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Elektromobilität: Neue Verordnung soll Stromtanken vereinfachen

Elektromobilität: Neue Verordnung soll Stromtanken vereinfachen

In Deutschland erhalten Tankstellen für Elektroautos einen einheitlichen Standardanschluss. Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag einer „Ladesäulenverordnung“ zugestimmt. Derzufolge wird außerdem die Anzahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen erhöht.

Elektromobilität: Neue Verordnung soll Stromtanken vereinfachen

E-Auto-Ladestation. (Foto: Shutterstock)

Elektromobilität: Elektro-Tankstellen mit einheitlichem Ladeanschluss

Es wird erwartet, dass die Anzahl von Elektroautos in den kommenden Jahren ansteigen wird – bisher sind weltweit nur 1,3 Millionen Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Um das Aufladen zu vereinfachen, ist mit der Verordnung zum „interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile“ vom Bundesrat ein einheitlicher Standard für die Zukunft festgelegt worden, damit E-Mobile an verschiedenen Ladestationen unkomplizierter aufgeladen werden können.

Hierfür soll künftig jeder neue Normal- als auch Schnellladepunkt mit Wechselstrom mit Steckern des Typs 2 gemäß der Norm DIN EN 62196–2 (Ausgabe: Dezember 2014) ausgerüstet werden, oder Steckdosen mit Fahrzeugkupplungen bestückt sein. Darüber hinaus müssen beim Aufbau von Normal- und Schnellladepunkten mit Gleichstrom mindestens mit Kupplungen des Typs Combo 2 gemäß der Norm DIN EN 62196–3 (Ausgabe: Juli 2012) vorhanden sein.

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Mehr Elektromobilität durch einen einheitlichen Ladestandard? (Foto: Shutterstock)

Elektromobilität: Bund setzt EU-Vorgaben um

Die Verordnung besitzt ab sofort Gültigkeit. Ausnahmen für die neuen Auflagen bestehen für kabellos und induktiv betriebene Ladestationen sowie Anlagen, die drei Monate vor dem Inkrafttreten der Verordnung in Betrieb genommen worden sind.

Mit der neuen Verordnung, die an EU-Vorgaben orientiert ist, will der Bund die Interoperabilität von E-Tankstellen verbessern, damit Besitzer von Elektroautos an jedem frei zugänglichen Ladepunkt tanken kann. Bisher ist das offenbar nicht der Fall. Bis zum 18. November sollen weitere Standardisierungen von Stromtankstellen zusammen mit Marktteilnehmern, Kommunen und Ländern vorgenommen werden. Im Fokus stehen eine leichtere Authentifizierung zur schnelleren Bezahlung.

Passend zum Thema: Ampera-e und E-Golf: Wie Opel und Volkswagen Tesla mit neuen Elektroautos schlagen wollen

via www.heise.de

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2 Antworten
  1. von Ausbau überall oder genau wie DSL ? am 29.02.2016 (11:54 Uhr)

    Die Supermarkt-Parkplätze sind eh zu leer und gut in der Bundes-Fläche verteilt.
    Man müsste jeden Discounter überzeugen, pro Filiale 1 Ladepunkt aufzubauen statt mitten in Berlin 100 Ladepunkte und in Brandenburg dann 0 Ladepunkte wie es bei 30-50 Internet-Anbietern in der Großstadt und 0 Anbietern im Vor-Ort bisher ja ganz üblich ist weil der Staat mit tausenden Verordnungen so schlau war wie rot-grün.
    Sowas geht mit schnelleren Abschreibungs-Fristen für die ERSTE Loader-Station in 10km Umgebung trivial einfach wie eine Katze mit einer Sardine anzulocken. Dafür braucht man NULL Euro Subventionen und hat auch keine Steuerverluste und die Supermärkte bezahlen alles selber und es funktioniert sogar was wir von deutschen IT-Großprojekten und dem Flughafenbau und zig anderen deutschen Bauprojekten unter Regierungs-Kontrolle ja kennen... ! Die Discounter haben aktuell wohl genug Geld um die Kassen auf NFC-Bezahlung umstellen zu können. Also sollte man schlauer sein als die Subventions-Verschenker und die vorhandenen Gelder vorausschauend schlau fliessen lassen wie den Regen im Schrebergarten.

    Wenn die Bürgermeister schlau sind, erinnern sie sich genau an die bisher nicht gehaltenen Ausbau-Versprechen seit rot-grün.
    Fast alle Bayern-Gemeinden brauchen DSL-Subventionen. Eine Loader-Station pro Gemeinde sollte Forderung sein. Erst danach Rosinen-Pickerei und Ausbau wo die Boni-Manager wohnen. Oder woran erinnerten Euch die LTE/UMTS/...-Ausbau-Grafiken damals ? Na also.
    Schade das keine Partei interessiert zu sein scheint... Piraten ? Grüne ? ... Nein. Aber dann in 5 Jahren im Fernsehen auftreten und nach dem DSL-Ausbau auch Loader-Stationen fordern. Gute Presse würde schriftlich anfragen und den Ausbau realisieren. Oder danebenstehn und zusehn. Und sich dann wundern wieso man immer weniger in der Tasche hat...

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  2. von Michael am 29.02.2016 (16:04 Uhr)

    Und was ist mit Tesla? Müssen die nun an allen kommenden Superchargen auch CCS (Typs Combo 2) und Typ2 verbauen?

    Das könnte den Ausbau entschleunigen, denn nun muss ich evtl. als Aussteller einen Standard unterstützen, den ich ursprünglich nicht mit bezahlen wollte.

    Eine "einfache" AC-Säule ist relativ schnell aufgebaut, eine DC-Säule ist um einiges komplizierter/umfangreicher.

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