.

Wer 1000 Euro verdient hat vielleicht grade mal so viel nach Steuern, Krankenkasse, Rentenkasse, Arbeitslosenkasse, Pflegeversicherung (Schattige Pinie oder Pflegeheim des Horrors,...) von 15%, 19%, 1,9% das er sich ein kleines iPhoneSE kaufen kann.
Dieselben 1000 Euro kann die Firma + 190 Euro Vorsteuer-Umsatz-Steuer für das dickste iPhone7 oder ein iPadPro ausgeben und die 190 Euro einen Monat später zurückbekommen!
Das schreibe ich schon ewig. Interessiert ja keinen.
Daher können Firmen das doppelte plus noch 19% als wie die kleinen Bürger ausgeben. Die M$-Surface sind doch wohl nicht für Normalbürger sondern für Firmen und Behörden.
Man muss also Firmen-Wagen (da passt der Tesla3 gut zu) und Privat-Wagen unterscheiden.

Und Subventionen sind unnötig. Die Leute würden sogar Aufpreis-Abgaben an die Gemeinde bezahlen um crodwbasiert in jeder Postleitzahl an zentralen Punkten Lade-Stationen zu finanzieren und zum ersten Mal im Leben der Menschheit per payback zurückgezahlt zu kriegen. So würde das gehören.
Finde besser mal anständige Elektriker um auf der Arbeit und zu Hause die Lade-Anschlüsse anzuschliessen. Siehe RTL-Horror-Dokus. Manche können wohl gar nix mehr:
Dez 2002: http://www.informationsdienst.ruhr/archiv/detail/archiv/2002/december/artikel/nrw-studenten-haben-mangelhafte-mathe-kenntnisse.html
Okt 2016: http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/nrw/Studenten-sind-zunehmend-studierunfähig-article3390759.html
Da bildet jetzt eine unfähige Generation die nächste Generation aus... Induktives Bildungs-Absterben...
http://www.golem.de/news/don-daglow-mehr-erfolg-bei-us-spielern-1208-93803.html
Wenn ich auf 3-Wort-Sätze umstelle, werde ich vermutlich selber dumm. Ich spare mir ja schon starke Verben und richtigen Konjunktiv und nehme Anfänger-Hilfs-Konstruktionen dafür.

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