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Ello gibt nicht auf und kündigt großen Relaunch und Apps an

Ello gibt nicht auf und kündigt großen Relaunch und Apps an

Der erste Hype der Facebook-Alternative ist vorbei: Für 2015 plant umfassende Änderungen und verabschiedet sich vom ursprünglichen des Portals.

Ello gibt nicht auf und kündigt großen Relaunch und Apps an

Große Änderungen bei Ello

Es ist still um Ello geworden. Nach dem Start im Sommer hieß es, dass das Social Network, dass sich der Privatsphäre verpflichtet, tausende Neuanmeldungen pro Tag verzeichnet. Dann erhielten die Betreiber sogar ein Investment in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar. Dabei betonte das Unternehmen, auch in Zukunft auf Werbung verzichten und sich so als Facebook-Alternative zu positionieren.

Jetzt meldet sich Ello mit einigen Ankündigungen für das nächste Jahr zurück. 2015 ist für die Website ein umfassendes Redesign geplant. Bisher ist das Portal für sein minimalistisches Design bekannt, viele Nutzer finden den Ansatz allerdings verwirrend.

Ello macht Ernst in Sachen Datenschutz. (Screenshot: Ello)
Ello plant im kommenden Jahr einen großen Relaunch. (Screenshot: Ello)

Einbruch bei Nutzerzahlen

Im nächsten Jahr entwickelt das Startup außerdem iOS- und für seinen Dienst. Wann die mobilen Anwendungen bereit für den Launch sind, verrät Ello allerdings noch nicht. In den vergangenen Wochen wurde das Social Network bereits um einige Features angereichert und für die mobile Nutzung optimiert.

Über Nutzerzahlen spricht Ello nicht mehr. ComScore verzeichnete jedenfalls einen großen Einsturz: Im Oktober erreichte die Plattform noch 275.000 Unique Visitors, im November waren es nur noch 125.000. Zwar gebe es weiterhin viele Neuanmeldungen, allerdings nutzen die frisch registrierten User die Plattform selten tatsächlich.

via venturebeat.com

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Eine Antwort
  1. von Guido am 24.12.2014 (11:50 Uhr)

    Ello ist schon lange tot. Angeblicher Datenschutz nützt nichts, wenn selbst essentielle Funktionen fehlen. Ello war viel zu langsam beim Ausrollen neuer Features. Die Leute gucken einmal rein, sind enttäuscht wie wenig da geht. Vielleicht gucken sie nach ein paar Wochen oder Monaten noch einmal rein, sind wieder enttäuscht, weil sich am mangelnden Funktionsumfang nichts geändert hat und dann sind sie dauerhaft weg. Dazu ein User Interface, das vielleicht chic, aber dabei das Gegenteil von intuitiv bedienbar ist. Ausschließlich englisch als Interface-Sprache. usw. usf. Durch und durch eine negative Erfahrung für den User und deswegen keine Chance mehr, dass noch zu einem Erfolg zu machen.

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